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Leverage als Geschwindigkeit

Leverage als Geschwindigkeit

2013-05-23 19:00:00
James Stanley, Währungsstratege
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Eine der größten Vorteile des FX-Marktes und ebenso eine der Hauptursachen für das Versagen von neuen Tradern ist das verfügbare Leverage im Markt. Eine ihrer großartigsten Eigenschaften, die Flexibilität, kann leicht zu einer ihrer größten Hürden werden. Das Ziel dieses Artikels ist, die Trader daran teilhaben zu lassen, wie man sich mit diesem wichtigen Aspekt des FX-Marktes etwas wohler fühlen kann.

Bevor wir tiefer in das Konzept von Trade-Größen eintauchen, ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass viele der weltweit besten Trader das Leverage auf einem mäßigen Quotienten von mehr oder weniger 10:1 oder weniger halten. Dies käme einem Handel von Positionsgrößen über $100.000 mit einem Kontostand von $10.000 gleich (100 Tsd. Trade-Größe geteilt durch $10.000 Kontostand = (100 Tsd./$10.000 = 10 zu 1 Leverage (oft als Verhältnis als 10:1 ausgedrückt)). Im FX-Markt ist für die meisten Trader eine Leverage von 50:1 verfügbar, wobei in vielen Gerichtsbezirken eine viel höhere verfügbar ist.

Während dies von Vorteil sein kann, falls sich der Trader auf der richtigen Seite der Bewegung befindet, kann es in einer Katastrophe enden, wenn sich der Trader auf der entgegengesetzten Seite des Trades befindet.

Der Einsatz eines übermäßigen Leveraging kann unsere Prognose, Reaktion und unsere Entscheidungsfindungsprozesse ändern. Deshalb halten die allerbesten Trader weltweit ihr Leverage auf gemäßigteren Levels unter 10:1.

Das Verwenden von höheren Leverages bringt mehrere Risikopunkte in das Portfolio, was das Management von Positionen, Entry in Trades oder sogar Marktanalysen für Trader wesentlich verändern kann.

Warum ist Leverage so wichtig?

Erinnern Sie sich noch wie es war, als Sie Autofahren lernten? Denjenigen aus New York City oder anderen Städten mit Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln würden dieser Analogie vielleicht nicht so sehr entsprechen, also erklären wir sie deutlicher unten.

Wenn man Autofahren lernt, wird man zunächst angehalten mit langsamer Geschwindigkeit zu beginnen. Dies ist eine besonderes logische Einführung in das Fahren, da die langsamere Geschwindigkeit längere Reaktionsspannen erlaubt – und somit das Risiko begrenzt, indem die Gefahren des schnellen Fahrens gebannt werden.

Wenn der Fahrer sich wohler fühlt, erhöht er stufenweise seine Geschwindigkeit.

Irgendwann fahren sie dann auf der Autobahn, zusammen mit dem übrigen Markt.

Leverage ist wie Geschwindigkeit - Hohe Geschwindigkeit und/oder Leverage können gefährlich sein

Leverage als Geschwindigkeit

Manche gehen hiermit sogar noch einen Schritt weiter und überschreiten die angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen, wodurch Sie sich selbst einer ganzen Reihe von neuen Risikofaktoren aussetzen, die die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls stark erhöhen.

Professionelle Rennfahrer erreichen gewöhnlich mehr als 320 km/h, aber das heißt nicht, dass jeder erfahrene Fahrer dies tun sollte. Und für Fahranfänger, die kaum Erfahrung in Sachen Handhabung eines Kraftfahrzeugs besitzen, könnten die potentiellen Nachteile katastrophal sein.

Leverage ist Geschwindigkeit

Wenn neue Trader lernen zu spekulieren, dann ist weniger Risiko - genau so wie bei ungeübten Fahrern, die sich mit dem Verkehr anfreunden - oft das Beste.

Genau wie Fahranfänger, die ihre Geschwindigkeit kontrollieren müssen während sie die Straße kennen lernen, sollten Trader niedrigeren Leverage-Levels spekulieren, während sie den Markt kennen lernen.

Ein geringeres Leverage kann Fehler nicht nur WENIGER teuer machen, doch es kann es für neue Trader außerdem erleichtern mit den verschiedenen Gefühlen umzugehen, die mit dieser Art von Spekulation Hand-in-Hand gehen.

Wie "gering" ist gering? – Wie Trader Leverage wirksam zu nutzen lernen

Leider gibt es keine feste Regel dafür, wie viel Leverage für Neutrader am "besten" ist. Bei DailyFX erklären wir den Tradern, sich zuerst mit den Marktoperationen mit dem Demo-Account und ohne finanzielles Risiko vertraut zu machen. Wenn sie sich einmal sicherer genug fühlen, um hartes Kapital zu riskieren, sollten Trader mit sehr wenig oder überhaupt keinem Leverage traden.

Für unseren Trader mit einem $10.000 Kapital würde dies bedeuten mit einer Mini-Position (10 Tsd. Position) oder vielleicht zwei Mini-Positionen mit einer maximalen Trade-Größe (10 Tsd. Trade-Größe/$10 Tsd. Kapital = 2:1 Leverage) zu traden.

Sobald sie sich mit dem Trading mit geringem Leverage angefreundet haben, können die Trader versuchen ihr Level beliebig zu erhöhen.

In unserer Reihe "Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader" erkannten wir, dass Trader, die geringe Leverage Levels in der beobachteten Zeitspanne anwandten, bessere Trading-Resultate vorweisen konnten. Das Bild unten, ein Auszug aus dem Artikel "Mit wie viel Kapital ich im Forex traden soll" zeigt, dass Trader, die ein 5:1 Leverage benutzten, um ganze 76% öfter rentabler waren als Trader, die maßlos hohe Leverage-Level anwandten (26:1 in der Studie).

Weniger ist Mehr; Trader mit mäßigerem Leverage erhielten wesentlich bessere Ergebnisse

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Direkt aus: "How Much Capital Should I Trade Forex With".

Während es hilfreich sein kann feste Leverage-Größen zu verwenden, wie zum Beispiel 50 Tsd. in Positionen mit einem Kapital von $10.000 (10 Tsd. X 5 = 50 Tsd.), gibt es für Trader vielleicht bessere Wege Trade-Größen zu berechnen.

Trotzdem schützt ein Risiko von 5:1 die Trader nicht vor einer Katastrophe. Wenn ein Trade nicht verwaltet wird, kann 5:1 ebenso einen Margenausgleich von 50:1 bilden (obschon langsamer, da weniger Geschwindigkeit angewandt wird).

Eine bessere Möglichkeit wäre hier die gesamte Aussetzung bei jeder einzelnen "Idee" zu begrenzen. Dies ist möglich, indem man den Prozentsatz zwischen Konto und Trade ermittelt. Auf diese Art kann das Risiko über verschiedene Trades hinweg einheitlich verwaltet werden, sodass die Gesamtaussetzung jederzeit begrenzt wird.

Also, nehmen wir zum Beispiel an – im Gegensatz zur Eröffnung eines Trades mit einem 5:1 Leverage - dass wir 1% auf die Idee riskieren möchten, und dann legen wir die Trade-Größe entsprechend des gewünschten Stop-Werts fest.

So verbleiben dem Trader, falls der Trade nicht klappen sollte, immer noch 99 Prozent seines Accounts.

Unten finden Sie die entsprechende Formel dafür. Alles, was der Trader wissen muss, um diese Berechnung durchzuführen, sind Kapital, angestrebter Risikoprozentsatz und die gewünschte Stop-Entfernung. Die Formel ist in Blau dargestellt und ein Beispiel in Rot. Das Beispiel setzt die folgenden Details ein: $9.185 Kapital, mit 1% riskiert bei einem 75 Pip Stop bei diesem USD/JPY Trade.

Leverage als Geschwindigkeit

stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.