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FX Options Risk Reversal

FX Options Risk Reversal

Jens Klatt, Marktstratege

Häufig spreche ich im Morning Meeting, Live Trading und acuh im Zusammenhang mit dem Commitment of Traders Report vom Risk Reversal an den FX-Optionsmärkten. Im Folgenden wollen wir uns hiermit auseinander und einen Einblick in diese hochspannende Thematik geben.

Options-Preise basieren auf einer komplexen Berechnung und Volatilitäts-Erwartungen / die implizite Volatilität spielt hierbei eine Schlüsselrolle.

FX_Options_Risk_Reversal__body_aud2.jpg, FX Options Risk Reversal

Exkurs: die Thematik Optionspreisbewertung ist komplex und kompliziert genug, ich will an dieser Stelle versuchen, die Thematik etwas griffiger zu erklären.

Zunächst: was ist eine Option?

Eine Option beinhaltet das Recht einen Basiswert (z.B. ein Währungspaar) zu einem vorher festgelegten Preis (Strike oder Basispreis) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

Beispiel: Trader A kauft eine Call-Option auf den EUR/USD mit einem Basispreis von 1,3000 USD. Das bedeutet, dass der Trader die Option gewinnbringend ausüben kann, wenn der EUR/USD über die 1,30er Marke läuft, denn er hat ja das Recht erworben, wenn der EUR/USD z.B. bei 1,3050 USD notiert, zu 1,3000 zu kaufen.

Klar sollte nun sein, dass wenn die Schwankungsbreite / Volatilität am Markt beim Kauf der Option hoch ist, dass dann die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Trader A die Call-Option gewinnbringend ausüben kann. Dieses Risiko / die hohe Volatilität lässt sich der Verkäufer der Option (Short-Call oder Stillhalter) bezahlen, ergo: implizite Volatilität hoch = Preis der Option steigt.

Also: eine Option steigt in ihrem Wert in dem Moment, wenn Trader erwarten, dass es zu einer signifikanten Bewegung in einem speziellen Zeitraum kommt. Diese Erwartungshaltung spiegelt sich in der impliziten Volatilität wider. Desto höher die implizite Volatilität an den Märkten liegt, umso teurer wird die betrachtete Option.

Das Risk Reversal wird nun wie folgt genutzt: es ist eine Art Sentiment-Indikator, welches die Komponente „Implizite Volatilität“ nutzt.

Exkurs: Wie in obigem Exkurs deutlich geworden ist, spielt die Komponente „Basispreis / Strike“ eine wesentliche Rolle bei der Bewertung einer Option. Die Option gewinnt für den Trader offensichtlich an Attraktivität, wenn seine Markterwartung erfüllt wird. Erwartet der Trader wie in obigem Beispiel z.B., dass sein betrachteter Basiswert innerhalb einer bestimmten Zeitperiode über die 1,30er Marke steigt, dann kann er seine Option gewinnbringend ausüben.

Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Option die „In the money“ notiert, die Option hat folglich einen inneren Wert.

Tja, nun wird man aber bei etwas genauerer Betrachtung feststellen, dass Optionen die einen Basispreis von 1,3000 USD haben, trotzdem einen Wert haben, obwohl ihnen offensichtlich dieser innere Wert fehlt.

Wo kommt also der Wert der Option her obwohl sie offensichtlich keinen Wert hat?

An dieser Stelle kommen wir zum Zeitwert einer Option, der maßgeblich von der Volatilität bestimmt wird. D.h.: selbst wenn eine Option keinen inneren Wert hat, so kann die Option dennoch teuer sein, da die implizite Volatilität hoch ist und die Verkäufer der Option sich die höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Option einen inneren Wert erhält, sprich seinen Basispreis aus unserem Beispiel überschreitet.

Mit diesem erworbenen Wissen lässt sich nun arbeiten:

Das Risk Reversal vergleicht die implizite Volatilität bzw. die am FX-Markt für ein Währungspaar gezahlte Volatilität für ähnlich ausgestaltete Out-of-the-money Puts und Out-of-the-money-Calls. In diesem Zusammenhang: eine aggressive Out-of-the-Money-Option wird oft als eine hoch spekulative Wette oder Hedge gegen eine starke Bewegung des Basiswerts/des Währungspaares in Richtung des Basispreises (einfach: ein sich stark in eine Richtung bewegendes Währungspaar) gesehen. An dieser Stelle kommt das häufig unter Tradern thematisierte „Volatilitäts-Lächeln“ (Volatility-Smile) ins Spiel, eine Art Stellvertreter für die Nachfrage nach Out-of-the-money-Calls und Puts. Ein ausgeprägtes “Volatilitäts-Lächeln” zeigt, dass die Marktteilnehmer willens sind einen höheren Preis für die Volatilität zu zahlen, desto weiter sich der Markt vom aktuellen Marktpreis sowohl nach oben, als auch nach unten wegbewegt. Als volatilitätsorientierte FX-Trader sind wir an der Ausgestaltung der Kurve interessiert.

FX_Options_Risk_Reversal__body_dax4.jpg, FX Options Risk Reversal

Der obige Chart zeigt z.B., dass die Options-Trader bereit sind einen signifikanten Aufschlag auf die Volatilitäts-Prämie für Out-of-the-money-Puts für den EUR/USD im Vergleich zu Out-of-the-money-Calls zu zahlen. (links: Puts, rechts: Calls, die linke Seite zeigt steiler nach oben).

Hierau aufbauend berechnet sich das Risk Reversal:

Risk Reversal = Implizite Volatilität auf OTM Calls - Implizite Volatilität auf OTM Puts

Aus obiger Grafik lässt sich für den EUR/USD zum betrachteten Zeitpunkt (19.10.2010) ein bearishes Bild zeichnen. Der Aufschlag für Out-of-the-money-Puts bedeutet, dass die Optionsmärkte damals eher einen schwachen EUR/USD in den kommenden drei Monaten erwartet haben, sprich das Risk Reversal negativ war.

Und tatsächlich: bis zum Jahresende 2010 wurde der EUR/USD aus der 1,38er Region bis Anfang Januar 2010 bis rund 1,2900 USD verkauft.

Umgekehrt hätte ein positives Risk Reversal (sprich: eine höhere implizite Volatilität der OTM Calls) ein bullishes Bild für den EUR/USD für den EUR/USD in den kommenden 3-Monaten gezeichnet.

Das Risk Reversal lässt sich einerseits zur übergeordneten Trend-Bestimmung, jedoch auch im Bezug auf die Ausbildung signifikanter Hochs und Tiefs nutzen.

So zeigt unten stehende Grafik, dass das Risk Reversal, sowohl auf 1-Monats-, aber auch auf 3-Monats-Sicht sich häufig im Bereich von potentiellen Hochs und Tiefs befunden hat, als das Risk Reversal ebenfalls signifikante Extreme ausgebildet hat.

FX_Options_Risk_Reversal__body_eur1.jpg, FX Options Risk Reversal

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