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Zusammenfassung des Artikels: Währungen mit den Kursen über Nacht zu kaufen und eine vernünftige Hebelwirkung zu nutzen ist genau das, worum es sich beim Carry Trade handelt. Die Menge Zinsen, die bei offenen Positionen verdient wird, sollte sich jeder Trader bewusst machen, wenn er in langfristige Forex Trades einsteigt.

Wenn Sie bereits zuvor Währungen getradet haben, dann haben Sie sicherlich eine Zeit erlebt, in der die Veränderungen Ihres Kontostandes nicht zum P/L Ihres Trades passten. In den meisten dieser Fälle, sammelten sich diese zusätzlichen Gewinne oder Verluste in Ihrem Konto aus Rollover Zinsen.

Jeden Abend um 17:00 Eastern Time gibt es einen Overnight-Zinssatz, der auf Ihr Konto für das Halten bestimmter Währungen angewendet wird. Man verdient Zinsen bei Währungen, die man long hält und man muss Zinsen zahlen, bei Währungen, die man short hält. Wenn man diese Logik anwendet, verdient man ein höheres Rollover, wenn man Hochzinswährungen (wie den AUD, NZD, CAD und Exoten) gegenüber niedrig gewinnenden Währungen (wie den CHF, EUR, JPY und USD) kauft.

Der Chart unten zeigt den nächtlichen Kurs der Hauptwährungen. Dies wird täglich auf der Homepage von www.dailyfx.com aktualisiert.

Learn Forex: Richtsätze der Zentralbank

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Wie können Sie dies nun zu Ihrem Vorteil nutzen? Zunächst einmal ist das Hinzufügen des Rollovers zu Ihrer Liste mit Kriterien für die Trade-Eröffnung wirkungsvoller, wenn Sie ein mittel- oder langfristiger Trader sind - jemand, der bereit ist, seinen Trade mindestens eine Woche oder länger offen zu halten. Je länger Sie in einem Trade zu bleiben gedenken, desto wichtiger wird der Rollover. Berücksichtigen Sie das folgende Beispiel, wenn Sie eine Long-Position von 10 Tsd. beim AUD/USD für die Dauer eines Jahres halten:

Learn Forex: Reale Dealing Rates mit Rollover

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(Erstellt mit FXCMs Trading Station Desktop Plattform)

Eine Longposition beim AUD/USD über 10.000 zahlt etwa 0,50 Dollar pro Tag an Rollover. Wenn man diese $0,50 mit 365 Tagen im Jahr multipliziert, erhält man einen geschätzten jährlichen Rückfluss über $182,50. Da die AUD/USD Position über $10.000 nun $10.400 wert ist, liegt ihre jährliche Rückflussrate bei 1,75%. Dies zieht nicht einmal den Gewinn/Verlust des zugrundeliegenden Trades in Betracht. Falls Ihr Trade bei Abschluss ebenso gewinnbringend war, ist dies somit ein zusätzlicher Bonus zu einer bereits gewinnenden Position.

Wenn zusätzliche 1,75% in Ihrem Konto pro Jahr Sie nicht interessieren, dann denken Sie an diesen Punkt. Der Forex Markt ist sehr großzügig, wenn es um verfügbares Leverage geht. Wenn Sie auf ihr Konto ein Leverage von 2x, 3x oder sogar 4x anwenden, dann multipliziert sich Ihr Zinsertrag um den gleichen Faktor.

Statt einem Guthaben von $10.400 USD in Ihrem Trading-Konto, um eine 10 Tsd. AUD/USD Position zu halten, nehmen wir einfach einmal an, dass Sie $2.600 (4:1 effektives Leverage) haben. Ein 10 Tsd. Trade würde immer noch einen Zins von $0,50 pro Tag oder $182,50 pro Jahr erzeugen, doch Ihr Jahreszins für die $2.600 würde 7,02% betragen. Wie zuvor beinhalten die 7,02% nicht einmal das P/L der Position. Wenn Sie mit der Position an sich noch einen Gewinn einholen, dann erhalten Sie eine schöne Jahresrendite für das Investment. Doch selbst, falls Sie mit dem Trade kein Geld gemacht haben, verfügen Sie so über einen 7,02% Puffer gegen erlittene Verluste.

Wenn man Rollover in Betracht zieht, sollte man somit an diese 3 Grundsätze denken:

  1. Kaufen Sie Währungen mit hohen Overnight-Sätzen und verkaufen Sie Währungen mit niedrigen Overnight-Sätzen
  2. Suchen Sie nach langfristigen Trade Gelegenheiten. Je länger Sie an Ihren Positionen festhalten, umso mehr Rollover kassieren Sie ein.
  3. Verwenden Sie angemessene Beträge an Leverage, um Ihren prozentualen Rückfluss zu verstärken. Um mehr über angemessenes und effizientes Leverage zu lernen, klicken Sie hier.