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Treibstoff eines Währungskrieges, Teil 4

Treibstoff eines Währungskrieges, Teil 4

2013-02-28 18:15:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Zusammenfassung: In der Bemühung zur Verhinderung eines weiteren finanziellen Zusammenbruchs hat die weltgrößte Zentralbank massive Interventionen unternommen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Die Bedingungen sind auch bekannt als "Der globale Währungskrieg". In diesem Artikel werden wir die besten und schlechtesten möglichen Ergebnisse untersuchen und mit dem "wahrscheinlichsten" Szenario abschließen.

In unseren vorherigen drei Artikeln vertieften wir unsere Kenntnisse zum aktuellen Topthema der Finanzmedien: Dem Währungskrieg

In dem ersten Artikel haben wir uns den Impuls hinter solch einer Politik angeschaut, und einen Blick darauf geworfen, warum eine starke Währung eine beträchtliche Belastung für eine Volkswirtschaft bedeuten kann.

In unserem zweiten Artikel schauten wir uns an, weshalb und wie die Wirtschaften ihre eigenen Währungen abwerten wollten, und was die Nachwirkungen davon sein könnten.

In unserem dritten Artikel haben wir uns den Hauptmitspieler bei dem Währungskrieg angeschaut: Die Vereinigten Staaten und die von der Federal Reserve eingesetzten politischen Maßnahmen seit 2007.

In diesem Artikel schauen wir uns an, wie sich dies alles weiter entwickeln könnte.

Idealfall

Das bestmögliche Ergebnis eines globalen Währungskrieges wäre, dass jede Volkswirtschaft ihre Ziele erreichen kann, ohne zu viel Reibung mit den Handelspartnern zu erzeugen.

Das Ergebnis wäre eine normalisierte Weltwirtschaft, in der die Zinssätze steigen und Zentralbanken die Fähigkeit haben, die Wirtschaft mit ihrem Lieblingswerkzeug zu steuern: Zinssatzanpassungen.

In diesem Idealfall würde eine zusätzliche Belastung der Zentralbank-Bilanzen keinerlei Probleme bieten, falls sich die Situation verschlechtern sollte.

Also ist das beste Szenario des Währungskrieges die Rückkehr zu normalen Voraussetzungen. Dafür kämpft die globale Wirtschaft momentan.

fuel_of_a_currency_war_part4_body_Picture_3.png, Treibstoff eines Währungskrieges, Teil 4

Einige Dinge müssten eintreten, damit dies möglich ist. Das globale Wachstum müsste diese Bewegung auslösen. Das erfordert die Beteiligung von Verbrauchern in den Vereinigten Staaten und in Europa. Während das Verbraucherverhalten in den Vereinigten Staaten ausreichend sein mag, um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern, wird es wahrscheinlich nicht genügen, um die gesamte Weltwirtschaft aus den Problemen der Welt der letzten 5 Jahre herauszubringen.

Europäische Verbraucher könnten der Wendepunkt dafür sein, den globalen Wachstumsmotor vollständig anlaufen zu lassen; und eine wahrscheinliche Teilnahme würde von Wirtschaften außer Deutschland nötig sein (wie Frankreich, Italien, Spanien).

Das Wachstum dieser Volkswirtschaften kann zusätzliche Industrieproduktion im Osten fördern, da China und Japan beginnen die Auswirkung einer gesteigerten Nachfrage mit gesteigerter und schnellerer Produktion zu beantworten. Doch für diese Produktion sind Rohstoffe nötig, und diese Notwendigkeit kann das Wachstum in neuen Märkten wie Brasilien, Mexiko und Indien antreiben. Die Wachstumsgeschichte wäre abgeschlossen, sobald die Weltwirtschaft steigt, angetrieben von der Verbrauchernachfrage. Zinssätze normalisieren sich, und die Zentralbanker erhalten wieder ihr bevorzugtes Tool für Wirtschaftsanpassungen: Zinssatzveränderungen.

Was ist nötig, um das Best-Case Szenario zu erreichen?

Offen gesagt, Europa muss eine Lösung finden, und es bedarf wahrscheinlich mehr als ein einfaches Versprechen am offenen Markt Anleihen kaufen zu wollen. Niedrig gehaltene kurzfristige Zinssätze, die für das Weiterbestehen der Wirtschaft nötig sind, tragen nicht dazu bei, die strukturellen Probleme innerhalb der Wirtschaft zu lösen, und es trägt nichts zu einer Reorganisation der Regierung bei, so dass die Bürger eines Staates in Sachen Sicherheit und Wohlstand nicht von dem Staat abhängen.

Außerhalb einer Lösung des Wirtschaftsrätsels, das Europa befallen hat, erlauben nur wenige Situationen die Entwicklung dieses Szenarios. Die Vereinigten Staaten müssten erstaunliche Wachstumszahlen produzieren, oder die wachsenden Märkte in Afrika und Asien müssten wesentlich schneller wachsen, um die abnehmende Nachfrage aus der weltgrößten Wirtschaft (die Europäische Union) auszugleichen.

fuel_of_a_currency_war_part4_body_Picture_2.png, Treibstoff eines Währungskrieges, Teil 4

Ohne eine Erholung in Europa, aufgrund von strukturellen Veränderungen, die zukünftige Rezessionen ohne einen kompletten Zusammenbruch erlauben, wird die Welt wohl kaum unser "Best-Case" Szenario erleben.

Worst-Case Szenario

Der Grund dafür, dass aggressivere Geldpolitik nicht früher angewendet wurde (so wie die jüngste Haltung der Bank of Japan oder das "QE-finity" Programm in den Vereinigten Staaten), liegt in dem möglichen Risiko solcher Maßnahmen.

Wachstum ist in vielerlei Hinsicht und für die meisten Zwecke eine gute Sache. Wenn die Preise steigen, oder Inflation stattfindet, dann werden die Zentralbanker in der Regel versuchen die höheren Preise durch ein Anheben der Zinssätze auszugleichen. Doch wenn eine Zentralbank die Zinsen nicht schnell genug erhöhen kann und die Preise weiter steigen, dann ist das Problem weitaus größer als nur ein Bärenmarkt oder eine Korrektur: Unkontrollierbare und vielleicht sogar "Hyper"-Inflation.

Auch wenn es anfänglich danach klingt, als wenn eine Hyperinflation besser wäre als ein Bärenmarkt, sollte man jedoch daran denken, dass wenn eine Hyperinflation einmal in eine Wirtschaft eindringt, sie katastrophische Folgen bringen kann - sie könnte sogar den Untergang des jeweiligen Finanzsystem bedeuten.

Dies ist der Fall, wenn ein Karton Milch $300 kostet oder ein Paket Kaugummi $25.

In einer solchen Situation sind die Preise so außer Kontrolle, dass daraus ein Chaos innerhalb der Wirtschaft entsteht. Panik übernimmt das Ruder. Kapital verlässt das Land in einer halsbrecherischen Geschwindigkeit, da die Investoren sich zunehmend über die Kaufkraft, die sie konstant an steigende Preise verlieren, sorgen. Der Wert von Sachwerten, wie Gold oder Immobilien, explodiert, da die Währung, die diese Anlagen zuvor kaufte, heute so viel weniger wert ist als sie gestern war.

Wir besprachen solche Konditionen im Artikel "Die Konsequenzen einer Währungsabwertung", in dem wir die Wirtschaft von Zimbabwe untersuchten. - Eine Nation, die so von der Inflation beherrscht wird, dass dies zur Aufgabe ihrer eigenen Währung führte. In Zimbabwe wird momentan der US Dollar für Geschäftstransaktionen genutzt, weil die Hyper-Inflation, die die Wirtschaft befiel, das Währungssystem des Landes zu Grunde richtete.

Wenn sich dies auch wie ein weit ausgeholtes Szenario anhört, so kann es doch der Realität näher sein als man denkt. Während es ein Leichtes ist mit dem Finger auf Zimbabwe zu zeigen und eine Litanei von Einzelheiten, die zu einem anderen Ergebnis hätten führen können oder nicht, zu kritisieren, bleibt es trotzdem Fakt, dass es wohl zu spät ist etwas zu tun, wenn man bereits über die Klippe gefahren ist und sich im freien Sturz befindet. Genau das passierte, als die Hyper-Inflation in Zimbabwe ausbrach.

Damit das Kapital jedoch aus einem Land wie in Zimbabwe abfließt, muss es irgendwo hinströmen, nicht wahr? Also wäre es unwahrscheinlich, nur wegen einer deduktiven Logik eine koordinierte Hyper-Inflation in den weltweit größten Wirtschaften zu erleben: Falls dieses gesamte Kapital aus Europa oder Japan wegströmt - muss es irgendwo hinfließen, damit der Wert gesichert wird.

Falls wilde oder unkontrollierbare Inflation in einer der drei oberen Wirtschaften Fuß fasst, werden die Investoren wahrscheinlich die anderen beiden wählen, einfach weil es an Optionen fehlt. So werden wahrscheinlich strukturelle Schwierigkeiten in nicht betroffenen Nationen ein Thema werden, aufgrund eines solch starken Kapitalzuflusses, ähnlich zu dem, was 2010 in der Schweiz passierte, bevor die Schweizer Nationalbank ihre Währung an den Wert des Euros festgeschrieben hat.

Wahrscheinlichstes Szenario

Wenn wir etwas von den Politikern erwarten können, dann ist es wohl, dass sie das Rad am Laufen halten, um schwierige Probleme zu umgehen und sich selber politisch nicht zu gefährden. Da Europa ein Zusammenschluss verschiedener eigenständiger Wirtschaften ist, die versuchen als Einheit zu handeln, ohne Vereinheitlichung oder Charta zur Organisierung dieser Beziehung, ist es wohl wahrscheinlich, dass die Unsicherheit weiter anhalten wird. Denn die Anforderungen für den Idealfall oben bleiben unerreichbar.

Dies kann sich fortsetzten, bis sich eine noch härtere Realität in Europa breitmacht. Doch diese Realitäten könnten sich zunächst auch in anderen Volkswirtschaften manifestieren. China, mit seinem "Schatten" Bankensystem, dass größtenteils außerhalb der Geschäftsbücher stattfindet und unkontrolliert ist, ist gefährdet. Japan riskiert selbst sogar noch mehr - mit einem Schulden:BIP Verhältnis von höher als 220 und mehr Stimulus nach jedem Meeting der Bank of Japan.

Das wahrscheinlichste Szenario bedeutet wohl eine Weiterführung der Volatilität, da die Welt um eine Enthebelung kämpft. - Ein Kampf, der schon seit der ersten Agonie des finanziellen Kollapses in 2008 anhält.

fuel_of_a_currency_war_part4_body_Picture_1.png, Treibstoff eines Währungskrieges, Teil 4

Vereinheitlichung und noch weiter – ein Wachstum in Europa könnte eine allgemeine Erholung der Weltwirtschaft bringen. Ohne dies dominiert das Risiko weiterhin das Umfeld, da die Vorteile der Globalisierung zu Fesseln der wirtschaftlichen Ungleichheit wurden.

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