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Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

2013-02-21 19:10:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Zusammenfassung: Dieser Artikel wird einen detaillierten Blick in die primäre Konsequenz einer Währungsabwertungspolitik werfen: Inflation. Moderate Inflation wird generell als gut betrachtet, doch zu viel Inflation kann schwer begrenzt und für eine Volkswirtschaft zu einer katastrophalen Macht werden.

Ich erinnere mich noch an den ersten Tag in Mikroökonomie 101, als mich die Vorstellung, dass Inflation etwas "Gutes" sein könnte, perplex machte. Denn, wenn die Preise steigen – dann bedeutet das doch, dass man weniger Dinge mit der gleichen Geldmenge kaufen kann, richtig? Das hörte sich meiner Meinung nach auf jeden Fall destruktiv an.

Schon nach jener ersten Stunde sprach ich mit dem Professor und erfuhr von der wichtigen Beziehung zwischen Zinsen und Inflation. Der Professor erklärte: “Inflation ist quasi ein Nebenprodukt von Wachstum… wenn Gehälter steigen und Kosten zunehmen, müssen Unternehmen höhere Preise für ihre Güter fordern. Die höheren Preise solcher Güter könnten möglicherweise Kunden verscheuchen, daher kann zu viel Inflation schlecht sein. Wenn es danach aussieht, als wenn die Inflation zu hoch zu steigen scheint, dann kann die Federal Reserve die Zinsen erhöhen, um die Inflation wieder zu senken.”

Mein Professor fuhr fort: “Inflation kann eine gute Sache, falls moderat, da sie ein Zeichen und Nebenprodukt von Wachstum in einer Volkswirtschaft darstellt.”

consequencesofcurrencydevalue_body_Picture_4.png, Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

Das blieb an mir hängen. - Die Tatsache, dass es einen "Vorteil" der Inflation gibt, und dass zu viel oder zu wenig verheerenden Schaden in den Finanzmärkten anrichten kann.

Um zu sehen, wie verheerend Inflation sein kann, ist es hilfreich sich ein Beispiel einer Wirtschaft, die von steigenden Preisen angesichts einer Währungsabwertung verwüstet wurde, anzusehen.

Eine Fallstudie der Inflation

Die Nation Zimbabwe ist ein kleines Land im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Das Land stand seit 1965 unter britischer Kolonialherrschaft, als ein Kampf um Unabhängigkeit begann und das Ziel in 1979 mit Wahlen im kommenden Jahr erreicht wurde. In jenen Wahlen gewann Robert Mugabe deutlich und nimmt seitdem eine primäre Rolle als "Führer" seines Landes ein.

Seitdem hat das Land eine unabwendbare Not erfahren. Ein "Landreform" Programm wurde kurz nach besagten Wahlen eingeführt, in denen das Land "neu verteilt" wurde. Da das Land sich für beinahe 70 Jahre unter britischer Macht befand, wurde viel Land von den Bauern genommen und in der "Neuverteilung" an Mugabes Unterstützer verteilt.

Trotz allem – ist die Wirtschaft im Durchschnitt über 4% pro Jahr zwischen 1980 und 1990 gewachsen. Während der nächsten Dekade gab es mehr Wachstum, aber all dies änderte sich im Jahr 2000.

Unzufrieden mit den Resultaten seines "Landreform" Programms, das das bebaubare Land nicht schnell genug verteilte, was bis dahin unter die Regel "willige Käufer, willige Verkäufer" fiel, begann Robert Mugabe im Jahr 2000 die Zwangsumverteilung von Eigentum. Dies wird oft "Landreform im Schnellverfahren" genannt.

Das war ein wichtiger Wendepunkt für die Volkswirtschaft. Die Landwirtschaft war für Zimbabwe eine große Exportkraft, und viele der Landwirtschaftsbetriebe, die zuvor Getreide produzierten und außerhalb des Landes exportierten, waren nun in den Händen neuer Besitzer. In vielen Fällen waren diese Landwirtschaften in den Händen von Offiziellen der Regierung, die nicht wussten, wie man Ackerbau betreibt. Die Inflation im Jahr 2000 lag in Zimbabwe über 55%, aber nur ein Jahr später in 2001 erreichte die Inflation über 112%. Als Referenz ein Schein des Zimbabwe Dollar aus dieser Zeit:

consequencesofcurrencydevalue_body_Picture_3.png, Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

Während das Land weiter neu verteilt wurde, floss das Kapital aus dem Land. Investoren verloren ihr Vertrauen über Investments in Zimbabwe und wollten nicht das Risiko eingehen ihr Kapital an ein von Mugabe geführtes Regime zu binden. Die Inflation in 2003 betrug 598%.

Da das Kapital aus dem Land floh, begann der Zimbabwe Dollar zu fallen. Später wurden Sanktionen von den Vereinigten Staaten über das Land verhängt, und dies verdüsterte Zimbabwes Zukunft noch mehr.

Viele wichtige Güter wurden nach Zimbabwe importiert, und da die Währung immer schwächer wurde, stiegen die Preise dieser Güter zunehmend. Es wurde immer schwieriger, lebenswichtige Bedürfnisse wie Lebensmittel und Wohnraum abzudecken.

In 2006 setzte sich Dr. Gideon Gono, derzeit Führer der Reserve Bank von Zimbabwe, für eine "Neubewertung" der Währung ein, bei der eine neue Währung gedruckt wurde. Die "neuen Dollar" hatten ungefähr den Wert von 1000 "alten" Dollar. Die Inflation in 2006 betrug 1,281%

Dies trug jedoch wenig dazu bei, das Vertrauen der Investoren oder Konsumenten wiederherzustellen, und es schien nur einen weiteren Verkauf von Zimbabwe Dollar auszulösen. Dies führte zu einer weiteren "Redenomination", welche wiederum zu einer weiteren "Redenomination" führte. Nach der zweiten Redenomination wurde der 50-Dollar-Schein, den wir vorhin gesehen haben, zu dem 500,000,000-Schein unten:

consequencesofcurrencydevalue_body_Picture_2.png, Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

Alles in allem gab es vier verschiedene Variationen des Zimbabwe Dollar, die in einer Zeitspanne von 3 Jahren benutzt wurden.

Die Inflation betrug in 2007 66,212% und in 2008 erreichte sie unkontrollierbare Niveaus, bevor dann die Zimbabwe-Währung ausgesetzt wurde. In einem ihrer letzten Drucke erhielt die Banknote internationale Aufmerksamkeit (und ist auch heute noch ein Sammlerstück):

consequencesofcurrencydevalue_body_Picture_1.png, Die Konsequenzen einer Währungsabwertung

Jede Währungsumstellung war ein weiterer Schlag gegen das Investorenvertrauen in Zimbabwe, und noch mehr Kapital verließ das Land.

Mit der dritten "Namensgebung" wurde die Wirtschaft Zimbabwes bereits "dollarisiert", das heißt - sie benutzte den US Dollar als Hauptwährung. Das war der Beginn einer Abwärtsspirale, die Zimbabwe umfasste, und so gab das Land die eigene Währung auf.

Sobald die Inflation unkontrollierbar wurde, entwickelte sie ein Eigenleben, und kaum etwas konnte die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Zimbabwes zurückhalten.

Genau dies befürchtet die Federal Reserve und ist auch der Grund, weshalb die Bank of Japan keine aggressivere Lockerungspolitik zu Beginn ihrer wirtschaftlichen Rezession übernahm.

Inflation kann eine gute Sache sein, allerdings nur in Maßen – und die künstliche Schwächung einer Währung, um die Inflation zu schüren, die dann möglicherweise das Wachstum stützen könnte, bringt das sehr reale Risiko eines Verlusts von Investorenvertrauen.

stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.