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Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

2013-02-14 17:40:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Zusammenfassung des Artikels: Um eine weitere Finanzkrise zu vermeiden, strengt die weltgrößte Zentralbank massive Interventionen an zur Belebung der Volkswirtschaften an. Dieser Zustand wurde "Der Globale Währungskrieg" getauft. In diesem Artikel untersuchen wir den Mittelpunkt des Währungskrieges in den Vereinigten Staaten sowie die Auswirkungen, die vorherige Interventionen auf Risiko-Assets wie den S&P 500 hatten.

Dies ist Teil 3 unserer Serie über "Der Brennstoff eines Währungskrieges"; für Teil 1, klicken Sie bitte HIER. Um auf Teil 2 zuzugreifen, klicken Sie bitte HIER.

Nachdem das Troubled Asset Relief Program (TARP) es nicht schaffte, den Märkten im Jahr 2008 eine anhaltende Unterstützung zu bieten, kam die erste Runde der Quantitativen Lockerung, um den Finanzsystemen, die in starke Not geraten waren, Liquidität zu verschaffen. Das wirtschaftliche Umfeld war sehr unsicher, und viele der größten Banken weltweit steckten in Schwierigkeiten, da die Immobilienblase dermaßen wuchs, dass Kreditvergaben auf ein Schneckentempo zurückfielen.

Dies bereitet Ökonomen und Zentralbankern tatsächlich Sorgen, denn falls sich die Darlehensgeschäfte weiter verlangsamen, gerät ein bereits fragiles Finanzsystem weiter unter Druck, und die Möglichkeit einer weiteren Katastrophe nimmt weiter zu. Schließlich ist diese Kredit-Angst und das Ansammeln von Barmitteln eine der Hauptursachen der Großen Depression.

Hier kam das Quantitative Easing ins Spiel; ein Prozess, bei dem die Finanzbehörde der Vereinigten Staaten neue US Dollar Noten druckte, um Anleihen zu kaufen. Der Nebeneffekt davon war, dass dies der Währung eine massive Abwertung brachte, da diese neuen Dollars keine weiteren Werte ins System einbrachten - es wurden lediglich mehr Einheiten für dieselbe Menge Wert produziert. Der Chart unten ist der ICE Dollar Index als Antwort auf das TARP und die erste Runde Quantitative Easing.

TARP und QE1 halfen den Märkten etwas Unterstützung nach dem finanziellen Kollaps zu bieten

fuel_of_a_currency_war3_body_Picture_6.png, Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Erstellt mit Marketscope/Trading Station

Unglücklicherweise waren die Auswirkungen von TARP und QE1 von kurzer Dauer, da die Investoren ängstlicher und beunruhigter wurden, als es schien, dass sich die Wirtschaftsdaten aufgrund der gelockerten Bedingungen, die durch die Fed geschaffen wurden, nicht verbesserten. Da der finanzielle Kollaps immer noch frisch im Gedächtnis haftete, brachte das der Umgebung noch mehr Sorgen. Dies führte zu einer weiteren Runde von Quantitative Easing im 4. Quartal 2010, genannt QE2, um die Wirtschaft der Vereinigten Staaten weiter zu stützen. Bislang hat es funktioniert.

QE2 brachte dem S&P 500 weitere Unterstützung, und der US Dollar wurde massiv verkauft

fuel_of_a_currency_war3_body_Picture_5.png, Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Erstellt mit Marketscope/Trading Station

Die Federal Reserve hoffte, dass die QE-Runden eins und zwei der Wirtschaft genügend Sättigung bringen und somit die Wirtschaftsdaten steigern würden.

Unglücklicherweise verbesserten viele dieser Daten sich nicht auf das Level der Aktienbewertungen zum gegebenen Zeitpunkt. Als QE2 endete, sahen sich die Aktien einem weiteren massiven Ausverkauf gegenüber. Dieses Mal zeigte sich die Federal Reserve über eine weitere Easing-Runde besorgt, denn alle zusätzlichen Dollars, die in die Wirtschaft eingebracht würden, liefen Gefahr eine extreme Inflation auszulösen. Also ging die Fed nach QE2 zu Operation Twist über: Ein Programm zum Verkauf von Anleihen mit kurzer Laufzeit (weniger als 3 Jahre) und zum Kauf von langfristigen Schatzbriefen (Laufzeit von 6-30 Jahren).

Diese Maßnahme verhält sich anders als QE, bei dem neue Dollars gedruckt und in die Wirtschaft eingebracht werden. Aus diesem Grund unterschieden sich die Folgen von Operation Twist sehr von denen der zweiten Runde Quantitative Easing, und es wurde nicht erwartet, dass der US-Dollar dieselbe Schwäche zeigt, da die Währung nicht mathematisch durch die Druckerpresse entwertet wurde. Der Chart unten zeigt den unterschiedlichen Effekt auf den US-Dollar, während für die Aktien ein ähnlicher Stimulus angewendet wurde.

Operation Twist konnte den S&P unterstützen, aber der Dollar kräftigte sich

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Erstellt mit Marketscope/Trading Station

Nun werden die Dinge interessant…

Als Operation Twist sich dem Ende zu nähern schien, wollte die Federal Reserve geduldig die Wirtschaft und den Effekt der vorherigen Stimulus-Runden evaluieren. Unglücklicherweise waren die Ergebnisse von den Hoffnungen weit entfernt. Die Märkte begannen mit Ausverkäufen, und die Wirtschaftsdaten verschlechterten sich. Der Monat Mai 2012 war besonders brutal, als der S&P 500 um 8% zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni letzten Jahres zurückging und die meisten Investoren der Finanzwelt sichere Anlagen suchten. Der US-Dollar hatte starke Zuflüsse, da vorsichtige Investoren williger wurden, magere Gewinne aufgrund der US-Staatsschulden zu akzeptieren, einfach um die Sicherheit ihrer Fonds zu gewährleisten. Der Chart unten verdeutlicht diese sich zuspitzende Zeit:

Der S&P erlebte durch fehlenden Stimulus Turbulenzen; der US-Dollar kräftigte sich aufgrund einer "Flucht zur Qualität"

fuel_of_a_currency_war3_body_Picture_3.png, Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Der 1. Juni 2012 war für die Märkte ein wichtiger Tag. Die Daten zu den nicht landwirtschaftlichen Einkünften für den Monat Mai wurden veröffentlicht, und eine massive Verfehlung der Erwartungen beschleunigte zunächst den Rückgang bei vielen Aktienindizes. Doch während der Handelstag fortschritt, begannen die Märkte Rallyes zu erleben.

Die Investoren waren darauf konditioniert, zu erwarten, dass die Federal Reserve zur Tat schreitet, um die Wirtschaft zu stützen. Später im Juni kündigte die Fed an, das QE2 Programm über 2012 weiterzuführen. Doch trotz der Tatsache, dass die Wirtschaftsdaten schlechter als erwartet ausfielen, legten die Risikoanlagen weiterhin an Wert zu. Diese Entwicklung zeigte, dass die Märkte auf eine weitere QE Runde hofften. Die Aktien vollführten Rallys bis zum Meeting der Federal Reserve im September, und bei dieser Sitzung wurde die viel erwartete 3. Runde Quantitative Easing angekündigt.

Am 17. September, keine zwei Wochen nach der Ankündigung der Fed von QE3, bildete der S&P 500 das Hoch für jenes Jahr. Es setzte ein starker Ausverkauf ein, da die Investoren begannen, auf das nächste mögliche Problem der US-Wirtschaft zu schauen: Das Fiscal Cliff.

Investoren waren darauf konditioniert, Stimulus zu erwarten und kalkulierten QE3 bereits 3 Monate vor dessen Ankündigung ein

fuel_of_a_currency_war3_body_Picture_2.png, Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Erstellt mit Marketscope/Trading Station

Der interessante Teil der Reaktion des Marktes auf QE3 ist, dass sich der US-Dollar nicht ansatzweise so dramatisch geschwächt hatte wie in den vorherigen Easing-Runden. Zudem war die Rallye nach der Intervention wesentlich kürzer als die vorherigen. Im Chart unten erkennt man, wobei man QE3 relativ zu den vorherigen Interventions-Runden betrachtet, dass der Einfluss auf den US-Dollar schwindet und die Dauer von folgenden Rallyes sich verkürzt:

Ein Markt, der von Stimulus abhängt; jeder Rückgang wird mit mehr Interventionen bekämpft

fuel_of_a_currency_war3_body_Picture_1.png, Der Brennstoff eines Währungskrieges - Teil 3

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Da bei Jahresschluss 2012 das Twist-Set beendet wurde, kündigte die Fed eine weitere Fortsetzung des Programms an, jedoch mit einer leicht abgeänderten Ausführung, nämlich mit der Autorisation eines Ankaufs von bis zu $85 Milliarden monatlich (aber wie bei der Operation Twist wird dies ohne Ausstellung weiterer US Dollar umgesetzt).

Am Jahresende führt die Fed ihre Lockerungspolitik aggressiv weiter, während es auf 2013 zugeht, und dieses Mal ist das QE unbefristet, damit es eingesetzt werden kann bis sich die Arbeitsmarktzahlen verbessern.

Wie jedoch die kürzlichen Stimulus-Runden beweisen, scheint die Fähigkeit der Fed, den Dollar abzuwerten, zu schwinden, da konkurrierende Wirtschaften weltweit mit ähnlichen Anstrengungen beginnen.

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