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Der Brennstoff eines Währungskriegs, Teil 2

Der Brennstoff eines Währungskriegs, Teil 2

2013-02-07 16:10:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Zusammenfassung: Um einen weiteren Finanzkollaps zu verhindern, traf die weltgrößte Zentralbank massive Interventionsbemühungen, um ihre Wirtschaft zu stimulieren. Dieser Zustand wurde als "Der globale Währungskrieg" betitelt. In unserem letzten Artikel sahen wir, was mit einer Wirtschaft passiert, wenn eine Währung an Wert zunimmt. In diesem Artikel beleuchten wir, warum eine Wirtschaft in die andere Richtung schauen wollen würde.

In unserem letzten Artikel untersuchten wir, wie eine stärkere Währung einer Wirtschaft Komplikationen bereiten kann.

In einer stark exportierenden Wirtschaft kann eine steigende Währung die exportierten Güter für das Ausland verteuern. Da diese Güter im Ausland teurer werden, könnten sich die Verbraucher in diesen Ländern für den Kauf von billigeren, jedoch ähnlichen Gütern entscheiden. Der dadurch entstehende Umsatzrückgang kann eine Wirtschaft vernichten; ähnlich, wie dies in Japan in den letzten 20 Jahren und mehr zu erleben war. Wir warfen bereits einen genaueren Blick auf solche Situationen im Artikel: Wie eine Währung die Welt verändern kann.

Wie man sich vorstellen kann, würden sich wenige über eine solche Situation freuen. Ein Unternehmen kann bessere Produkte effektiver herstellen, und sich trotzdem Turbulenzen gegenübersehen, einfach weil die Nationalwährung an Wert zunimmt. Viele große Unternehmen sehen sich schwierigen Situationen gegenüber, und es kann eine Art von Hilflosigkeit auftreten, denn egal was das Unternehmen tut, der steigende Wert der Währung kann Exportgeschäfte zunehmend schwierig gestalten.

Weshalb "schwach" nun "stark" ist

Dies führte zu einer breit angewandten Anstrengung, die andere Seite derselben Münze zu stärken: Länder werten ihre eigene Währung ab, um ihre Güter im Ausland billiger zu machen. Die Hoffnung dabei ist, dass die Exporte genügend erhöht werden, um der Wirtschaft ein Wachstum zu ermöglichen, was schlussendlich dazu führt, dass die Zinssätze angehoben werden und die Wirtschaft viel gesünder dasteht.

Man muss nur auf die jüngste Entwicklung in Japan schauen, um zu sehen wie diese Effekte zusammenwirken können. Da die Ergebnisse der japanischen Wahlen durch die Wiederwahl von Shinzo Abe als Premierminister Japans, dessen Kampagne unter der Voraussetzung einer Wirtschaftsreform lief, bedrohlicher wurden, zeigten die Märkte die ideale Reaktion auf ein Regime, welches die Währung schwächt. Dies wurde als eine zweiteilige Beziehung bekannt, tituliert als "Abe Trade".

Der erste Teil des "Abe Trades" ist ein ständig schwächer werdender Japanischer Yen. Der unten stehende Chart zeigt den EUR/JPY, der die starke Steigerung im Kurs dieses Paars darstellt, seit die Trader begannen, den "Abe Trade" zu berücksichtigen (und da der ¥ die Gegenwährung im Paar ist, würde dies zu einer ¥-Schwäche und einer €-Stärke führen).

fuel_of_a_currency_war2_body_Picture_3.png, Der Brennstoff eines Währungskriegs, Teil 2

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Gleichzeitig erlebten wir ein so starkes Ansteigen des Nikkei, dass er 4-Jahreshochs durchbrach, mit nie gesehenen Kursen seit damals, als er im finanziellen Kollaps verging.

fuel_of_a_currency_war2_body_Picture_2.png, Der Brennstoff eines Währungskriegs, Teil 2

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Also war diese Beziehung logisch: Während der Yen an Wert verlor, wurde es für Ausländer einfacher ihre Güter zu kaufen. Die zusätzlichen Verkäufe dieser Güter treiben die Aktienkurse nach oben, da die japanischen Unternehmen nun anfangen können zu versuchen, ihre vorherigen Schätzungen zu übertreffen. Bislang erwies sich der "Abe Trade" für die japanische Wirtschaft als erfolgreich.

Das klingt ziemlich gut, nicht wahr? Tatsächlich klingt das so gut, dass es etwas sein könnte, das jede Wirtschaft immer dann anwenden möchte, wenn die Zeiten schlecht stehen. Dann wird die Situation jedoch heikel.

Die Geburt eines Währungskrieges

Die Welt befand sich im Jahr 2008 und in den Folgejahren an einem schwierigen Punkt. Die Immobilienblase in den Vereinigten Staaten schwappte auf den gesamten Globus über und löste in Europa eine noch umstrittenere Situation aus, die bis zum heutigen Tag nicht nur ungelöst bleibt sondern auch nicht nur in der Nähe von Strukturänderungen ist, die Ökonomen für den längerfristigen Erfolg der Eurozone als nötig erachten (hauptsächlich sprechen sie über ein Element von Unifizierung, so dass mit solchen Situationen angemessen umgegangen werden kann, wenn und falls sie in Zukunft ihr hässliches Gesicht zeigen).

Um dem finanziellen Zusammenbruch zu entkommen, begannen die Vereinigten Staaten mit der ersten Runde Quantitative Easing. Dies ist die Handlung bei der Dollars gedruckt werden, um Anleihen zu kaufen. Dabei handelt es sich um neue Dollars, die quasi aus Luft ohne einen zusätzlichen anhängenden Wert geschaffen wurde. Dies hat die technische Funktion, die Währung zu entwerten, da Geld gedruckt wird, ohne einen zusätzlichen Wert zu schaffen.

Die entsprechende Bewegung sollte, und tat es auch, dazu beitragen, eine beachtliche Entwertung des US-Dollars herbeizuführen.

fuel_of_a_currency_war2_body_Picture_1.png, Der Brennstoff eines Währungskriegs, Teil 2

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Die erste Runde von QE trug einen guten Teil dazu bei, dass die Wirtschaft in 2008 nicht weiter schrumpfte, aber unglücklicherweise brachte sie nicht den von vielen erhofften Wendepunkt bezüglich Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum. Also begannen die Vereinigten Staaten mit einer zweiten Runde Quantitative Easing, tituliert als "QE 2". Dadurch wurde der US-Dollar noch mehr entwertet, und Währungen wie der Euro, der Aussie, der Kiwi und sogar der Yen gewannen an Wert gegenüber dem Greenback.

Wie bereits in unserem letzten Artikel festgestellt, führte dieser Wertanstieg nur zu einem erhöhten Druck auf die Volkswirtschaften, während die Welt versuchte dem finanziellen Zusammenbruch zu entkommen. Man kann sich vorstellen, dass diese Volkswirtschaften nicht davon angetan waren, dass eine schwierige Umgebung noch herausfordernder wurde, und genau an diesem Punkt beginnt der "Währungskrieg".

Die Vereinigten Staaten entwerteten den US-Dollar und dies übte noch mehr Druck auf die japanischen Exporteure aus - so unternahm die Japanische Zentralbank Schritte, um den Yen zu schwächen. Zwei der größten nationalen Wirtschaften der Welt leiteten ein Rennen ein, bei dem sie versuchen ihre jeweilige Währung mehr als die des Nachbarn auf der anderen Seite des Pazifiks zu schwächen.

Währungskriege enden jedoch nicht an diesem Punkt, da andere Volkswirtschaften angesichts der Abwertungsmaßnahmen ihrer großen Nachbarn nicht ihre Konkurrenzfähigkeit verlieren möchten. China setzt eine "fix-variable" Methode ein, bei welcher der Yuan eng mit dem US Dollar verbunden ist. Wenn der US Dollar aufgrund von Maßnahmen künstlich geschwächt wird, so trifft dies auch auf den Yuan zu. Dieser Eingriff kann Unterstützung für die chinesischen Märkte bieten, was wiederum Unterstützung für die Märkte in Australien oder Neuseeland bedeuten kann, wo starke Handelsverbindungen starke Beziehungen mit China tragen können.

Europa ist in einer etwas heikleren Situation, da es noch nicht das Mandat für ein solches Handeln zum Drucken neuer Euros gibt. Dies unterstreicht die Tatsache, dass eine strukturelle Reform für das langfristige Überleben der vereinten Wirtschaft nötig ist. Es sind 27 Nationen, die durch eine einzige überspannende Geldpolitik regiert werden, die wenig flexibel ist, um solchen Handlungen durch konkurrierende Regierungen und Wirtschaften entgegenzutreten.

Außerdem befindet sich Europa in der wenig beneidenswerten Position, dass die Währung zu einer Zeit steigt, in der dem größten Teil der Wirtschaft weiterhin Gegenwind entgegen weht. Die Arbeitslosigkeit liegt in Spanien über 25%, und bei den unter 25-Jährigen erreichte die Ziffer sogar 60%. In Italien liegt die Arbeitslosigkeit über 11%, die drittgrößte Wirtschaft weltweit und eine Nation die knapp davor ist, einen Politiker wiederzuwählen, der bereits für Betrug verurteilt wurde. Vielleicht noch beunruhigender ist, dass Berlusconi versprach, die Reformen in Italien rückgängig zu machen, durch die Italien bislang unter Mario Monti eine wirtschaftliche Katastrophe vermeiden konnte.

Das Risiko einer solchen Maßnahme kann katastrophal sein, doch der Euro steigt weiter auf neue Hochs gegen Währungen wie den US Dollar und den Japanischen Yen.

Dies ist ein Währungskrieg. Er kommt nicht gerade auf, sondern hat bereits begonnen. Der Einsatz wurde nur gerade erhöht, da Japan sich schwer inmitten der anhaltenden Währungsabwertung befindet. Umso höher der Wert des Euro, oder je weiter die Entfernung von der Wirtschaftskrise erscheint, desto höher steigt der Einsatz.

In unserem nächsten Artikel werden wir uns mögliche Ergebnisse ansehen, währen wir uns auf die bekannteren und wahrscheinlicheren Szenarios konzentrieren werden, um zu sehen welchen Plan wir für das Trading in solch einer einzigartigen und interessanten Umgebung aufstellen können.

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