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Das Payoff-Ratio und die Trefferquote

Das Payoff-Ratio und die Trefferquote

2013-01-29 13:43:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Nachdem wir uns in der Sektion „Chance-Risiko-Verhältnis / Erwartungswert“ klar gemacht haben, dass die Profitabilität in unserem Trading sich primär über unsere Trefferquote und unsere durchschnittliche Gewinne und Verluste bestimmt, wollen wir nun etwas tiefer in diese Materie eindringen. Bereits in der Sektion „Marktanalyse“ wurde herausgestellt, dass es nicht möglich ist, Bewegungen am Markt zu prognostizieren, da wir nicht in die Zukunft schauen können. Die einzige Möglichkeit besteht darin, eine bestimmte Wahrscheinlichkeit für eine zukünftige Marktbewegung auszugeben, also einen Vorteil im Markt zu suchen.

Hieraus wird allerdings eins sehr schnell ersichtlich: da wir nur eine bestimmte Wahrscheinlichkeit ausmachen können, wohin sich der Markt bewegt, bleibt das Risiko bestehen, dass wir auf der falschen Seite unterwegs sind. Tja, und wennn uns das häufig genug passiert, dann werden wir früher oder später unser Konto vor die Wand fahren und pleite sein.

Irionischerweise konzentrieren sich fast alle Trader, besonders Neulinge darauf, ihre Trefferquote zu erhöhen.

Aus der Formel

Erwartungswert = Trefferquote * (durchschnittliche Gewinne) – Verlustquote * (durchschnittliche Verlierer)

wird ersichtlich, dass man selbstverständlich über die Trefferquote die Profitabilität eines Trading-Systems (diskretionär oder automatisiert) bestimmen kann. Es ist auch sehr einfach eine sehr große Trefferquote zu generieren: man arbeitet einfach ohne Stop und stellt eine Position, die einen Punkt im Gewinn liegt sofort glatt. Problematisch wird allerdings, dass die Position, die nicht in den Gewinn läuft einen derart hohen Verlust produziert, dass der Margin Call nur eine Frage der Zeit sein wird.

Nun werden einige sich denken: „Gut, setze ich eben einen Stop Loss, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“ Das ist richtig, nur hat der Trader durch das Setzen eines Stop Loss keinen Einfluss mehr auf seine Trefferquote. Natürlich ist es so, dass weit gewählte Stops die Wahrscheinlichkeit reduzieren ausgestoppt zu werden, während enge Stops eher „geholt“ werden. Übergeordnet ist es aber so, dass der Markt bestimmt, ob die Position ausgestoppt wird oder nicht. An dieser Stelle wollen wir das Risiko bankrott zu gehen einführen, das Risk of Ruin. Das Risiko bankrott zu gehen steigt mit sinkender Trefferquote deutlich. Daher wollen natürlich alle Trader eine Trefferquote von über 50% erreichen. Nun aber die Frage: wie kann es sein, dass die Top-Trader Trefferquoten von unter 50% haben und trotzem so viel Geld verdienen?

Diese Top-Trader sind in der Lage ihre Gewinne durch das Payoff-Ratio zu optimieren und so dafür zu sorgen, dass sie eben nicht bankrott gehen. Gute Trader versuchen mögliche hohe Payoff-Ratios zu erzielen, d.h. ihre durchschnittliche Gewinner sind um ein Vielfaches größer, als ihre Verlierer. Die dahinter stehende Formel lautet:

Pay-Off-Ratio = (Durchschnittlicher Gewinn) /( Durchschnittlichen Verlust)

Lassen Sie sich gesagt sein, dass das Risiko pleite zu gehen steigt, desto kleiner das Payoff Ratio ist. Wie kann man sich das vorstellen? Hierzu ein Beispiel:

In jedem Trade den wir eingehen, nehmen wir sofort unsreen Gewinn von 10 Euro mit, während wir Verluste erst realisieren, wenn sie sich auf 100 Euro belaufen. Nach unserer Formel ist unser

Payoff-Ratio = 10 / 100 = 0,1

Wenn wir nun einen Verlust erleiden, so brauchen wir 10 Gewinner, um wieder + / - 0 zu sein. Um diesen Verlust nun zu kompensieren, brauchen wir eine enorm hohe Trefferquote. Gehen wir mal davon aus, dass diese 90% beträgt, wir also in 9 von 10 Fällen richtig liegen.

Die Wahrscheinlichkeit für 10 Gewinner in Folge ist dann (0,9)^10 = 0,31 = 31%

Nicht besonders, oder?

Wenn wir die Komponenten im Beispiel oben umdrehen, unsere durchschnittlichen Gewinner nun 100 Euro sind und unsere Verlierer im Schnitt nur 10 Euro betragen, ist unser Payoff-Ratio = 100 / 10 = 10 Wir können also zehnmal verlieren, im 11. Fall gewinnen und stehen trotzdem bei + / - 0. Schon wesentlich besser oder?

Wir haben also eine Möglichkeit unser Risiko broke zu gehen deutlich zu reduzieren, in dem wir nämlich unser Payoff Ratio deutlich erhöhen, unsere durchschnittlichen Gewinne also maximieren und unsere Verluste minimieren. Kommt Ihnen bekannt vor, diese alte Börsenweisheit, oder? Betrachten wir nun beide Komponenten, also das Payoff Ratio und die Trefferquote, so wird klar, dass beide von einander abhängen. Klar können wir unsere Trefferquote erhöhen, indem wir unseren Stop weiter weg platzieren. Aber das hat entsprechend negative Auswirkungen auf das Payoff Ratio. Wir sollten uns nun noch einmal vergegenwärtigen, dass die Verbesserung der Trefferquote folgendes voraussetzt: entweder wir platzieren unseren Stop weiter von unserem Entry weg oder aber wir können die Kursbewegung am Markt vorhersagen. In diesem Zusammenhang stellen Sie sich nun folgende Frage: können Sie das? Wenn Sie ehrlich zu sich sind, dann lautet die Antwort „Nein“.

Aus dem Morning Meeting und Live Trading ist bekannt, dass ich am Markt nach dem Ansatz „Keep it simple, stupid“ agiere.

Nun, woraus erwächst in meinem Trading die Profitabilität? Das sollte klar sein, wenn Sie die Ausführungen oben verstanden haben. Sie erwächst aus dem Umstand, dass ich versuche ein möglichst hohes Payoff-Ratio zu erreichen, also meine Gewinne maximiere und meine Verlierer möglichst klein mache.

(Hier eine Zusammenfassung aller bisherigen Trades aus dem Live Trading-Eveent, was mindestens einmal die Woche stattfindet und die Theorie in die Praxis überträgt: http://forexforums.dailyfx.com/dein-trading-journal/373663-trading-mit-dem-dailyfx-marktanalysten-jens-klatt.html )

Nun fügen sich die einzelnen Komponenten, mit denen wir uns bis hier her beschäftigt haben: über eine gute Marktanalyse sind wir in der Lage eine Skizze der Realität bzw. des Marktes zu erstellen. Aus dieser Analyse sind wir in der Lage unser Risiko zu bestimmen. Zudem können wir eine potentielle, aber ebenso realistische Chance ableiten. Hieraus ist ersichtlich, ob es sich um eine gute Wette handelt. Ist dem so, gehen wir den Trade ein. Beachtet: wir wissen nicht, ob der Trade ein Gewinner oder Verlierer ist. Diese Komponente ist zufällig.

Aber was ist nicht zufällig?

DIE GRÖßE UNSERER GEWINNER BZW. UNSERER VERLIERER.

Wenn wir einen guten Exit-Plan haben, dann können wir unsere Verlierer bereits im Entstehen bspw. mit einem Scale Out reduzieren (dazu gibt es später mehr). Und wenn wir unsere Gewinner durch unser Exit-Management in der Lage sind, laufen zu lassen, dann beginnt das „Großmachen“ unseres Payoff-Ratios. Die Trefferquote ist vorherbestimmt durch unseren Einstieg bzw. Ausstieg. Unsere durchschnittlichen Gewinner und Verlierer jedoch nicht. Diese bestimmen sich lediglich durch unsere Exit-Regel.

Worum muss es also gehen?

Erfolg beim Trading resultiert nicht aus dem Optimieren der Trefferquote. Erfolg und Top-Performance resultiert aus dem Optimieren des Exits!

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