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Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) / Der Erwartungswert

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) / Der Erwartungswert

2013-01-28 13:38:00
Jens Klatt, Marktstratege
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Durch die Marktanalyse ist es uns möglich herauszufinden, wie groß unser potentielles Risiko bei Eingehen eines Trades ist.

Auf der anderen Seite haben wir natürlich eine Chance, dass sich der Markt in unsere Richtung bewegt und unser Kursziel, ausgemacht mittels der Marktanalyse, erreicht wird und sogar noch weiter läuft. Dieses Chancepotential muss natürlich realistisch sein und es ist wichtig sich nicht utopische Vorstellungen davon zu machen, bis wo ein Trade laufen kann.

Die wichtigsten Punkte die es beim Errechnen einer Chance zu beachten gilt sind:

1) Wie groß ist die durchschnittliche Schwankungsbreite im jeweiligen Markt, den man traden möchte?

Es sollte klar sein, dass es keinen Sinn macht von einem 100 Pips-Move auszugehen, wenn die durchschnittliche Schwankungsbreite in den vergangenen Handelstagen bei 30 Pips gelegen hat.

2) Wo befinden sich Unterstützungen und Widerstände?

Die potentiellen Unterstützungen und Widerstände für diverse Märkte präsentiere ich z.B. jeden Morgen im Morning Meeting oder in den Tages- und Wochenanalysen.

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) errechnet sich nun ganz einfach über das Verhältnis unseres eingegangenen Risikos und unserer potentiellen Chance. Das bedeutet, wenn wir z.B. eine Chance von 60 Punkten errechnen und ein Risiko von 30 Punkten haben, dann beträgt unser CRV 60 : 30 oder 2 : 1.

Was bringt uns das nun?

Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Trade ein rein zufälliges Ereignis ist, und unsere Trefferquote 50% beträgt, dann würden wir bei einem Auszahlungsverhältnis von 2 : 1 trotzdem Geld verdienen. Dem unterliegt folgende Rechnung bzw. Formel:

Erwartungswert = Trefferquote * durchschnittlicher Gewinn – Verlustquote * durchschnittlicher Verlust

Unser Ziel ist es dafür zu sorgen, dass das Ergebnis dieser Rechnung immer positiv ist, denn das garantiert uns, dass wir auf langfristige Sicht mit unserem Trading Geld verdienen. Wenn wir uns die Formel genau betrachten wird klar, dass der Erfolg beim Trading nicht nur über die Trefferquote bestimmt wird. Und da uns klar ist, dass wir diese Trefferquote sowieso nicht beeinflussen können, da der Ausgang eines Trades zufällig ist, müssen wir dafür sorgen, dass unsere durchschnittlichen Gewinner größer sind, als die unserer Verluste.

In unserem obigen Beispiel lautet die Rechnung:

Erwartungswert = 0,5 * 60 – 0,5 * 30 = 30 – 15 = 15 > 0

Wir können demnach erwarten im Schnitt 15 Punkte pro Trade zu verdienen.

Wir verdienen sogar noch Geld, wenn wir nur in 40% der Fälle richtig liegen:

EW = 0,4 * 60 – 0,6 * 30 = 24 – 18 = 6 > 0

Wir verdienen zwar nur noch 6 Punkte im Schnitt, aber sind trotzdem noch profitabel.

Nun mal ein extremes Beispiel, wo wir mit unserer Trefferquote spielen: gehen wir mal davon aus, dass wir in 90% der Fälle richtig liegen und im Schnitt 10 Punkte gewinnen. Auf der Kehrseite arbeiten wir mit einem 100-Punkte Stop, der allerdings nur in 10% aller eingegangenen Trades erreicht wird. Folgende Rechnung ergibt sich:

EW = 0,9 * 10 – 0,1 * 100 = 9 – 10 = -1 < 0

Was können wir sehen? Wir liegen zwar in 90% der Fälle richtig, aber langfristig bringt uns das nichts, denn unser Erwartungswert ist negativ.

Welchen Schluss können wir nun daraus ziehen?

Wir sollten nur Trades eingehen, bei denen wir ein Vielfaches unseres Risikos verdienen können. Wenn wir ein Chance-Risiko-Verhältnis in einem Trade von größer 2 : 1 vorfinden, wir also mindestens das Zweifache unseres Risikos in einem Trade verdienen können, haben wir eine gute Wette vor uns.

Nun kommen wir aber zu einem großen Problem, wenn wir mit Chance-Risiko-Verhältnissen arbeiten: das CRV eines Trades ist eine rein fiktive Angelegenheit. Denn auch wenn wir uns noch so sehr bemühen, beim Ausloten unseres Chancepotentials tun wir nichts weiter als den Markt zu prognostizieren. Wir gehen nicht nur davon aus vorhersagen zu können, wo der Markt hinläuft, nein, wir versuchen sogar zu sagen, wie weit der Markt läuft…

Wofür ist das Chance-Risiko-Verhältnis also gut, wenn es doch nur rein fiktiv ist?

Es bewahrt uns bei unserem Trading davor, Mist zu bauen, irrationale Entscheidungen zu treffen. Es wird euch schon sehr häufig passiert sein, dass ihr versucht habt auf einen bereits „fahrenden Zug noch aufzuspringen“ oder euch in einem Trade wiedergefunden habt, wo es für euch um 20 Punkte ging, ihr aber 50 Punkte oder mehr riskiert habt? Durch die Betrachtung des Chance-Risiko-Verhältnisses ist es euch möglich herauszufinden, ob der potentielle Trade der vor euch liegt gut oder schlecht ist, es sich also um eine intelligente Wette handelt oder nicht. In dem Moment, wo ihr auf die Maus klickt und der Trade läuft, ist das CRV für euch vollkommen irrelevant.

Doch was wird dann relevant? An dieser Stelle kommt der Begriff des Payoff-Ratios ins Spiel, mit welchem wir uns in einem der kommenden Artikel beschäftigen wollen.

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