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Zusammenfassung: Dieser Artikel wird Sie mit einigen besonders einfachen Tools vertraut machen, die Tradern zur Verfügung stehen, um attraktive Breakout Marktbedingungen zu finden. Wir werden erklären, dass Fundamentals und Nachrichtenveröffentlichungen oft Breakouts hervorrufen. Weiterhin werden wir darlegen, wie Trader versuchen können in Positionen einzusteigen und das Risiko beim Breakout-Trading zu managen.

Einer der schönsten Aspekte des FX Markts kann inmitten des Chaos eines schnellen Markts gefunden werden. Der Kurs kann in 4 oder 5 Pip-Schritten erfolgen, da sich die Händler weltweit rangeln, um ihre Aussetzung zu begrenzen, während ein Unmenge von Ordern von nervösen Profit-Jägern rund um den Globus gesetzt werden. Diese schnellen Märkte können extrem traderfreundlich sein, falls diese sich auf der richtigen Seite der Bewegung befinden. Aber falls sie es nicht sind, kann das ebenso mehr als schmerzhaft werden. Das wird ein Breakout genannt. Diese Marktbedingung haben wir in unserem Artikel "Die Ballistik der Breakouts" diskutiert.

In seiner einfachsten Form ist ein Breakout schlicht eine Übergangsphase zwischen einer Range und einem Trend. Natürlich können sich einige Breakouts in einer anderen Range befinden, wenn einmal ein neues Hoch oder Tief gesetzt wurde, aber meistens gibt es zumindest einen Austausch eines Trends, wenn einmal die vorher definierte Unterstützung oder der Widerstand dem Kurs weicht. Diese schnellen Märkte können oft von fundamentalen Nachrichtenereignissen begleitet werden, was die daraus resultierenden Bedingungen um so aufregender macht.

Eine Range im EUR/JPY weicht dem steigenden Kurs

Please add a description for the image.

Und gerade wegen dieser Natur der Breakouts können Trader ihre Jagd für diese potentiell rentablen Bedingungen in eine Strategie umwandeln. Trader können ganz einfache Indikatoren anwenden, um Entries für Breakout-Positionen zu erkennen und ein Risikomanagement planen, um sicherzustellen, dass passende Breakout-Regeln Anwendung finden. Aber bevor wir zur Strategie wechseln, ein Wort der Warnung:

Wie zuvor bereits erwähnt, können Breakouts kostspielig sein, manchmal mehr als dass sie rentabel sind. Deshalb können Breakout-Entries ohne geeignetes Risikomanagement das Konto eines Traders vollständig leeren. Falls sich der Markt schnell genug bewegt, kann er sogar noch schneller als er seine anfängliche Bewegung machte, in die Gegenrichtung umkehren. Falls kein Stop für den Trade gesetzt wird, oder falls das Leverage übertrieben ist - können die Resultate katastrophal sein. Daher sollte man immer ein geeignetes Risikomanagement anwenden - ungeachtet dessen, wie überzeugend die Trade-Idee sein mag. Auf seinen kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, ist jeder Trade nur eine Idee... Lassen Sie es nicht zu, dass eine einzige Idee Ihre Karriere oder Ihr Konto ruiniert.

Einen Trend von einer Range einfangen

Wie ein Schmetterling, der sich aus seiner Puppe schält, beginnen Trends oft, nachdem der Kurs aus einem vordefinierten Congestions- oder Konsolidierungsmuster ausbricht. Der Kurs wird sich oft aus irgendeinem Grund bewegen. Kürzlich war der Kommentar der Zentralbank ein üblicher Auslöser für viele Ausbrüche. Traditionell sind Datenveröffentlichungen der Hauptgrund für Unterstützung- oder Widerstandsbrüche und bilden Schockwellen, die die Märte durchdringen, da die Trader versuchen, diese neuen Informationen zu bewerten.

Ausbrüche können allgemein während Nachrichtenveröffentlichungen geschehen, wie wir das im Artikel Nachrichten-Events mit Kursbewegungen angehen erklärten. Das Bild unten, ein Auszug aus diesem Artikel, stellt einen Breakout dar, wie er beim Bruch einer Range stattfand:

Breakouts können allgemein bei Ankündigungen von Nachrichten stattfinden

Leider ist es meistens zu spät, einen Breakout zu erwischen, wenn die Nachricht oder die Daten auf den Markt gelangen. Stattdessen kann das Risiko eines Entry sogar noch grösser sein, da die Möglichkeit eines Pullbacks besteht, der das Konto eines Traders abräumen könnte. Dies kann die Aussicht auf die Jagd nach einer Bewegung zum Glücksspiel werden lassen... bestenfalls. Oft ist es besser, zurückzulehnen und zu warten, bis sich ein Trend entwickelt, falls der anfängliche Ausbruch verpasst wurde.

Stattdessen können Trader einen sehr einfachen technischen Indikator einbauen, um bei der Rangesuche zu helfen, die sich eventuell in einen Ausbruch verwandelt.

Der Indikator ist die Average True Range und ist einer der Reihe von Indikatoren, die von J. Welles Wilder entwickelt wurden. Wir untersuchten diesen Indikator im Artikel Risikomanagement mit der ATR; aber diesmal werden wir die Average True Range anwenden, um Ranging-Perioden im Markt zu erkennen.

Ein kurzer kurioser Fakt zur ATR: Wie die anderen Indikatoren, die von J. Welles Wilder entwickelt wurden, wird oft die Standardeingabe mit 14 Perioden benutzt. Ich hörte einmal diese Geschichte, die ich aber nicht als Wahrheit bestätigen kann - dass 14 Perioden gewählt wurden, weil J. Welles ein Astrologie-Student war und 14 Perioden die Hälfte eines Mondzyklus darstellen.

Obwohl ich diese Geschichte nicht bestätigen kann, bringt sie mich dazu, meinen Geist hinsichtlich der Eingabeperioden dieses Indikators offen zu halten. J. Welles Wilder war zweifellos ein Genie als Mathematiker und Ingenieur, aber ich teile seine Leidenschaft mit finanzieller Astrologie trotzdem nicht.

Die Average True Range wird die Bewegung des Marktes messen, und wenn die Kursbewegungen an Wert zunehmen, wird dies die ATR ebenfalls tun. Das Bild unten erklärt dies noch weiter, mit einer Eingabe von 20 Perioden:

Wenn die Kursbewegungen abnehmen, tut dies die ATR gleichfalls

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Während dieser aktiven Marktzeiten, können Trader ihre Jagd auf Breakouts beginnen. - Nachdem der Markt eine Range zeigt und der Kurs zwischen Unterstützung und Widerstand bleibt.

Einen Entry Punkt finden

Es gibt einige Wege dies zu tun. Der einfachste besteht darin, das Hoch oder das Tief vor der Congestion zu markieren. Das Bild unten stellt dies dar:

Trader können Entry Order einsetzen um "neue Hochs zu kaufen" oder "neue Tiefs zu verkaufen"

Falls Trader nach einem Indikator suchen, der ihnen hilft diese Kurse zu finden, dann bieten sich Kurs-Kanäle, auch bekannt als "Donchian Kanäle", an. Sie zeigen das "höchste Hoch" und das "tiefste Tief" für die letzten x Perioden an (wobei x die Anzahl der Perioden, die Sie eingeben, darstellt). Für diese Strategie werden keine robusten Daten benötigt, daher kann eine kleine Eingabezahl, wie zum Beispiel 10, für den Kurs-Kanal Indikator eingesetzt werden.

Kurs-Kanäle können ein hilfreicher Indikator für den Breakout Trader sein

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Sobald die Stelle gefunden wurde, können Trader knapp außerhalb des entsprechenden Kurs Entry Order platzieren. - Bei "knapp außerhalb" meinen wir einen knapp höheren Punkt als das vorherige Hoch bei einer Long Order. Bei einer Sell-Order sollte der Entry knapp unter dem vorherigen Tief liegen. Dies dient dazu, den gefürchteten "False Breakout" zu verhindern. Eine Entry Order kann platziert werden, damit bei Erreichung dieses Levels automatisch in den Trade eingestiegen wird. Wenn es sich also um einen schnellen Markt handelt, ausgelöst durch ein Nachrichtenereignis, dann eröffnet diese Order die Position des Traders, ohne dass dieser es manuell auslösen muss, wenn es im Markt gerade chaotisch wird. Ohne Entry Order wäre das Breakout Trading extrem erschwert. Ohne Entry Order käme das Trading von Breakouts beinahe einer Jagd nach Bewegungen gleich, was - wie von uns zuvor angemerkt - in einem Desaster enden könnte, falls eine Wende stattfindet.

Risikomanagement

Der Reiz von Breakouts liegt nicht in deren Vorhersagbarkeit, da Breakouts alles andere als vorhersehbar sind. Der Vorteil von Breakouts ist die schnelle Bewegung: FALLS der Trader sich auf der richtigen Seite der Bewegung befindet, und FALLS die Bewegung anhält - dann KANN sich aus der besagten Bewegung ein Profit für den Trader ergeben.

Das sind viele "FALLS".

Einfach ausgedrückt: Ein schneller Markt kann sich schnell wenden, oder ein schneller Anflug von Volatilität kann zu einer Bewegung knapp über die Unterstützung oder den Widerstand führen, um einen Breakout Entry auszulösen, bevor der Trader sich in einer sehr prekären Lage befindet.

An diesem Punkt kommt das Geldmanagement ins Spiel.

Sie können die Zukunft nicht vorhersehen. - Ich oder irgend ein anderer Mensch kann das ebenfalls nicht. Aus genau diesem Grund ist das Risikomanagement bei allen Facetten des Trading so unausgesprochen wichtig. Da Breakouts so schnell und volatil sind, ist dieser Aspekt sogar noch wichtiger als in einem regulären range-gebundenen oder Trend Markt.

Der Grund Nummer Eins, der Trader versagen lässt, ist ein unzureichendes Risiko-Rendite Verhältnis. Trader sollten zumindest immer versuchen die gleiche Rendite zu erreichen, wie sie willig sind als Risiko bei einem Trade einzusetzen. Bei Breakouts sollten Trader eine sogar höhere Rendite im Verhältnis zum Risiko ersuchen. Denn, wenn sich der Breakout als große Bewegung erweist, dann sollte die höhere Rendite lohnenswerter sein. Doch, wenn der Trade sich als Niete herausstellt, dann wird der Verlust nur minimal sein.

Bei einem 1:4 Risiko-Rendite Verhältnis - oder dem Einsatz von $10 Dollar um $40 zu machen - müsste ein Trader nur einen von fünf Trades gewinnen, um kostendeckend zu arbeiten, Provisionen nicht eingeschlossen. Das sind 20%! Dies bedeutet: Falls der Trader 21% seiner Breakouts mit einem 1:4 Risiko-Rendite Verhältnis gewinnt, dann kann er netto einen Profit verbuchen. - Bei einem Gewinn von nur 21% aller Trades!!!!

Den Stop platzieren

Da die ATR bereits zur Suche der Range, die einen Breakout produzieren könnte, eingesetzt wurde, können wir den Indikator erneut einsetzen, um den Stop zu platzieren. Dies kann direkt vom Indikator abgelesen werden, wie von uns in Risikomanagement mit der ATR beschrieben.

Es ist in der Regel ein guter Rat für Trader, den Stop für den Trade auf Basis des Zeitrahmens zu setzen, der für die Analyse und Platzierung des Trades angewandt wurde. Wir haben diesen Grundsatz zusammen mit Vorschlägen für passende Zeitrahmen in Abstimmung mit der Zielsetzung des Traders im Artikel Trading-Zeitrahmen behandelt.

Trade Management

Breakout Trades können zudem durch einen Break-Even Stop ergänzt werden. Dies würde bedeuten, dass man den Stop für den Trade auf den anfänglichen Einstiegskurs verschiebt, sobald sich im Trade ein zuvor festgelegter Profit ergeben hat.

Dies würde dem Trader ermöglichen das ursprüngliche Risiko vom Trade zu entfernen und gleichzeitig der Bewegung Zeit zum entwickeln geben. Die bietet dem Trader außerdem die Gelegenheit das Risiko anderswo wieder einzusetzen, bei einer weiteren Trade-Idee oder vielleicht bei einem weiteren möglichen Breakout Entry.

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