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Learn Forex:  Swing-Trading Trends mit Stochastik

Learn Forex: Swing-Trading Trends mit Stochastik

James Stanley, Senior Strategist

Zusammenfassung: Trading-Trends können die begehrenswertesten Marktbedingungen im FX Trading darstellen, solange langfristige Abweichungen zwischen den Volkswirtschaften zu verlängerten Bewegungen führen, in denen Trader versuchen sollten, "tief zu kaufen und hoch zu verkaufen". Dieser Artikel wird eine Strategie behandeln, die von Tradern in diesen Situationen angewandt werden kann.

Als Trader ist das Wissen, wann zu kaufen und zu verkaufen ist, eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste, Entscheidung, die wir treffen müssen. Eine Trading Strategie und ein Trading Plan sind ausgesprochen wichtig, damit Trader ihre Fähigkeiten trainieren und ihren Ansatz zugunsten des ultimativen Ziels der Rentabilität aufbauen können.

Diese Strategie ist für Swing Trading vorgesehen, das heißt mit dem vorgesetzten Ziel, Trades innerhalb jeder Zeitspanne von wenigen Stunden bis einigen Tagen zu halten. Die Strategie ist für trendgesteuerte Marktbedingungen konzipiert und kann optimal sein, wenn die Märkte längerfristige Trends bilden. Dann erlaubt uns diese Strategie, vielfach mit "tief kaufen und hoch verkaufen" einzusteigen.

Der Chart Zeitrahmen

Swing-Trader fühlen sich normalerweise mit dem 4-Stunden-Chart wohl, der oft auch "Dealer Chart" genannt wird. Der 4-Stunden-Chart ist wichtig, weil er mit der Aufteilung der Trading-Handelszeiten zwischen repräsentierten Geografien einen guten Dienst erweist. Für diese Strategie benötigen wir nur gerade den 4-Stunden-Chart, obwohl wir uns auf längere Zeitrahmen beziehen werden, um einen unserer Indikatoren zu bilden, der Informationen vom Tageschart übernimmt.

Die Indikatoren

Diese Strategie benötigt nur gerade 3 Indikatoren, und alle können direkt auf den 4-Stunden-Chart geplottet werden. Der Chart unten zeigt alle drei, und darunter finden Sie deren einzelne Beschreibungen.

Die drei in der Strategie benutzten Indikatoren

Swing_Trading_with_Stochastics_body_Picture_5.png, Learn Forex:  Swing-Trading Trends mit Stochastik

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Um Trends einzustufen und festzulegen, ob die Strategie Kaufen oder Verkaufen ist, benutzen wir einen Moving Average mit 50 Zeiteinteilungen. Wir möchten jedoch, dass dieser Moving Average mehr Informationen als nur die letzten 50 4-Stunden-Balken anzeigt, also können wir den Indikator so einstellen, dass er aufgrund der Daten des Tagescharts aufgebaut wird.

Wir besprachen den Bildungsprozess von Indikatoren für längerfristige Zeitabschnitte im Artikel Aufbau eines besseren Indikators. Auf der Trading Station Plattform können Trader dies tun, indem sie auf das Tab für "data source" klicken, während sie im Dialogfeld der Indikator-Eigenschaften sind, und dann zum Drop-down neben "periods" auf "D1" wechseln. Nun wird unser 50 Perioden Moving Average auf dem Tageschart gebildet, wie wir klar sehen können.

Der nächste Indikator, der hinzugefügt werden soll, wird zur Auslösung einer Position benutzt; und da kommt nun der Stochastik ins Spiel. Der Indikator in dieser Strategie ist ein langsamer Stochastik mit Eingaben von 15,3 und 3. Dieser wird anhand des 4-Stunden-Charts aufgebaut und ausgeführt, also brauchen wir keine Änderungen in der Box "data sources" des Indikators vorzunehmen.

Der dritte und letzte Indikator in der Strategie ist die Average True Range, oder ATR, die für das Setzen von Stops und Profitzielen angewandt wird. Dies wird auch standardmäßig im 4-Stunden-Chart aufgebaut und ausgeführt.

Die Strategie

Die Strategie basiert auf dem trendgerichteten Tradingkonzept, und zwar mit derselben Logik, die uns seit unserer Kindheit beigebracht wurde: Kaufe billig und verkaufe teuer.

Der erste Teil der Strategie umfasst die Erkennung des Trends. Es ist ganz einfach: Wenn der Kurs über dem 50-Tage Moving Average liegt, dann wird der Trend als "up" angesehen. Auf der anderen Seite wird der Trend als "down" gewertet, wenn der Kurs unter dem 50-Tage Moving Average liegt.

Nutzung des 50 Perioden Moving Averages als Trendfilter

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Wenn der Trend einmal identifiziert wurde, kann der Trader dann angemessene Entries suchen. Im Fall von Aufwärtstrends, möchte der Trader kaufen - und sucht nicht nur BULLISCHE stochastische Crossovers, solange diese Crossover unterhalb der "50"-Linie des Indikators stattfinden. Wenn %K über %D kreuzt, ist das ein bullisches Signal für den Einstieg, und wenn sich die Kerze, in der das Crossover stattfindet, schließt - und so das Crossover bestätigt - dann kann der Trader in die Position einsteigen. Das Bild unten illustriert bullische stochastische Crossover noch weiter:

Bullischer Stochastic Crossover unter der "50" Linie

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Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Wenn der Trend als down eingestuft wird, und der Kurs sich unter dem 50-Tage Moving Average befindet, dann sollten die Trader nur die Verkaufspositionen betrachten, und würden in diesem Fall nur auf BÄRISCHE stochastic Crossover warten. Sobald %K DOWN und UNDER %D kreuzt, unter der Voraussetzung, dass der Crossover über der "50" Linie stattfindet, können die Trader drauf warten, dass sich die Crossover Candle schließt, um eine Bestätigung des Crossover zu erhalten, und dann in die Short-Position auslösen. Das Bild unten illustriert bärische Crossover:

Bärisches stochastisches Crossover über der ‘50’-Linie

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]Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Wenn man in die Positionen eingestiegen ist, sollte man entsprechende Stops und Limits setzen. Das Stop des Trades ist der Wert der 4-Stunden-Average True Range-Angabe. Wie immer bei der Average True Range wird der Wert des Indikators im Format des Währungspaars angegeben, mit einer leichten Lernkurve. Das Bild unten zeigt dies detaillierter:

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Erstellt mit Marketscope/Trading Station II

Wir sprachen darüber in unserem Artikel Risiko Management mit ATR (Average True Range), und Sie können bei Interesse bestimmt mehr dazu über den Link erfahren.

Der Exit

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, mit der Strategie auszusteigen, und der Trader kann selber wählen, welche für ihn besser in Anbetracht seines Ziels funktioniert.

Das erste mögliche Exit ist die Anwendung eines Limits. Das kann mit dem Setzen eines Limits beim zweifachen ATR-Wert oder zweifachen Stop-Betrags getan werden. Bei dieser Methode können Trader einfach ein 1:2 Risiko-Rendite-Verhältnis suchen.

Die zweite Alternative ist, auf ein gegensätzliches Crossover am Stochastik zu warten. Falls Sie sich in einer Long-Position befinden und der Stochastik in eine BÄRISCHE Richtung überkreuzt, kann der Trader die Position manuell schließen und darauf warten, wieder auf der Long-Seite einzusteigen, falls dies die Strategie erlaubt. In Short-Position suchen Trader natürlich BULLISCHE Crossover, um ihre Short-Position mit einem Kauf zu schließen.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.