Technische Trader werden hinsichtlich der Anwendung von Indikatoren beim Trading mit sehr vielen Wahlmöglichkeiten konfrontiert. Früher oder später wenden sich Forex Trader den Moving Averages (MVAs) zu, um Markt-Trends und Momentum zu finden. Überraschenderweise sind viele Trader nach dem Erlernen der MVA-Anlyse in der Lage, verschiedene Kursbewegungstypen zu ermitteln, die sie zuvor ohne technische Indikatoren auf ihren Charts nicht ausmachen konnten.

Der Einsatz von Moving Averages kann einem Trader einen Vorteil bei der Planung einer Trading-Strategie bieten. Daher wollen wir jetzt lernen wie man Moving Averages bewertet.

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Wie man den gleitenden Durchschnitt bewertet

Das obige Bild stellt einen häufiger verwendeten Moving Average, inklusive einem 30 (Grün), 50 (Schwarz) und 200 (Rot) Perioden MVA dar. Diese Indikatoren repräsentieren technische Werkzeuge, die den Durchschnittspreis oder Wechselkurs eines Währungspaares für einen bestimmten Zeitraum berechnen. Wenn wir uns speziell dem 200 Perioden Moving Average zuwenden, sehen wir, dass der Indikator den Schlusskurs der letzten 200 Kerzen auf dem Schaubild addiert. Anschließend wird die Summe durch 200 geteilt, um festzulegen wo auf dem Schaubild der Indikator eingezeichnet wird.

Da Moving Averages einen durchschnittlichen Schlusskurs für einen bestimmten Zeitraum darstellen, können sie exzessive Marktstörungen herausfiltern. Zum Beispiel können wir auf dem unten abgebildeten EUR/USD Chart sehen, dass der Kurs sich unterhalb der 200-Perioden MVA befindet. Da der Kurs über diesem Moving Average handelt, dürften die Trader Kaufgelegenheiten vorziehen und gleichzeitig Verkaufschancen vermeiden . Das Gleiche kann auf Moving Averages für kleinere Perioden zutreffen. Je nachdem ob der Kurs sich über oder unter diesen eingezeichneten Levels auf dem Schaubild bewegt, kann dies als Stärke oder Schwäche für eine spezifisches Währungspaar interpretiert werden.

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Moving Average Crossover

Mit Hilfe mehrerer Moving Averages können Trader eine Crossover-Trading-Strategie anwenden. Jene Trader wählen mehrere Averages und bewerten den Trend als fallend, wenn der Moving Average der kürzeren Periode (schneller), sich unterhalb des Moving Average der längeren Periode (langsamer) befindet. Diese Anwendung von mehr als einem Indikator ist besonders bei der Festlegung von Markttrends hilfreich und ist dem Einsatz des MACD Oszillator ähnlich.

Es ist anzumerken, dass Moving Averages sich in Range-Märkten seitwärts bewegen. Unter diesen Bedingungen rücken die Moving Averages zusammen, wenn keine neuen Kurshöhen oder -Tiefen entstehen und verlieren so ihre Wirkung. In diesem Fall sollten die Trader einen anderen Indikator in Betracht ziehen, der auf auf die vorliegenden Marktkonditionen anwendbar ist.

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