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AUCH BEI DEVISEN TRIFFT DIE MARKTTECHNIK ZU

AUCH BEI DEVISEN TRIFFT DIE MARKTTECHNIK ZU

2012-09-11 11:55:00
Michael Voigt, Professioneller Trader
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Besser Ergebnisse erzielen?! Kein Problem. Wie? Einfach mal die Frage »Wo geht der Devisenmarkt hin?« gegen die Frage »Wo entsteht Bewegung?« tauschen.

Es stand einmal geschrieben: Ein guter Rocksong besteht aus drei Akkorden. Mehr ist nicht notwendig um Bauch, Herz und Hirn gleichzeitig anzusprechen. Das klingt ziemlich einfach, und doch ist es eine unglaubliche Gabe, Tempo, Tonlage, Akzentuierung und Hookline dann so zu treffen, das Millionen Menschen anfangen zu träumen, mitzusummen und mitzusingen. Vielleicht zum Nachdenken und Umdenken gebracht werden. Und möglicherweise auch dazu, etwas zu lernen. Auf jeden Fall sich besser zu fühlen. Auch guter, daher beständiger und duplizierbarer Handel mit Devisen besteht im Wesentlichen gleichsam aus wenigen Akkorden, genau genommen fünf: Wissen um, die Kursentstehung; Positionierungen von Marktteilnehmern; Trendaufbau; Zusammenspiel der Zeiteinheiten; Wissen um die Merkmale von Bewegung und Korrektur.

Während der Tätigkeit als Berufshändler wird man immer wieder feststellen, dass vielen privaten Anlegern und Tradern – egal ob Anfänger aber auch manch Fortgeschrittene – die grundsätzliche Einsicht in den Börsenhandelsprozess fehlt. Ihr Fachwissen ist oft einfach unzureichend. Gerade die tagtägliche Praxis erfordert aber ein fundiertes Wissen um die Materie und die daraus resultierenden Zusammenhänge. – Klar, tausend mal gehört! Aber, obwohl die bloße Anwendung von Geldanlagen oder des Tradings an sich sehr simpel ist – »Long und Short … schon klar! Nudeln kochen ist komplizierter!«, so gestaltet sich der eigentliche Entwicklungsprozess umso schwieriger. Denn: bereits bei der ersten Order wird dem Anfänger mit dem großen Themenbereich konfrontiert, der für das erfolgreiche Verhalten von Bedeutung ist und mit der Frage: »Wo entsteht überhaupt Bewegung im Markt?« umrissen werden kann. Kurz: Es geht um die Markttechnik.

Und genau an dieser Stelle muss der Trader die oben erwähnten fünf »Akkorde« zu einem Lied, sprich: Trade, schreiben, welches seiner »Tonlage«, »Tempo« und »Akzentuierung« kurz: Tradingsstil entspricht. Beleuchten wir an dieser Stelle kurz (die umfassende Betrachtung umfasst mehrere Bücher) jeden einzelnen Akkord, um grob die Thematik: Markttechnik einzugrenzen. …

erster Akkord: Orderbuch.

Das die Kurse an dem Primärrmärkten nicht aus einen Topf gezogen werden, ist zwar jedem Börsenanfänger klar, aber dennoch die Frage: Was meinen Sie, wie viele Anleger könnten einen Kurs selbst nachrechnen? »…warum sollte ich das nachrechnen, die Börse wird doch keine Fehler machen!« könnte eine Antwort sein. Sicher, die Börse macht auch keine Fehler. Manch Tradinganfänger aber schon. Erstaunlich ist, das das was tausende von Spekulanten im Atmen hält, was sie von den Bildschirmen nicht los lässt, das das was das Leben oftmals komplett verändert, eigentlich eine Unbekannte ist, welche oft nicht nachvollzogen werden kann. – »Angebot und die Nachfrage ergeben den Kurs« – »Ja. Aber wie nun genau?« Sicherlich kann dies nun nicht innerhalb dieser Zeilen erörtert werden, denn es soll ja nur ein grober Überblick zum Thema Markttechnik sein, aber eines sei gesagt: Interessant ist, das das Wissen um die Kursentstehung bei vielen Marktteilnehmern einen sehr positiven Einfluss auf ihr Verhalten hat. – Warum? Nun: es entfällt das ständige Fragen »Warum, weshalb, wieso…« und der Suche nach externen Ereignissen welche den Kursbewegung ausgelöst haben können. …

zweiter Akkord: Auch im Devisenhandel gibt es mehrere Marktteilnehmer

Dem markttechnisch orientierten Devisenhändler ist klar, dass es immer drei (Long, Short und Flat) Positionen im Börsenhandel gibt und die Marktteilnehmer sich mit ihren Orders dementsprechend verhalten. – So gesehen nicht neues! Aber: Der marktechnisch orientierte Devisenhändler fragt sich daher, wo die Einstiege und vor allem, die Stopps liegen könnten. Interessant ist hier, dass sich viele Börsenanfänger nach einer Positionseröffnung ständig nur in ihre Position hineindenken, obwohl sie doch nun kein weiterer Bestandteil des Börsenverlaufes mehr sind, da sie ihre Order ja bereits abgegeben haben. Viel interessanter wäre es doch jetzt sich genau in eben jene Marktteilnehmer hineinzudenken, welche a) bereits weit frühzeitiger im Markt positioniert waren (long, sowie short) und nun eine Positionsschließung - sei es als Gewinnmitnahme oder Auslösung nachgezogener Stopp - nachdenken oder b) an die Marktteilnehmer zu denken, welche kurz davor sind eine Position neu zu eröffnen. Denn nur diese beiden Marktteilnehmer sind momentan in der Lage die Kurse zu verändern, da ihre Orders bevorstehen und somit eine Veränderung des Orderbuches bevorsteht und daher eine Kursänderung nachsichzieht. An der Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Markttechnik ein fundiertes Wissen um die Aufbau und Zusammenhänge von Kassa- und Terminmarkt erfordert. Die beiden – und so viel sei gesagt – riesigen(!) und umfangreichen(!) Themen: Kursfeststellung und das Wissen um die Marktteilnehmer allein, bringen uns jedoch noch lange nicht weiter. Nun muss das Verständnis um den Trendaufbau dazugezogen werden. …

dritter Akkord: Auch im Devisenhandel gibt es einen Trendaufbau

Wenn das Wort »Trend« während des Börsenalltags; innerhalb Publikationen oder Analysen fällt, erzeugt dies oft ein Raunen und Gähnen bei so manchen kurzfristigen ausgerichteten Börsenanfänger, aber auch mach Fortgeschrittenen. Aus ihrer Sicht zumindest zu Recht, wird doch das Wort »Trend« hier oft mit einen Wochen und Monate andauernden Investment verbunden. »Trend« hat den bitteren Beigeschmack von »extrem langfristigen Investieren«, will doch aber der klassische Börsenanfänger eigentlich genau das Gegenteil von extremer Langfristigkeit haben. Dennoch stellt sich die Frage, warum so viele Anleger, Investoren, aber auch kurzfristigen Trader nach Trends suchen? Die Antwort ist einfach, bedarf sie jedoch einer anderen Blickwinkels: Die Suche nach einen Trend, liegt nicht vordergründig im Willen diesen auch zu handeln begründet, sondern viel mehr, weil innerhalb eines Trends das Verhalten von Marktteilnehmern sehr klar zu identifizieren ist. Also wenn ein Marktteilnehmer einen tendierenden Markt bevorzugt, heißt das nicht, dass er deswegen den vorherrschenden Trend auch langfristig (gilt auch bei einem 10-Minuten Chart etc.) durchhandeln möchte. Die verschiedenen, jetzt hier nicht weiter dargelegten, Trenddefinitionen klingen an sich alle immer banal einfach, sind in der Umsetzung aber ein wenig komplizierter. Wenn jedoch die anfänglichen Schwierigkeiten und vorallem optische Fehlerquellen einmal tiefgründig verstanden und daraufhin beseitigt sind, sind, ist diese Art der Trenddefinition ein mächtiges Werkzeug für jeden Marktteilnehmer. In dem Moment, in welchem die Trenddefinition aus marktechnischer Sicht kurz betrachtet wurde, muss zeitgleich der vierte Akkord hinzugezogen werden:

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…vierter Akkord: Auch Devisen werden innerhalb verschiedener Zeiteinheiten gehandelt.

Durch die Abtragung einer Time&Sales-Liste in die verschiedenen Zeiteinheiten entstehen bei der Zusammenfassung der Kurse immer unterschiedliche Chartbilder. – Okay, an sich auch nichts Neues. Den meisten Anlegern ist auch klar, das hier der zweite Mosaikstein für die Liquidität eines Wertes und das Zusammenspiel von Markteilnehmern liegt. Mit der Vorstellung und Visualisierung der verschiedenen Zeiteinheiten wird der Börsenhandel zweidimensional. Denn die Marktteilnehmer können sich nicht nur nach ihren Zielen voneinander unterscheiden (Arbitrage, Hedging, Strategisches Investment, Spekulative Ausrichtung) und somit die Gegenseite im Handel stellen, sondern alle Marktteilnehmer können sich auch in den gehandelten Zeiteinheiten (Die Markttechnik spricht im fortgeschritten Modi auch von den Trendgrößen) unterscheiden. Angesichts des Wissens um die Zeiteinheiten muss der Anleger – und ein Trader sowieso - einen Chart immer aus mehreren Sichten betrachten. Durch die genaue Betrachtung der Zeiteinheiten ist er in der Lage, das Zusammenspiel des Trendaufbaus mit seinen Bestandteilen – Bewegung und Korrektur – zu erkennen. Der Marktteilnehmer muss wissen, dass einer Bewegung eine Korrektur folgen muss und befindet sich damit beim fünften Akkord.

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Abb: Die Bestandteile eines Trends, sind in der untergeordneten Zeiteinheit selbst wiederrum ein Trend

…fünfter Akkord: Auch Devisenhandel besteht aus Bewegung und Korrektur

Dem markttechnisch orientierten Anleger ist in seiner umfassenden Tiefe bewusst, dass diese beiden Bestandteile eines Trends ganz gewisse und besonders markante Merkmale aufweisen und er richtet seinen Handel komplett danach aus. Der Marktteilnehmer muss sich zu jedem Zeitpunkt fragen, ob der Markt sich in der Bewegung oder in der Korrektur befindet und wird das Wissen um das Zusammenspiel der Zeiteinheiten generell bei jedem Trade zur Hilfe nehmen. Resultat? Vor jedem Trade, unabhängig seiner Ausrichtung, muss die Frage beantwortet werden: Befindet sich der Trade innerhalb einer Bewegung und der Korrektur? Dieses Resultat muss nun ebenfalls noch auf die übergeordnete Zeiteinheit bezogen werden.

…Zusammenspiel der Akkorde für den Devisenhandel

Das Wissen um den Trendaufbau und das Orderverhalten der Marktteilnehmer lässt den Anleger den Trend gemäß seines markttechnischen Aufbaues erkennen und analysieren. Der Marktteilnehmer muss unabhängig vom betrachteten Markt in jedem Chart die relevanten Punkte (es gibt mehrere für wichtig erachtete Punkt) innerhalb eines Trends erkennen, an denen die gesuchte markttechnisch definierte Bewegung auftritt. Diese Punkte sind in allen Zeiteinheiten ersichtlich. Ganz wichtig: Alle Akkorde bauen aufeinander auf und können an dieser Stelle nicht getrennt von einander gesehen werden.

Fassen wir nun an dieser Stelle schematisch in bestimmten Marktverläufen die Positionen (Primärmarkt bzw. Terminmarkt) von Marktteilnehmern zusammen, entsteht bei einem ansteigenden und tendierenden Markt und einem Durchbruch durch neu entstandenen Hochpunkt folgendes Orderschema: Die Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse spekuliert haben und somit noch offene Short-Positionen haben, hatten diese durch Stopp-Long-Orders im Verlust abgegrenzt und werden nun ausgestoppt. Ausgestoppt bedeutet, dass Long-Kontrakte zur Glattstellung geordert werden müssen. Der Markt übersteigt den vorherigen Hochpunkt. Somit war die Short-Position, je nach Ausrichtung und Zeiteinheit, tendenziell falsch, und ein Positionswechsel mitunter wäre sinnvoll. Diese ausgestoppten Marktteilnehmer sind dann teils auch bereit, ihre Positionen zu drehen. Es wird somit von Short positionierten Marktteilnehmer die doppelte Kontraktanzahl geordert. Diese Orders dienen zum einen der Positionsschließung (Symbol-Männchen 1) und zum anderen der Positionseröffnung. (Symbol-Männchen 2).

Marktteilnehmer, die keinerlei Position hatten, eröffnen bei Überschreiten des letzten Hochpunktes Long-Positionen und spekulieren auf einen Trend, bzw. entstehende Bewegung oder Ausbruch (Symbol-Männchen 3). Die Marktteilnehmer, die bei dem Durchbruch durch den Punkt 2 bereits Long waren, treten nicht in Aktion, da der steigende Markt ihre Erwartungen erfüllt. Diese Marktteilnehmer werden je nach Handelsausrichtung und /-ziel nun nur ihren Stopp beispielsweise auf den neu entstandenen Tiefpunkt, nachziehen.

AUCH_BEI_DEVISEN_TRIFFT_DIE_MARKTTECHNIK_ZU___body_3.jpg, AUCH BEI DEVISEN TRIFFT DIE MARKTTECHNIK ZU

Resultat dieses Schemas: Die Frage: Wo entsteht Bewegung in Devisenmärkten lässt sich dahingegen beantworten, insofern der Marktteilnehmer in der Lage ist den ersten Akkord (Kursentstehung) und mit den vier anderen Akkorden im Zusammenhang zu sehen. (Hinweis: Der Markttechnik geht es natürlich nun nicht darum blind jeden Punkt2 – sprich Hoch- oder Tiefpunkt – zu handeln)

Kurzes Fazit: Der markttechnisch orientierte Devisenhändler hat verstanden, wie ein Kurs entsteht, und sucht grundsätzlich nach Situationen im Chart, die einen kurzfristigen Überhang an Angebot oder Nachfrage ergeben könnten. Die Schlussfolgerung über das anstehende Orderverhalten erhält der Anleger dadurch, dass er in der Lage ist, sich in die Positionen der anderen Marktteilnehmer hineinzudenken. Ihm ist klar, dass es immer drei Positionen an der Börse gibt und die Marktteilnehmer sich mit ihren Orders dementsprechend verhalten. Der Marktteilnehmer fragt sich daher, wo die Einstiege und, vor allem, die Stopps liegen könnten. Angesichts seines Wissens um die Zeiteinheiten betrachtet der Anleger einen Chart immer aus mehreren Sichten. Er ist durch die genaue Betrachtung der Zeiteinheiten in der Lage, das Zusammenspiel des Trendaufbaus mit seinen Bestandteilen – Bewegung und Korrektur – mit all seinen Besonderheiten zu erkennen. Der Marktteilnehmer kann sich hinreichend erklären, warum einer Bewegung eine Korrektur folgen muss, und ihm ist bewusst, dass diese beiden Bestandteile eines Trends ihre eigenen wesentlichen markttechnischen Merkmale aufweisen und richtet seinen Handel komplett danach aus. Der markttechnisch orientierte Marktteilnehmer kann sich zu jeden Zeitpunkt die Frage beantworten (dies unterliegt einer Dynamik), ob der Markt sich in der Bewegung oder in der Korrektur befindet, und nimmt hierzu sein umfangreiches Wissen um die Zeiteinheiten generell bei jedem Trade zu Hilfe genommen.

…Suche nach dem Dominoeffekt in derselben bzw. ineinandergreifenden Zeiteinheiten.

Das Wissen um den Trendaufbau und das Wissen um das Orderverhalten der Marktteilnehmer lässt den Devisenhändler Trader den Trend eines Marktes gemäß Definition erkennen und benennen. Der so ersichtlich werdende Punkt 2 (kurz: letzter lokaler Hoch- oder Tiefpunkt innerhalb eines Trends) kommt unabhängig vom betrachteten Markt in jedem Chart vor, und ist in allen Zeiteinheiten mehrfach ersichtlich. Der Punkt 2 ist in einem Trend jener Punkt, an dem mit einer entstehenden bzw. fortführenden Bewegung zu rechnen ist. Dieser Gedanke ist durch die Grafik des 1-2-3 (Bild ) dargestellt. Dieses “1-2-3“ steht für die zu erwartende Bewegung im Allgemeinen.

Sollte der Markt ein 1-2-3 über- oder unterschreiten, so lösen die dort liegenden Orders einen kleinen Schub aus, und der schiebt den Markt über den nächsten lokalen Hoch –bzw. Tiefpunkt (siehe Bild: Zwei kurz übereinanderliegende Punkte 2). Die dort liegenden Orders lösen wiederum einen Schub aus, der den Markt wieder über den nächsten Punkt 2 schiebt, usw. Das heißt, die einen Marktteilnehmer werden ausgestoppt, sie müssen also die entgegengesetzte Position kaufen. Sie sind dann eventuell auch bereit, die Position zu drehen, und würden weitere Kontrakte in Ausbruchrichtung kaufen. Unterstützungen erhalten sie von den Marktteilnehmer, die die Position erst jetzt neu eröffnen. Diesen Dominoeffekt sollte sich der Marktteilnehmer grundsätzlich zunutze machen und immer und zu jeder Zeit nach ihm Ausschau halten.

Demnach wird der markttechnisch orientierte Marktteilnehmer immer nach Trends suchen, die in einen weiteren hineinlaufen. Dieses weitere Trend kann sowohl in derselben Zeiteinheit vorkommen als auch in der übergeordneten Zeiteinheit. Nochmalig wichtiger Hinweis: Das konkrete markttechnisch orientierte Trading besteht natürlich nicht, wie so oft fälschlicherweise angenommen, im puren naiven Handel eines Punkt 2!

… Markttechnik fängt da an, wo viele Händler aufhören zu Fragen

Der markttechnisch orientierte Trader stellt sich allerdings auf diese umfangreichen, und hier nur in Stichpunkten angerissenen Themen, die Frage, was er mit diesem Wissen anfangen und wie er die Kenntnisse umsetzen bzw. gewinnbringend anwenden kann. Dies geschieht einzig über die Zielfeststellung bzw. - ausrichtung. Denn es gibt nur nachfolgende drei Ausrichtungen bzw. Ziele für das generelle Investieren und Trading. Diese sind unabhängig und völlig losgelöst von dem gewählten Einstieg zu sehen. Der in (Bild) bereits kurz angedeuteten und hier dargestellten 1-2-3 dient lediglich zur Erläuterung. Es könnte auch ein beliebiges anderes Einstiegssignal vorliegen oder gewählt werden. Diese drei Ausrichtungen, sind der eigentliche fachliche Kernpunkt der Markttechnik und hierin besteht das größte Wissenspotential. Als Ergebnis dieser Betrachtung bleibt festzustellen, dass verschiedenen Marktteilnehmer zum gleichen Zeitpunkt ihre Position eröffnen können, es bei der diesem Trade zugrunde liegenden Ausrichtung aber erheblichen Unterschiede geben kann und wird.

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