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Wie man eine Strategie erstellt, Teil 2: Die Zeitfenster Ihres Tradings

Wie man eine Strategie erstellt, Teil 2: Die Zeitfenster Ihres Tradings

2012-08-13 11:45:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:

Dieser Artikel ist der 2. der Reihe „Wie man eine Strategie erstellt“. Wir führen Sie durch den mehrstufigen Prozess der Erstellung einer Trading-Strategie. Der erste Artikel ging auf die unterschiedlichen Marktphasenein. Dieser Artikel widmet sich der Wahl des richtigen Zeitintervalls.

Eine Frage die sich viele Trader stellen ist: "Welches Zeitintervall ist für mich am besten?“

Diese Frage stellt sich bei Anfängern sehr schnell. Schließlich haben wir eine große Auswahl an Zeitintervallen, denen wir uns im Trading bedienen können.

Wie man eine Strategie erstellt, Teil 2: Die Zeitfenster Ihres Tradings

Erstellt mit FXCMs Trading Station/Marketscope

Unglücklicherweise gibt es keine einfache oder direkte Antwort auf diese Frage, da jedes einzelne Zeitfenster etwas zu wünschen übrig lässt. Dieses „etwas“ resultiert aus folgender Tatsache: Sie zeigen uns lediglich vergangene Kursverläufe an. Diese vergangenen Daten sind zwingend indikativ für zukünftige Preisentwicklungen.

Aber dennoch können wir Zeitintervalle wählen, die uns unterstützten unsere Ziele zu erreichen. Zeitintervalle helfen uns eine analytische Herangehensweise zu erreichen, um ein optimales Timing für unsere Strategie zu finden. Sie helfen uns Trades einzugehen, basierend darauf, was wir aus dem Markt schlussendlich herausholen wollen.

Sollte der Markt Veränderungen unterworfen sein, hilft uns unser Risk und Money Management vor einer verstärkten Belastung unseres Trading-Kontos.

Wahl des Zeitintervalls muss den Zielen angepasst sein

Häufig können unterschiedliche Zeitintervalle Tradern entgegenstehenden Sichtweisen eines Währungspaares (oder Index/Rohstoffs) vermitteln. Während der Tages-Chart einen Aufwärtstrend aufweist, so kann der Stunden-Chart einen Abwärtstrend anzeigen. Nur in welche Richtung soll dann ich traden?

Diese entgegenstehenden Variablen, die wir als Trader wahrnehmen, können zu widersprüchlichen Signalen und zu nicht gerader produktiver Unsicherheit führen. Ein solches Szenario erschwert das Trading, die Enstiege sowie die Zuversicht in die eigenen Trades. Aus diesem Grund ist folgendes wichtig. Der Trader sollte die Zeitintervalle, nach denen er handeln will, fest in die Erstellung seiner Strategie miteinbeziehen.

In vielen Fällen kann ein Trader davon profitieren, mehrere Zeitfenster anzuwenden. Mehrere Zeitfenster erlauben den Analysen den Bezug möglichst vieler Informationen. Der Bezug eines langfristigen Zeitintervalls ermöglicht dem Trader, ein ‘übersichtliches Bild’ vom Währungspaar und somit einen generellen Überblick des Trends oder des Sentiments zu gewinnen. Während kürzere Zeitintervalle hingegen dafür genutzt werden können, den tatsächlichen Trade zu platzieren. Die Nutzung mehrerer Zeitfenster ist eine gängige Art der technischen Analyse.

„Multiple“ Zeitfenster-Analysen

Die Nutzung mehrerer Zeitfenster kann Tradern eine Reihe von Vorteilen verschaffen. Häufig wird die Analyse mehrerer Zeitfenster durch das Einbeziehen eines langfristigen Charts genutzt, um den Trend oder das generelle Sentiment des Währungspaares auszumachen und das kürzere Zeitintervall für den eigentlichen Trade-Entry. Folgend sind zwei Zeitfenster aufgeführt, die von Swing-Tradern genutzt werden können. Diese halten allgemein an einem Trade wenige Stunden bis hin zu einigen Wochen fest.

Als Erstes analysiert der Trader den generellen Trend des Paares im Tages-Chart und entnimmt dem Kursverlauf, dass der Kurs dabei ist „tiefere Tiefs“ und „tiefere Hochs“ zu markieren.

Wie man eine Strategie erstellt, Teil 2: Die Zeitfenster Ihres Tradings

Erstellt mit FXCMs Trading Station/Marketscope

Nachdem der Trend ausgemacht ist, wie im vorangegangenen Beispiel verdeutlicht, kann das kürzere Zeitfenster analysiert werden, um eine Gelegenheit eines günstigen Einstieges zu finden. Im vorherigen Chart deuten die fallenden Tiefs und fallenden Hochs auf den Abwärtstrend hin.

Swing-Trader nutzen häufig den 4-Stunden-Charts für Markteinstiege.

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Erstellt mit FXCMs Trading Station/Marketscope

In diesem Fall will der Trader, passend zum Bild des Tages-Charts, nur Verkaufspositionen eingehen. Nach dem Wechsel in den 4-Stunden-Chart erkennt der Trader, dass der Abwärtstrend aktuell eine Schwäche aufweist und einen Teil der Bewegung einbüßte.

Trader können dies als eine Möglichkeit ansehen, sich günstig in Trendrichtung des Tages-Charts aufzustellen.

Welche Zeitintervalle funktionieren am Besten (miteinander)?

Bei der Nutzung mehrere Zeitintervalle ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass nicht jedes Zeitintervall mit einem Anderen gleichermaßen Hand in Hand funktioniert.

Sollte ich einen Tages-Chart für die Trenderkennung nutzen und den 1-Minuten-Chart für Trade-Einstiege? Der einzelne Tag besteht aus etwa 1440 Minuten. Mit einem Blick auf den Minuten-Chart können wir als grobes Maximum gerade einmal den Kursverlauf eines einzelnen Tages sehen. Aufgrund von diesem Verhältnis führt dieses Zusammenspiel des Tages-Charts und des Minuten-Charts meines Erachtens zu tendenziell willkürlichen Trade-Entries.

Ich rate Ihnen zu einem Verhältnis von 1:4 bis 1:6 zwischen dem Chart mit dem wir den Trend (im Folgenden der Trend-Chart) ausmachen und dem Chart, den wir zur Positionierung nutzen (im Folgenden der Entry-Chart).

Wenn der Trader anhand des Stunden-Charts den Markt betreten will, kann er sich dem 4-Stunden-Chart bedienen, um den Trend auszumachen. Sollte er für den Entry den 15-Minuten-Chart verwenden wollen, kann er sich dem Stunden-Chart als Trend-Chart heranziehen.

Es folgt eine Tabelle mit gängigen Zeitfenstern für multiple Zeitintervall-Analysen.

Wie man eine Strategie erstellt, Teil 2: Die Zeitfenster Ihres Tradings

Multiple Time Frames“; erstellt von James Stanley

Erstellung einer „Multiple Time Frame“ Strategie

‘Der Trend ist Dein Freund’ ist allgemein bekannt. Einer der effektivsten Methoden Trends zu analysieren ist es ein langfristiges Zeitfenster einzubeziehen und ein Kürzeres für die Einstiege zu nutzen.

Führen wir uns zur Veranschaulichung folgendes Beispiel vor Augen: Ein Trader verfolgt die Strategie nach dem Signal des Slow Stochastics einzusteigen, aber nur in Übereinstimmung mit dem 200er Einfachen Gleitenden Durchschnitt.

Wenn der Kurs unter dem 200er SMA (Simple Moving Average/Einfacher Gleitender Durchschnitt) handelt, folgt der Trader nur die Sell-Signale des Slow Stochastics. Einstiege erfolgen dann bei Durchkreuzungen der der %K- und der %D-Linien im überkauften Bereich von über 80. Vice versa: Wenn der Kurs oberhald der 200er SMA handelt, folgt der Trader nur Buy-Signalen, wenn die %K die %D im überverkauften Bereich von unter 20 durchkreuzt.

Der oberen Tabelle können wir entnehmen, dass bei Trade-Einstiegen anhand des Stunden-Charts für eine Analyse mehrere Zeitintervalle sich der 4-Stunden-Chart anbietet. Der erste Schritt des Traders sollte also sein, vorherrschende Trends zu identifizieren. Unser Trader zieht den 4-Stunden-Chart zur Hand. Der 200er SMA ist über dem aktuellen Kurs, also wird der Trader nur Verkaufs-Positionen eingehen (solange der Kurs zumindest unter dem 200er SMA handelt).

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Erstellt mit FXCMs Trading Station/Marketscope

Sobald der Trader seine Informationen aus dem 4-Stunden-Chart gewonnen hat, kann er runter auf den Stunden-Chart wechseln, um nach geeigneten Verkaufs-Einstiegen zu suchen.

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Erstellt mit FXCMs Trading Station/Marketscope

Dem Chart ist zu entnehmen, dass basierend auf den Slow Stochastic Oszillator sich zahlreiche Möglichkeiten für Short-Einstiege in den Markt boten. Nicht jede Position wäre profitabel gewesen, aber das wäre ein nicht realistisches Ziel. Ein vollständiges Fehlen von Verlusttrades ist aus meiner Sicht unvorstellbar. Die Einbeziehung mehrere Zeitintervalle kann jedoch die Wahrscheinlichkeit profitabler Trades erhöhen. Sie ermöglicht dem Trader einen Blick auf das größere Bild des längerfristigen Zeitintervalls zu werfen, um das Sentiment einzustufen und Trends identifizieren zu können.

Den ersten Teil „Marktphasen“ von „Wie man eine Strategie erstellt“ finden Sie hier.

Im dritten Teil beschäftigen wir uns dem Thema „Widerstand und Unterstützung“. Weitere bald folgende Teile „Bewertung von Trends (Teil 4)“ & „Risikomanagement (Teil 5).

Bis sämtliche Teile auf Deutsch auf DailyFX.de umgesetzt worden sind, wird noch einige Zeit verstreichen. Sollten Sie Interesse an einer Benachrichtigung haben, falls dies soweit ist, können Sie mir eine kurze Nachricht an instructor@dailyfx.com mit dem Betreff „Artikel: Wie man eine Strategie erstellt“ zukommen lassen.

Lehrmaterial zum Slow Stochastic Oszillator finden Sie hier.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.