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Lehrmaterial und -video zum Thema Positionsgröße

Lehrmaterial und -video zum Thema Positionsgröße

2012-08-10 12:53:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Positionsgröße

Nachdem wir uns bereits in unserem ersten Lehrvideo / material

mit dem Thema Trade bzw. StopManagment beschäftigt haben, wollen wir uns nun mit der zweiten Komponente beschäftigen, die die Höhe der Gewinner bzw. die Höhe der Verlierer bestimmt, der Positionsgröße.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wir durch das Managen der Positionsgröße die Möglichkeit haben, uns verschiedenen Marktphasen anzupassen. Versinnbildlichen können wir uns das ganz einfach mit einem Formel 1Auto,

dass wir um eine Rennstrecke bewegen: es ist nötig, dass wir vor Kurven herunterbremsen, während wir auf Geraden stark beschleunigen. So ist es uns möglich eine optimale Rundenzeit zu erreichen.

Äquivalent verhält es sich beim Trading: es gibt verschiedene Marktphasen und abhängig von diesen sollte man seine Positionsgröße wählen. Was bedeutet das nun?

Wie groß bzw. klein sollten wir traden, in welcher Marktphase?

Klein:

- Seitwärtsmärkte

- Viele Fehlausbrüche

- ATR ist (sehr) niedrig

Mittel:

- Tendenziell

- trendiger Markt Vorherrschendes Momentum wird stark korrigiert(d.h. Kursbewegungen werden zu 50 – 61,8% und mehr korrigiert)

- ATR ist mittel bis hoch

Groß:

- Stabiler Trend

- „Schönes“, kräftiges Momentum

- Sauberer Trendaufbau, saubere Bewegungen

Welche Möglichkeit haben wir nun unsere Positionsgröße zu managen?

Wir haben zwei Möglichkeiten unsere Positionsgröße zu managen und um bei unserem Formel 1Beispiel zu bleiben, zu beschleunigen und abzubremsen. Zum einen können wir für uns laufende Positionen aufbauen, auch „Pyramidisieren“ genannt. Zum anderen können wir bei Positionen die gegen uns laufen, bzw. nicht sofort für uns ins Laufen kommen, die Positionsgröße mittels Scale Out reduzieren. Es wird sofort offensichtlich worauf wir abzielen wollen: unsere Gewinner sollen möglichst groß werden, während unsere Verlierer sein

sollen.

Grundkonzept einer Pyramide:

1) Der Aufbau einer Pyramide erfolgt grundsätzlich nur prozyklisch, d.h. in

Richtung des Vorteils bzw. in Richtung des vorherrschenden Trends

2) Der Markt muss uns ein „positives Feedback“ geben bzw. uns zeigen, dass er „will“. Das kann man auch so verstehen, dass der Markt bereits für uns gelaufen sein muss, wir also bereits im Gewinn liegen und mit unseren

Gewinnen spielen.

3) Resultierend aus 2) folgt: WIR BAUEN NIEMALS EINE PYRAMIDE IM

VERLUST!!! Desweiteren ist nötig, dass wir unsere Gewinne laufen lassen und unseren Trade nach Möglichkeit markttechnisch managen.

4) Nach Möglichkeit bauen wir unsere Pyramide in Retracements, d.h. wir warten darauf, dass der Markt einen Rücksetzer macht und anschließend weiter für uns läuft

Lehrmaterial_und_-video_zum_Thema_Positionsgroesse__body_Picture_4.png, Lehrmaterial und -video zum Thema Positionsgröße

Pyramide im Retracement

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Es gibt noch zwei Kleinigkeiten, die man beim Bauen von Pyramiden beachten sollte und derer man sich stets bewusst sein muss.

Zum Einen sollte klar sein, dass man erneut ins Risiko geht, obwohl der Markt bereits für einen läuft. Der Trade generiert zwar keinen Verlust mehr, aber nichtsdestotrotz spielt man mit seinen Gewinnen und setzt diese aufs Spiel.

Zudem sollte man mit dem Bauen von Pyramiden nicht zu lange warten. Das Prinzip hierbei funktioniert wie folgt: wir bauen unsere zweite Position schnell nach der ersten auf und agieren dann nach dem Prinzip: lauf für mich oder tue es eben nicht. Wir wollen sofort ein Feedback, egal ob es positiv oder negativ ist. Es wichtig zu sehen, ob wir auf der richtigen oder falschen Seite unterwegs sind.

Scale Out

Während wir beim Pyramidisieren auch vom Scale In sprechen können, zielt das Scale Out ganz offensichtlich auf die andere Seite ab, d.h. also auf das Abbauen einer Position.

Ein Scale Out ist immer dann sinnvoll und nötig, wenn sich der Markt nicht in Richtung unserer ursprünglichen Vermutung bewegt. Auch hier gibt es wieder zwei Möglichkeiten, wie wir einen Scale Out vornehmen können.

1) Wir gehen eine Position ein, doch der Markt gibt uns nicht sofort ein Feedback. Vor Eingehen eines Trades geben wir dem Trade eine bestimmt Zeit, bis sich dieser für uns entwickeln kann. Bleibt dieses Feedback aus, so stellen wir die Hälfte der Position glatt und traden die zweite Hälfte wie gewohnt weiter.

Lehrmaterial_und_-video_zum_Thema_Positionsgroesse__body_Picture_2.png, Lehrmaterial und -video zum Thema Positionsgröße

2) Wir machen sinnvolle technische Marken aus an welchen wir die Hälfte unserer

Position glattstellen. Da wir uns grundsätzlich mit dem Trend bewegen wollen, ist es uns markttechnischer Sicht möglich, ein Kursniveau zu bestimmen, dessen

Über/ Unterschreiten unser Ursprungssetup eintrübt und wo wir uns nicht mehr in

unserem Trade wohlfühlen werden.

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Warum ist ein Scale Out sinnvoll?

Hierzu möchte ich ein Beispiel aus der Praxis geben, dass ich live getradet habe,

allerdings ohne Grafik. Hierzu schaue man einfach in die Sektion „Mein TradingJournal“ in unserem Forum. Ich machte bei dem Trade ein vernünftiges StopNiveau bei 7.350 Punkten aus, also 160 Punkte von meinem Einstieg entfernt. Mein Kursziel lag in der Region zwischen 6.830 und 6.860 Punkten, genau bei 6.850 Punkten (= 340 Punkte). Mein ChanceRisikoVerhältnis betrug also 340 : 160 = 2,125 : 1. Das ist schon sehr gut und würde theoretisch für mich ausreichen um diesen Trade einzugehen. Durch einen Scale Out lässt sich das ChanceRisikoVerhältnis jedoch nochmal deutlich verbessern..

Das Scale OutLevel legte ich bei 7.240 Punkten fest. Nun nochmal die Rechnung zum ChanceRisikoVerhältnis, diesmal mit Scale Out:

Angenommen, ich handle 10 Lots. Bewegt sich der Trade gegen mich, so stelle ich die Hälfte bei 7.240 Punkten (also 50 Punkte über meinem Einstieg) glatt, den Rest der Position bei 7.350 Punkten. Hier die Rechnung: (5 Lots * 50 Punkte) + (5 Lots * 160 Punkte) = 1050 Euro Risiko. Zum Vergleich, ohne Scale Out: 10 Lots * 160 Punkte = 1.600 Euro Risiko. Man kann klar erkennen, dass ich durch das Scale OutPrinzip 550 Euro weniger Risiko habe, was knapp 35% entspricht.

Runden wir die Sache noch ab und berechnen die ChanceRisikoVerhältnisse

mit und ohne Scale Out:

Ohne Scale Out: 340 : 160 = 2,125 : 1

Mit Scale Out: 340 : 105 = 3,43 : 1 (0,5 * 50 Punkte + 0,5 * 160 Punkte = 105 Punkte) Was stellen wir fest? Ganz einfach: wenn die Position gut läuft, dann sind wir immer mit der vollen Positionsgröße in der Position, läuft die Position nicht so gut, so können wir dank des Scale Out unser Risiko deutlich reduzieren und wenn wir verlieren, dann verlieren wir deutlich weniger.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.