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Lehrmaterial und -video zum Thema Money Managment

Lehrmaterial und -video zum Thema Money Managment

2012-08-10 12:31:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Money Management

Was ist der Unterschied zwischen einem Anfänger und einem professionellen Trader? Eine Frage, die ich recht häufig gestellt bekomme. Sicherlich gibt es viele Unterschiede, aber der Hauptunterschied liegt hier: während sich der Neuling fragt, wieviel Geld er in einem Trade verdienen kann, fragt sich der professionelle Trader, wieviel Geld er in einem Trade verlieren kann.

Denken wir hierüber für einen Moment nach. Natürlich stellt sich die Frage, wie man Gewinne machen soll, wenn man sich nur die Frage nach potentiellen Verlusten stellt. Aber der Profi ist sich folgender Tatsache bewusst: die Kunst im Trading Geld zu verdienen liegt darin, wie man "anmutig" Geld verliert.

Warum fragst du? Nun, desto länger deine TradingKarriere dauert, umso häufiger werden sich Verlustserien in deinem TrackRecord wiederfinden. Aber die Kunst mit seinen Verlusten richtig umzugehen, hat mit dem langfristigen Erfolg genauso viel zu tun, wie jeder andere Aspekt in deinem Trading auch.

Wenn wir einen Trade eingehen, müssen wir bereit dafür sein, dass wir velieren können und werden. Das gehört dazu. Wir müssen das nicht mögen, aber es ist notwendig Verluste als reale Komponente im Trading zu akzeptieren. Darum ist es so wichtig, das Risiko zu identifizieren und es effektiv zu managen.

Unser Hauptargument liegt darin, dass konsistente Profitabilität dadurch erreicht wird mit Stops zu arbeiten, die dabei helfen aus dem Markt zu gehen, wenn ein Trade gegen uns läuft. Emotionen können sehr gefährlich werden, wenn Trades zu Verlierern werden. Hieraus resultiert, dass man sich vor dem Eingehen eines Trades darüber klar werden muss, wann man aus dem Markt wieder aussteigt. Wenn du einen "Ich warte mal ab und schaue was passiert"Tradingansatz wählst, dann machst du den ersten Schritt in die Richtung, dass deine Emotionen Kontrolle über deinen rationalen Entscheidungsprozess nehmen. Trader, die ohne ihr Risiko vorher zu bestimmen einen Trade eingehen, durchlaufen drei

Phasen bis es zum Margin Call kommt.

Der erste Schritt ist die Hoffnung: "Das wird schon wieder, der kommt noch..."

Wenn Hoffnung nicht funktioniert, versuchst du es als nächstes mit Wünschen. Du wünscht dir, dass der Markt soweit zurückkommt, dass du zu einem akzeptablen Preis wieder aus der Position kommst:

"Bitte, bitte, ich will doch nur günstig raus, ich tue es auch nie wieder..."

Dann kommt die Verzweiflung, während welcher du den Markt beobachtest, wie er immer weiter gegen dich läuft, es irgendwann "Klick" macht und du durch den Margin Call us der Position genommen wirst. Der Verlust ist riesig groß und du am Boden zerstört. Was ist passiert? Es ist nahezu unmöglich in der Hitze des Gefechts rationale Entscheidungen zu treffen. Wenn es um echtes, eigenes, hart verdientes Geld geht, dann tendiert der Mensch dazu Entscheidungen aus Angst und Gier zu treffen. Aber wir müssen Entscheidungen aufgrund kühler Analysen treffen und nicht inmitten eines Trades, wo es nur noch darum geht irgendwie aus dem Trade zu kommen und das möglichst günstig.

Wie oft ist es dir schon passiert, dass du aus einem schlechten Trade ausgestiegen bist, nur um zu sehen, dass der Markt anschließend drehte und in deine Richtung lief? Passiert ist das uns allen bereits. Die jedoch, die sich dazu entscheiden das nicht noch einmal geschehen zu lassen, haben bereits den ersten Schritt in Richtung besserer Trader gemacht.

Lege bei jedem Trade deinen Einstieg fest, identifiziere dein Risiko und denke über deinen potentiellen Profit nach wieder und wieder und wieder.

Stell dir vor, du wirfst eine Münze. Egal welche Seite wir wählen, Kopf oder Zahl, unsere Chance richtig zu liegen beträgt 50%. Was passiert aber, wenn wir einen Euro gewinnen,wenn wir Recht haben und einen Euro verlieren, wenn wir daneben liegen? Auf langfristige Sicht werden wir Break Even schließen. Um also profitabel zu werden müssen wir entweder öfter gewinnen als verlieren oder aber wir müssen im Falle eines Gewinns mehr bekommen, als wenn wir verlieren.

Bei den meisten Tradern (und auch Menschen generell) ist es so, dass sie es vorziehen häufiger Recht zu haben bzw. zu gewinnen. Das dürfte allerdings schwierig werden bei unserem Münzwurf, denn die Chance steht 50:50.

Was also, wenn wir uns lieber dafür entscheiden zwei Euro zu bekommen, wenn wir gewinnen und nur einen Euro zu verlieren wenn wir daneben liegen? Klar ist, dass wir auf lange Sicht auf jeden Fall konsistent profitabel sind. Ganz ehrlich: ich würde nicht mehr schlafen gehen und nur noch dieses Spiel spielen, denn ich habe die Zahlen auf meiner Seite, ich kann nicht verlieren. Selbst wenn wir fünfmal in Folge verlieren, ich würde weiter spielen. Das Spiel bleibt das gleiche und meine Chancen zu gewinnen sind immer noch besser als die meines Gegenüber.

Profitable Trader und Profis versetzen sich in genau solch eine Situation. Sie haben zwar keine Garantie, dass jeder Trade ein Gewinner sein wird. Aber sie lösen sich vom Gedanken an einen einzelnen Trade und sehen die Gesamtheit dieser. Nach einer Reihe von guten Trades stehen ihre Chancen sehr gut, dass sie profitabel sind.

Ob es sich hierbei um eine Serie von 10 Trades handelt, Trades über einen Monat oder aber über ein Vierteljahr. Es ist egal. Profitable Trader wissen, dass sie in der Vergangenheit profitabel getradet haben und das sie auch in den kommenden Trades profitabel sein werden, wenn sie den gleichen Handelsansatz verfolgen.

Hier liegt ihre Stärke. Es ist einfach, wenn du deine Emotionen aus dem Trading raushälst und Trading als Business betrachtest und nicht als Unterhaltungsform. Nachhaltigkeit und die Fähigkeit mit Verlusten umgehen zu können ist das, was einen guten Trader ausmacht.

Widmen wir uns wieder unsere MünzwurfAnalogie. Wir sollten davon ausgehen, dass die Hälfte unserer Trades Gewinner sind und die andere Hälfte Verlierer. Es entspricht der Wahrheit, dass es Neulinge gibt, die einen Weg finden 75% ihrer Trades als Gewinner zu gestalten. Das Problem ist, dass sie im Gewinnfall wenig gewinnen, aber im Verlustfall viel verlieren. Es gibt Trader die nach und nach immer und immer wieder 10 Pips Gewinntrades haben. Beim vierten Trade jedoch verhält sich der Markt nicht wie erwartet und der Trader verliert 50 Pips. Eine kleine Rechnung liefert: 4 Trades, 3 Gewinner, einen Verlierer und ein Gesamtergebnis von 30 Pips Gewinn und 50 Pips Verlust, also insgesamt 20 Pips

Verlust.

Woran scheitert es also? Die Antwort sollte jedem nach unseren bisherigen Vorbetrachtung wie Schuppen von den Augen fallen. Unsere Verlierer sind im Verhältnis zu unseren Gewinnern zu groß!

Was sollten wir tun? Wir sollten es schaffen, dass unsere Verlierer nur halb so groß sind wie unsere Gewinner sind, ganz einfach. Wenn unsere Gewinner 2 Euro betragen, dann sollten unsere potentiellen Verluste nur 1 Euro betragen und nicht umgekehrt. Wir sollten also mindestens auf ein ChanceRisikoVerhältnis von 2 : 1 zielen. Wenn wir nun in 50% der Fälle Recht haben, so werden wir trotzdem profitabel sein. Das ist möglich, auch für Anfänger.

Eine weitere gute Frage ist: "Was passiert, wenn der Markt zunächst in meine Richtung läuft, nur um anschließend wieder gegen mich läuft und mich aus dem Markt holt?"

Um dem entgegen zu wirken, wollen wir den Stop auf BreakEven nachziehen, wenn der Trade unser Risiko verdient hat, sich also zur Hälfte für uns bewegt hat.

Hierzu ein kleines Beispiel von einem Trade aus der Praxis:

1. Ich bin bei der Marke bei 1,4150 Short gegangen und habe meinen Stop bei 1,4175 platziert. Ich hatte also ein Risiko von 25 Pips.

2. Mein Take Profit habe ich bei 1,4100 platziert, ich hatte also eine Chance von 50 Pips und somit ein ChanceRisikoVerhältnis von 2 : 1.

3. Nachdem der Trade sich 25 Pips in meine Richtung bewegt hat, habe ich meinen Stop auf Break Even+ 1 Pip nachgezogen. Leider wurde ich ausgestoppt und anschließend wurde mein Kursziel erreicht. Nichtsdestotrotz bin ich beim Trade Managment nach Plan vorgegangen und habe meinen Trade und mein Risiko entsprechend gemanaged.

Lehrmaterial_und_-video_zum_Thema_Money_Managment__body_Picture_1.png, Lehrmaterial und -video zum Thema Money Managment

Basierend auf dem Risiko in Pips, sollte man sich vor jedem Trade die Frage stellen, wie groß die Positionsgröße sein sollte. Gehen wir davon aus, dass wir ein 5.000 Euro TradingKonto haben, so sollten wir uns die Frage stellen, was ein akzeptables Risiko darstellt. Eine gute Regel ist, dass man 1 - 2% seines Tradingkapitals riskiert, wobei 2% schon recht aggressiv ist und nur von fortgeschrittenen Anfängern und Profis anvisiert werden sollte. Umgelegt auf unser TradingKonto bedeutet das in konkreten "Euros", dass wir zwischen 50 und 100 Euro unseres TradingKapitals riskieren sollten. Legen wir das auf unser TradingBeispiel von etwas weiter oben um, so ergibt sich bei einem InitialStopLoss

von 25 Pips folgende Rechnung:

1) InitialRisiko: 25 Pips

2) Initial Risiko in Prozent bzw. Euro: 1 - 2% oder 50 - 100 Euro.

3) Anvisierte Risiko pro Pips: 50 Euro / 25 Pips = 2 Euro/Pip bzw. 100 Euro / 25 Pips = 4 Euro/Pip

In der Trading Station II hat man die Möglichkeit zu sehen, wie groß der PipWert

ist, abhängig von der LotAnzahl. Mittels unserer kleinen Rechnung wissen wir jetzt, dass das InitialRisiko in Euro zwischen 2 - 4 Euro / Pip betragen darf, wenn wir uns in einem vernünftigen RisikoManagmentPlan bewegen wollen. Natürlich hängt diese Rechnung ganz entscheidend davon ab, wie aggressiv ein Trader in seinem Trading grundsätzlich sein möchte. Manche Trader bevorzugen kleinere Positionen, da sie grundsätzlich risikoaverser agieren. Aggressive Trader hingegen möchten mit größeren Positionen am Markt unterwegs

sein.

Es bleibt festzuhalten, dass größeres Risiko in größeren Swings im Kontostand resultiert. Jeder sollte für sich ein gutes RisikoManagment betreiben und herausfinden, wo das eigene "Wohlfühl"Level ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schlüssel für den langfristigen Erfolg in einem

ausgeklügelten RiskManagmentPlan liegt. Geduld und Kontinuität sind hierbei unabdingbar.

Zu guter letzt eine kleine Zusammenfassung und eine kleine Richtlinie, an die man sich im Trading halten sollte, möchten man langfristig erfolgreich in seinem Trading sein:

1) Finde einen Punkt, an welchem du aus dem Markt rausgehst, bevor du in den Trade einsteigst.

2) Nutze immer und überall einen Stop Loss (am besten als Order und nicht nur mental, denn ein konkreter Stop nimmt dich auf jeden Fall aus dem Markt)

3) Halte nach TradingMöglichkeiten Ausschau, die dir ChnaceRisikoVerhältnisse

von 2 : 1 oder besser ermöglichen.

4) Riskiere niemals mehr als 1 - 2% deines gesamten TradingKapitals

5) Folge den obigen Regeln immer und überall!!

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