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Lehrmaterial und -video zum Thema "Carry Trades"

Lehrmaterial und -video zum Thema "Carry Trades"

2012-08-02 13:22:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Carry Trades

Im Folgenden wollen wir uns mit Carry Trades beschäftigen. Einfach gesprochen

handelt es sich bei Carry Trades um langfristige Positionen in denen Trader darauf

abzielen sowohl Zinsen zu erhalten, als auch Kapitalzuwächse zu erwirtschaften.

Um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen, müssen wir zunächst erstmal ein tiefer gehendes Verständnis für Rollover entwickeln, da die Zinskomponente eine

wesentliche Komponente für Carry Trades darstellt.

Beim Rollover handelt es sich um die Zinsen, die man erhält oder zu zahlen hat,

wenn man eine Position „Overnight“ hält. Jede Währung hat einen entsprechenden

Zins und, da man Währungspaare handelt, handelt man nicht nur die Währungen

gegeneinander sondern auch deren Zinsniveaus.

Warum erhält man nun bei bestimmten Trades Rollover und muss bei anderen hingegen Rollover zahlen?

Wenn man z.B. den EUR/USD kauft, so kauft man den Euro und verkauft den USDollar. Verkauft man hingegen den EUR/USD, so verkauft man den Euro und kauft hingegen den USDollar. Ist nun das Zinsniveau der Währung die man kauft höher, als das Zinsniveau der Währung die man verkauft, erhält man Rollover.

In diesem Fall leihen wir uns eine Währung zu einem niedrigen Zins, um diese dann in die Währung mit dem höheren Zins zu investieren. Ist andersherum der Zins für die Währung die man kauft niedriger als die, die man verkauft, so muss man Rollover zahlen. In diesem Fall leiht man sich die Währung zu einem relative teuren Zins und investiert diese dann in eine Währung mit einem niedrigeren Zins.

Glücklicherweise muss man den Rollover auf der Handelsstation nicht selbst

berechnen. Auf dieser wird der Rollover automatisch berechnet und man kann

diesen vor dem Eingehen eines Trades in der Quotierungsbox sehen. Der Roll S

bzw. Roll B wird pro MiniLot (10.000 Einheiten) um 23:00 Uhr MEZ gezahlt. Das

Verstehen der Rolls, welche das Zinsniveau in der jeweiligen Währung spielt ist der wichtigste Punkt, wenn man ein erfolgreicher Carry Trader werden möchte. Es gibt eine Menge an Wissen, dass man sich im ForexMarkt im Bezug auf Zinsen und deren Umgebungen aneignen muss und wir wollen uns nun daran machen, dieses zu verstehen.

Ein Land, welches höhere Zinsen anbietet wird natürlicherweise mehr Investoren

anziehen, da höhere Zinsen natürlich höhere Renditen versprechen. Steigende

Zinsen können also einen InvestmentStrom nach sich ziehen, der den Wert einer

Währung anhebt. In den meisten Fällen sorgen hohe Zinsen also für einen Anstieg

des Wertes einer Währung und niedrige Zinsen folglich für einen niedrigeren Wert

der Währung.

Das Hauptaugenmerk eines Carry Traders liegt darauf, auf die Entwicklung des

Zinsniveaus in einem Land zu spekulieren und dafür zu sorgen, dass der Trade für

einen ausgeht. Er kauft höher verzinste Währung und geht davon aus, dass sich der

Markt natürlicherweise in Richtung der höher verzinsten Währung bewegt. Trader

bevorzugen die Währung mit der höheren Verzinsung und verkaufen die Währung

mit dem niedrigeren Zins. Sie spekulieren auf einen weiteren Verfall der niedrig

verzinsten Währung. Trader verwenden ihre zukünftige Zinserwartung und nutzen

diese in ihrem Trading.

Carry Trader antizipieren demnach zukünftige Zinsentscheidungen um zu

entscheiden, welche Währung sie kaufen bzw. verkaufen wollen. Es macht

allerdings wenig Sinn ein Währungspaar zu kaufen, welches sich in einem

Abwärtstrend befindet, nur um 3,67 Euro an Zinsen zu verdienen, während man 100 Euro mit dem Trade pro Tag verliert. Hieraus entschehen mit Sicherheit keine

konsistenten Gewinne. Es ist also auch wichtig die Richtung des Trends zu identifizieren und in die jeweilige Richtung zu traden. Wenn man sich mit dem Trend bewegt, so verdient man nicht nur mit dem Trade selber Geld, sondern erhält obendrein die Rollover Zinsen.

Genau auf dieses Szenario wartet bzw. schaut ein Carry Trader, wenn er nach

Tradingmöglichkeiten Ausschau hält. Hierzu wollen wir als Beispiel den Prozess,

einen solch optimalen Trade zu identifizieren durchlaufen und schauen, ob es

vielleicht noch bessere Möglichkeiten gibt. Zunächst suchen wir nach den

Währungspaaren, welche die höchsten Rollover zahlen. Hierzu schauen wir in die

KursquotierungsBox in der Trading Station. Sinnvoller Weise betrachten wir nur die positive Zahlen, welche garantieren, dass wir Rollover erhalten. Unter der Roll SSpalte können wir sehen, dass der USD/CAD 0,31 Euro anzeigt, während der GBP/NZD 0,43 Euro anzeigt. Das ist der Betrag, den wir für jeden verkauften MiniLot (10.000 Einheiten) bekommen würden, da Roll S für „Sold“ steht.

In der Roll BSpalte können wir sehen, wie hoch die Kosten für jeden gehandelten

MiniLot (10.000 Einheiten) sind bzw. wieviel wir für einen gehandelten MiniLot

erhalten würden.

Lehrmaterial_und_-video_zum_Thema_Carry_Trades_body_Picture_2.png, Lehrmaterial und -video zum Thema "Carry Trades"

Als Empfehlung lässt sich festhalten, dass man als Carry Trader zunächst Ausschau nach den Währungspaaren mit den höchsten Rollovern Ausschau halten sollte. Als nächstes halten wir Ausschau nach einem starken Trendmarkt, welcher unseren CarryTrade unterstützt.

Schauen wir uns hierzu das Währungspaar GBP/NZD an. Wir erhalten 0,43 Euro für jeden MiniLot (10.000 Einheiten) den wir verkaufen. Resultierend möchten wir Short gehen, um vom Carry und vorherrschenden Trend zu profitieren. Betrachten wir uns hierzu den vorliegenden Chart: wir stellen fest, dass ein intakter Abwärtstrend vorliegt und sehen uns somit mit allen Vorgaben konfrontiert um einen Trade einzugehen.

Lehrmaterial_und_-video_zum_Thema_Carry_Trades_body_Picture_1.png, Lehrmaterial und -video zum Thema "Carry Trades"

Insgesamt ein schönes Beispiel, warum Carry Trades so populär und beliebt sind.

Zum Abschluss wollen wir nochmal eine kleine Zusammenfassung gönnen:

· Zunächst halten wir Ausschau nach den größten Gutschriften, die wir erhalten

können (Einfache Kursdarstellung in der Trading Station II)

· Dann suchen wir nach dem Währungspaar mit dem höchsten Betrag und dem

stärksten Trend, welche in die gleiche Richtung zeigt

· Wie immer sollten wir uns ein sinnvolles StopLevel suchen

· Wir sollten basierend auf einem vernünftigen Trade Setup in den Markt

einsteigen und nicht einfach blind aufgrund der zu verdienenden Zinsen

· Versuche dem Trend so lange wie möglich zu folgen, denn Zeit ist dein

Freund in einem Carry Trade, du erhälst schließlich Zinsen

· Auch wenn eine Währung ein attraktives Zinsniveau bietet, sollte man den

vorherrschenden Trend immer beobachten. Dieser kann sich ändern,

basierend auf zukünftigen Zinserwartungen

· Ein striktes Trade Managment ist wichtiger als mögliche Zinsgewinne. Fehler

beim Trade Managment können sehr schnell und bei weitem aufgelaufene

Zinsen übertreffen und den Trade beträchtlich ins Minus laufen lassen

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