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Technische Analyse 5. Stops und Limits

Technische Analyse 5. Stops und Limits

2012-05-08 15:23:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:

Stops und Limits

Die Platzierung von Stops und Limits ist ein wesentlicher Bestandteil des erfolgreichen Trading. Stops werden auf einen Handel platziert, damit der Trader zu einem vorbestimmten Punkt, der schlechter als der aktuelle Kurs ist, aus dem Geschäft aussteigen kann. Man könnte diese Stops als Sicherheitsnetz bezeichnen, das dafür sorgt, dass Sie nicht noch mehr Geld verlieren. Stops werden oft als Prozentsatz des Verlusts im Vergleich zur Größe des vom Trader gehaltenen Kontos gesetzt oder richten sich nach den Stützungs- und Widerstandsebenen. Diese beiden Kriterien werden am häufigsten herangezogen. Unabhängig von der gewählten Methode ist es jedoch unabdingbar, dass jeder platzierte Handel mit einem schützenden Stop versehen wird. Ohne diese Stops hat man gegenüber möglicherweise katastrophalen Verlusten keinerlei Schutz.

Mit einem Limit steigt ein Trader auch aus seiner Position aus, aber zu einem besseren als dem aktuellen Kurs. Limits beruhen oft auf Stützungs- oder Widerstandsebenen, bisweilen aber auch auf dem Risiko-Gewinn-Verhältnis. Sie können die Limits als Ihr „Ziel“ für ein Geschäft betrachten, an dem Sie aussteigen wollen, wenn sich der Markt weit genug zu Ihren Gunsten entwickelt hat. Limits werden zwar oft als weniger wichtig für umsichtiges Trading erachtet als Stops, aber sie können einem Trader bei der kritischen Entscheidung helfen, wann er aus einem Handel aussteigen soll.

Platzierung von Stops

Im Grunde müssen diese Vorsorge-Stops an einem logischen Punkt platziert werden, der sich aus der Chart ergibt, nämlich dort, wo die Märkte „nicht handeln sollten“, wenn unsere Annahmen richtig waren. Sehen wir uns diesen Punkt in einem Diagramm an:

Technische_Analyse_5._Stops_und_Limits_body_Picture_4.png, Technische Analyse 5. Stops und Limits

In dem oben dargestellten Trading-Szenario sehen wir, dass sich das Währungspaar in einem Abwärtstrend befindet. Es hat zudem die Trendlinie respektiert, die wir auf dem Diagramm eingetragen haben. Auf dieser Grundlage würden wir jedes Mal eine Short-Position einnehmen, wenn der Kurs zur Widerstandsebene der Trendlinie steigt, ohne dass eine Kerze oberhalb der Linie schließt. Wir können sehen, dass das Paar zu unserer Trendlinie stieg und nicht darüber geschlossen hat. Zu dem Punkt können wir das Paar verkaufen.

Unser Stop auf das Geschäft würde oberhalb der Trendlinie platziert, damit das Währungspaar etwas Spielraum hat. Wenn wir unser Stop direkt auf das Niveau setzen, auf dem das Paar bereits gehandelt wurde, laufen wir Gefahr, dass der Kurs wieder auf das Niveau steigt und uns vielleicht ausbremst, kurz bevor das Geschäft sich in unsere Richtung bewegt. Da es sich hier um eine Tages-Chart handelt (je länger der Zeitintervall, desto breiter müssen die Stops sein), und GBP/AUD ein ziemlich volatiles Währungspaar ist, sollte unser Stop etwas mehr Spielraum gewähren als auf einer 1-Stunden-Chart bei einem weniger volatilen Paar. Wir haben unser Stop in einem Bereich platziert, „in dem sich das Paar nicht bewegen sollte“. Wenn sich das Paar in diesen Bereich bewegt, wollen wir aus dem Geschäft aussteigen, denn die Trendlinie wird dann verletzt und unser Tradingplan trifft nicht mehr zu.

In diesem Fall ist ein Stop im Bereich 50-75 Pips über der Trendlinie angezeigt. Damit kann der Kurs ein gutes Stück über unsere Trendlinie steigen, ohne dass wir stoppen müssen.

Sehen wir uns nun ein paar weitere Methoden zur Bestimmung des Stops an.

Technische_Analyse_5._Stops_und_Limits_body_Picture_3.png, Technische Analyse 5. Stops und Limits

Mit derselben Chart, aber unter Anwendung des Fibonacci Retracement sehen wir, dass die Kursbewegung wieder auf das Niveau von 38,2 % stieg – derselbe Punkt, an dem der Kurs im vorigen Beispiel unsere Trendlinie berührte. Wenn der Trader erkennt, dass der Kurs eine Fibonacci-Linie einhält, kann eine Short-Position mit einem Stop knapp über der Fib-Linie eingenommen werden. Auch hier wäre ein Stop von 50-75 über der Kursbewegung und der Fib-Ebene angezeigt.

Der ATR-Indikator (Average True Range, Durchschnitt der wahren Spanne) kann ebenfalls Aufschluss über den Abstand geben, in dem wir unser Stop von unserem Einstieg platzieren müssen. Wenn man einen ATR auf eine Chart legt, erhält man die durchschnittliche Strecke, die die betreffende Währung innerhalb des Chart-Intervalls zurücklegen wird.

Wenn man sich dieses 1-Stunden-Diagramm von GBP/CHF ansieht, dann erkennt man, dass der 1-Stunden-ATR dieses Währungspaars bei 50 Pips liegt. Das bedeutet, dass das Paar im Schnitt jede Stunde potenziell um 50 Pips schwanken kann. Wenn wir bei diesem Paar bei 1,6494 long gehen würden, dann würden wir unser Stop 50 Pips unter unserem Einstieg bei 1,6444 setzen.

Wichtig bei der Platzierung von Stops ist es, dem Währungspaar etwas Bewegungsspielraum zu gewähren. Neulinge unter den Tradern platzieren oft sehr enge Stops, weil sie ihre Verluste möglichst gering halten wollen. Dieser Gedankengang ist zwar richtig, führt in der Praxis aber oft zu Misserfolgen. Wenn man das Stop zu dicht an den Kurs des Paares setzt, dann wartet man praktisch darauf, dass das Stop ausgelöst wird.

Darüber hinaus ist bei der Platzierung eines Stops die Größe des Trading-Kontos zu berücksichtigen. Die meisten Neulinge finden das etwas überraschend. Es ist jedoch entscheidend, dass man keinen zu großen Anteil des Kontos durch eine zu tiefe Stop-Platzierung riskiert.

Eine Möglichkeit ist die 5-Prozent-Regel. Ein Trader sollte niemals mehr als 5 Prozent seines Kontos riskieren. In dem obigen ATR-Beispiel in der 1-Stunden-Chart zu GBP/CHF sahen wir, dass nach der ATR-Methode ein Stop von 50 Pip erforderlich war. Wenn ich ein Konto mit 1.000 € habe, dann sind 5 % davon 50 €. Nach unserer Regel darf ein Trader mit dieser Kontogröße einen Handel mit einem Stop von 50 Pip platzieren. Wenn das Stop ausgelöst wird, dann tritt ein Verlust von 5 % ein, und der Saldo sinkt von 1.000 € auf 950 €. Nach der 5-Prozent-Regel könnte der Trader keine neuen Positionen eröffnen, denn dadurch würde er mehr als 5 % seines Kontos riskieren. Die meisten professionellen Trader folgen in diesem Bereich einer 1- oder 2-Prozent-Regel.

Platzierung von Limits

Limits können gesetzt werden, um aus einem Geschäft auszusteigen, das auf Stützungs- und Widerstandsebenen oder einem Risiko-Gewinn-Verhältnis basiert.

Technische_Analyse_5._Stops_und_Limits_body_Picture_2.png, Technische Analyse 5. Stops und Limits

Das obige Diagramm untersucht die Methode nach dem Risiko-Gewinn-Verhältnis (Risk Reward Ratio – RRR). Ein Trader sollte bei jedem Geschäft auf ein RRR von mindestens 1:2 achten. Im obigen Diagramm haben wir ein Stop von 50 Pip auf das Geschäft platziert. Unter Berücksichtigung des RRR von 1:2 würden wir die Menge des Stops verdoppeln (2 x 50 = 100) und unser Stop 100 Pips über unseren Einstiegskurs von 1,6501 setzen.

Im folgenden Diagramm sehen Sie, wie Stützungs- und Widerstandsebenen zur Bestimmung von Ausstiegspunkten herangezogen werden können.

Technische_Analyse_5._Stops_und_Limits_body_Picture_1.png, Technische Analyse 5. Stops und Limits

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