Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • for those who followed the #trading-idea on #eurtry. Be aware that Turkish centralbank could lower interest rates less than actual anticipated (1,25%) on Thursday. #Forex https://t.co/VmvXj11j39
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,90 %, während S&P 500 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 77,47 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/888DIhv5qU
  • RT @CHenke_IG: USD/JPY: Unterstützungszone wackelt bedenklich https://t.co/VxmBLxg5ka #USDJPY #forex @SalahBouhmidi @DavidIusow @IGDeuts…
  • Rohstoffe Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Silber: 0,22 % Gold: 0,22 % WTI Öl: -0,89 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/K50yJuOKWg
  • Forex Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇬🇧GBP: 0,29 % 🇯🇵JPY: 0,12 % 🇪🇺EUR: 0,11 % 🇨🇦CAD: -0,05 % 🇳🇿NZD: -0,18 % 🇦🇺AUD: -0,28 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/MfxbWR8PeE
  • 🇹🇷 EUR/TRY: Türkische Lira vor Zinsentscheid schwächer, könnte aber danach wieder drehen. https://t.co/bbXCNGbZZY #EURTRY $EURTRY #TRY #forextrader @SalahBouhmidi @CHenke_IG https://t.co/GrTBjEC46f
  • Indizes Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: S&P 500: -0,02 % Dow Jones: -0,02 % Dax 30: -0,06 % CAC 40: -0,11 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/qydJ7yoSch
  • RT @CHenke_IG: Ölpreis: Erholung ist intakt https://t.co/gHnMt2FP6b #crudeoil #OOTT #Commodities @SalahBouhmidi @DavidIusow @IGDeutschla…
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,91 %, während S&P 500 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 78,04 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/DsAYYWB4m8
  • Daily Update of #Bouhmidi-Bands here: https://t.co/ELbdRT6bIZ @DavidIusow @pejeha123 @CHenke_IG #dax30 https://t.co/JwRkGtjkfg
Fundamental Analyse 1.Handelsströme und Kapitalströme

Fundamental Analyse 1.Handelsströme und Kapitalströme

2012-05-08 13:52:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Handelsbilanz

Die Handelsbilanz ist der Wert der Nettoexporte minus Nettoimporte. In der jüngeren Vergangenheit war diese Handelsbilanz in den USA negativ, weil die USA in erster Linie eine „Verbrauchernation“ sind. Ein wachsendes Ungleichgewicht in der Handelsbilanz kann viel über die Leistungsbilanz aussagen und darüber, ob die USA „zu viel“ für ausländische Waren und Dienstleistungen ausgeben. Eine abnehmende Handelsbilanzzahl legt eine Hausse des Dollars nahe, während ein wachsendes Ungleichgewicht im Allgemeinen zu Pessimismus in Bezug auf den Dollar führt.

Die Handelsbilanz ist einer der am meisten missverstandenen Indikatoren der US-Wirtschaft. Zum Beispiel glauben viele Leute, dass ein Handelsdefizit schlecht ist. Ob ein Handelsdefizit gut oder schlecht ist, hängt jedoch vom Konjunkturzyklus und der Volkswirtschaft ab. In einer Rezession versuchen die Länder mehr zu exportieren, um Arbeitsplätze zu schaffen und Nachfrage zu erzeugen. Bei einer starken Expansion importieren die Länder gerne mehr, um den Preiswettbewerb zu fördern, der die Inflation eindämmt, und um ohne Preiserhöhungen Güter bereitzustellen, die von den Kapazitäten der einheimischen Wirtschaft nicht gedeckt werden könnten. In einer Rezession ist ein Handelsdefizit also nicht gut, in einer konjunkturellen Hochphase kann es jedoch hilfreich sein.

Die Handelsbilanz der USA bezieht sich auf die Differenz zwischen dem Export von Waren und Dienstleistungen aus den USA und den Importen in die USA. Die Handelsbilanz ist eine der wichtigsten Komponenten der Zahlungsbilanz der USA, die wertvolle Einsichten gewährt und sehr viel Druck auf den Wert des Dollars ausübt.

Die Handelsbilanz ist für einen Devisenhändler deshalb so wichtig, weil Exportnachfrage und Währungsnachfrage untrennbar miteinander verknüpft sind. Ausländer müssen die einheimische Währung kaufen, um die Exporte eines Landes zu bezahlen. Je stärker die Exporte in einem bestimmten Monat ausfallen, umso höher ist auch die Nachfrage nach der Währung des betreffenden Landes. Die Exportnachfrage beeinflusst zudem Produktion und Preise einheimischer Hersteller, die die zunehmende Nachfrage durch Erhöhung der Produktion erfüllen wollen.

In die Zahlungsbilanz fließen außerdem die Investitionen ein, die von den TIC (Treasury International Capital)-Daten reflektiert werden. Diese TIC-Daten werden jeden Monat vom Schatzministerium der USA ausgegeben.

Sie zeigen die Wertdifferenz zwischen den langfristigen ausländischen Wertpapieren, die US-Bürger erworben haben, und den langfristigen amerikanischen Wertpapieren, die Ausländer im Berichtszeitraum erworben haben. Das Ergebnis zeigt die Bilanz in- und ausländischer Investitionen. Wenn zum Beispiel Ausländer amerikanische Aktien und Anleihen im Wert von 60 Mrd. USD und Amerikaner ausländische Aktien und Anleihen im Wert von 30 Mrd. USD gekauft haben, dann beträgt die Differenz 30,0 Mrd. USD.

Diese Daten sind für Trader ähnlich wichtig wie die Handelsbilanz: Wenn Ausländer einheimische Wertpapiere kaufen, müssen sie diese in einheimischer Währung bezahlen, und die höhere Nachfrage führt dazu, dass die einheimische Währung steigt.

Damit hängt schließlich auch das Konzept der Handels- und Kapitalströme zusammen.

Handelsströme

Handelsströme sind der länderübergreifende Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen.

Handelsströme messen die Handelsbilanz (Exporte – Importe). Das ist die Menge an Waren, die ein Land an andere Länder verkauft, minus der Menge an Waren, die das Land von anderen Ländern kauft. Diese Berechnung umfasst alle internationalen Warentransaktionen und steht für die Handelsbilanz eines Landes.

Nettoexportländer exportieren mehr an internationale Kunden als sie von internationalen Erzeugern importieren.

Nettoexportländer haben eine aktive Handelsbilanz. Dies liegt darin begründet, dass sie mehr Waren an den internationalen Markt verkaufen als sie vom internationalen Markt kaufen. Die Nachfrage nach der Währung des Landes steigt dann, weil die internationalen Kunden die Währung des Landes kaufen müssen, um diese Waren zu bezahlen. Dadurch steigt der Wert der Währung.

Nettoimportländer importieren mehr von internationalen Erzeugern als sie an internationale Kunden exportieren.

Nettoimportländer haben ein Handelsdefizit. Denn sie kaufen mehr ausländische Waren als sie an die internationalen Märkte verkaufen. Um diese internationalen Waren zu kaufen, müssen die Einfuhrländer ihre Währung verkaufen und eine ausländische Währung kaufen. Dadurch sinkt der Wert der einheimischen Währung.

Sehen wir uns zum Beispiel einmal Japan an, das als exportgesteuerte Volkswirtschaft in der Regel eine aktive Handelsbilanz aufweist. Japan exportiert mehr Waren an internationale Kunden als es von internationalen Erzeugern importiert.

Die aktive Handelsbilanz Japans ist der Hauptgrund dafür, dass der JPY trotz der schwachen Wirtschaftslage nicht stark gesunken ist.

Japan ist ein Nettoexportland mit einem Leistungsbilanzüberschuss von etwa 3 % des BIP.

Dadurch entsteht internationale Nachfrage zum Kauf des JPY, damit die internationalen Kunden die japanischen Produkte kaufen können.

Eine Veränderung der Zahlungsbilanz von einem Land zum anderen zeigt natürlich direkte Auswirkungen auf die Devisen. Trader müssen deshalb über die aktuellen Wirtschaftsdaten zu dieser Bilanz informiert sein und die Auswirkungen verstehen, die Änderungen in der Zahlungsbilanz mit sich bringen.

Der JPY ist trotz Konjunkturschwäche gestiegen. Zwischen 8/2003 und 12/2003 veränderte sich USD/JPY von 121,00 auf 107,00.

Kapitalströme

Kapitalströme sind das Geld, das aus dem Ausland zur Investition in fremde Märkte geschickt wird.

Kapitalströme messen den Nettobetrag einer Währung, die für Kapitalinvestitionen gekauft oder verkauft wird. Das Schlüsselkonzept hinter Kapitalströmen ist Ausgewogenheit. Ein Land kann zum Beispiel einen positiven oder negativen Kapitalfluss haben.

Eine positive Kapitalflussbilanz bedeutet, dass Investitionen, die aus ausländischen Quellen in das Land strömen, größer sind als die Investitionen, die das Land verlassen.

Wenn die Zuströme den Kapitalabfluss in einem Land übersteigen, besteht eine natürliche Nachfrage nach mehr Währung dieses Landes. Diese Nachfrage lässt den Wert dieser Währung steigen, weil ein ausländischer Anleger seine Währung in die Währung des Landes umtauschen muss, wo er sein Geld anlegt.

Eine negative Kapitalflussbilanz gibt an, dass die Investitionen, die aus einem Land zu fremden Quellen fließen, höher ausfallen als die Investitionen, die aus ausländischen Quellen ins Land strömen.

Bei einem negativen Kapitalfluss besteht weniger Nachfrage nach der Währung des Landes, und der Wert der Währung sinkt. Denn der Anleger muss seine Landeswährung verkaufen, um die Währung des Landes zu kaufen, wo er sein Geld anlegt.

Länder mit der höchsten Investitionsrendite infolge hoher Zinsen, Wirtschaftswachstum und Wachstum an den inländischen Finanzmärkten ziehen in der Regel das meiste ausländische Kapital an. Diese Länder haben einen positiven Kapitalfluss. Wenn der Aktienmarkt eines Landes gut dasteht und hohe Zinsen geboten werden, dann werden ausländische Quellen mit hoher Wahrscheinlichkeit Kapital in das Land senden. Dadurch entsteht mehr Nachfrage nach dieser Währung, und ihr Wert steigt.

Nehmen wir als Beispiel eine florierende Wirtschaft in Großbritannien und eine schleppende Konjunktur in den USA. In Großbritannien läuft der Aktienmarkt sehr gut, wogegen in den Vereinigten Staaten nicht genügend Anlagemöglichkeiten bestehen. In diesem Szenario verkaufen Amerikaner ihre Dollar und kaufen Britische Pfund, um von der boomenden Wirtschaft in Großbritannien zu profitieren. Das Kapital fließt von den USA nach Großbritannien. Die Nachfrage nach GBP steigt, die Nachfrage nach USD sinkt.

Der Wert des USD sinkt im Vergleich zum GBP. Anhand dieses Überblicks über Handelsbilanz, TIC-Daten und Handels-/Kapitalströme können Sie sehen, wie diese Informationen zusammenhängen und warum ein Devisenhändler sich darüber auf dem Laufenden halten muss.

Die Daten der Wirtschaftsmeldungen können Sie im Daily FX Global Economic Calendar abrufen unter Economic Calendar | DailyFX Forex Events Calendar.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.