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Stürmische See und volatiles Trading stehen bevor

Stürmische See und volatiles Trading stehen bevor

2013-07-27 01:42:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

In den vergangenen zwei Wochen haben wir einen Rückgang der Volatilität erlebt, da sich die Debatte über den ersten Schritt der Federal Reserve zur Reduzierung der Abhängigkeit des Marktes von Stimulus (die Taper-Debatte) abgekühlt hat. In dieser Erholungsperiode schwelgte der S&P 500 in einem Anstieg zu Rekordhochs, und der Safe-Haven US Dollar wurde zurückgeworfen. Dies sind Entwicklungen eines passiven Marktes; und die Dinge werden noch wesentlich aktiver werden.

Mit Blick nach vorn haben wir eine perfekte Range von Eventrisiko vor uns, das die Debatte um das besonders marktbewegende Thema wiederbeleben könnte: Risikotrends via Stimulusunterstützung. Sollte der Markt aus der gemeinsamen Veröffentlichung von US 2Q BIP, Juli NFPs und des Juli FOMC Zinsentscheids herauslesen, dass der Taper immer noch auf dem Kurs für September liegt, werden wir sicherlich einen Kollaps der überzogenen Risikotrends und einen Anstieg bei dem US Dollar erleben. Alternativ, falls die Zentralbank ihre harte Behandlung verschieben sollte, was die nach Moral Hazard süchtigen Trader an ihren Positionen festhalten lassen würde, könnte es ebenso einen Kollaps des Greenback geben, doch eine nur relativ ungleiche Ausweitung der Rallye des S&P 500.

Wie positioniert man sich hierfür? Zunächst ist es wichtig, das Risiko zu erkennen, wenn man einen Trade eingeht, der von Sentiment-Trends oder einem Dollar, der mehr als ein paar Tage vor der Welle von Eventrisiko halten könnte, beeinflusst wird. Dann sollte man die Währung, das Paar und den Markt mit dem meisten Leverage für die verschiedenen Resultate der Welle von Eventrisiko identifizieren.

Fed Taper für September bestätigt

Das FOMC wird kaum am Mittwoch sagen, dass es in der Tat die QE3 Käufe beim Meeting im September kürzen wird, doch der Markt wird zwischen den Zeilen lesen - und alles was wir benötigen, um dem Markt in Bewegung zu bringen, ist eine Übereinstimmung. Hinsichtlich des bestätigten Taper werde ich nach Paaren suchen, bei denen der Dollar überverkauft ist und seine Erholung traden. Mir gefällt der EUR/USD bei einem Bruch unter 1,3000, das GBP/USD bei einem Bruch zurück unter das langfristige 50% Fib bei 1,5250 und der USD/CAD, der seine bullischen Ambitionen zurück über 1,0350 wiederbelebt.

Sollte die Gefahr eines Taper es wirklich versenken, kann dies zu einer vollständigen Risikoaversion eskalieren. In dem Fall werden die überzogenen Yen-basierten Carry-Paare zurück auf ihren "fundamentalen Wert" kommen. Mir gefällt besonders der EUR/JPY unter 130 und dann unter 128,50, ebenso wie das GBP/JPY bei einem Bruch der langfristigen Trendlinie bei 150,50. Bei weitem die beste Carry-Auflösung wäre jedoch wohl die des USD/JPY, der eine Nackenlinie eines Kopf-und-Schulter-Musters bei 95 durchbrechen könnte, doch ebenso innerhalb der Range unter 100 gut wäre.

Fed verschiebt Taper

Alternativ, wenn die Zentralbank von einem kürzlichen Rückgang und Daten erschreckt wird und die Märkte nicht beunruhigen will, wird das "Risk-on Sentiment" kaum die Glut generieren, wie es das alternative Szenario für eine Risikoaversion tun würde. Warum? Weil die Risiko-Positionen bereits teuer sind. Ein Anstieg des NZD/JPY auf über 80,50 ist eine der wenigen Optionen für einen traditionellen "Risikotrade", der Spielraum für eine messbare Wertsteigerung hat.

Realistisch gesehen ist ein Dollar Selloff wesentlich bedrohlicher bei einer "Verschiebung". Vielleicht einer der attraktivsten Trades bei jenem Ergebnis wäre der AUD/USD bei einer Vervollständigung seiner Wende mit einem Momentum über 0,9300. Und bei einem Doppelrollenspiel könnte der USD/JPY bei diesem Ergebnis außerdem aufgrund eines schwachen Dollar fallen. Doch ein Fall unter 95 wird schwer zu erreichen sein, wenn man bedenkt, dass die Maßnahmen der BoJ und die Aufrechterhaltung von Carry Gegenwinde erzeugen werden.

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