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Yen Crosses und EUR/USD bewegen sich

Yen Crosses und EUR/USD bewegen sich

John Kicklighter, Chef-Stratege

Genau wie letzte Woche (als ich eine Anzahl an Trades hatte - EUR/USD, EUR/JPY und GBP/JPY - diese erreichten Stops aufgrund eines schwach unterstützten "Risk on"-Antriebs), bewegt sich der FX-Markt ohne einen einheitliches auslösendes Moment. Normalerweise warten wir auf eine korrelierte Bewegung in Richtung oder weg von Risikoanlagen, als ein Zeichen, dass die Risikotrends selbst im Spiel sind. Die Investorenstimmung ist eine systematische Überlegung, und kann deswegen eine ernsthafte Trendentwicklung auslösen und aufrecht erhalten. Natürlich sollte man dies beachten, wenn man den Beweis einer sich entwickelnden Risikobewegung sieht.

In den vergangenen 24 Stunden sahen wir, wie der EUR/USD und besonders die carry-schweren Yen-Crosses eine kurze Bewegung nach unten verbuchten. Unter Berücksichtigung meiner breiten Tendenz in Richtung Risikoaversion, neige ich eher dazu, zu glauben, dass das Risiko dafür verantwortlich ist. So wie ich jedoch skeptisch gegenüber der risikogeneigten Bewegung, die sich letzte Woche zu entwickeln schien, war, zweifle ich auch an der risikoabgeneigten Stimmung, die wir jetzt erleben. Es gibt eine Anzahl von Problemen, die wir aufzeigen könnten, aber das Abschreckendste ist, dass wir keinen gemeinsamen Abfall des Risikos für FX, Aktien, Rohstoffe und Renditen sehen.

Diese Skepsis bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht teilnehme. Bewegungen einzelner Währungen oder Paare sind mit bestimmten auslösenden Momenten möglich, auch wenn die Risikotrends nicht im Spiel sind. Der EUR/USD beispielsweise gab nach einem dreitägigen Run nach - ein Run, der sich fortsetzte, nachdem die meisten anderen wichtigen Benchmarks stockten. Ich ging beim EUR/USD ab 1,3325 auf Short-Position (Stop:1,3385) und wartete dabei eher auf eine Korrektur als auf eine größere Verschiebung des Trends.

Die Yen-Crosses haben auch wieder meine Aufmerksamkeit erregt. Letzte Woche tradete ich mit der Annahme einer natürlichen Korrektur und einem technischen Bruch, der Fortschritte aufzeigte. Der war solide, wurde jedoch von der Ankündigung von vermehrtem Stimulus unterbrochen. Gleichfalls hat der natürliche Zug die Yen-Crosses diese Woche wieder nach unten gezogen. Für genügend Risikoaussetzung habe ich eine Short-Position beim GBP/JPY ab 143,00 (Trailing Stop bei Breakeven) platziert - aber es gibt da unendlich viele Optionen. Ich setze normalerweise das erste Ziel gleich dem Risiko, also schloss ich die erste Hälfte bei 141,75 (+125).

Mir gefallen zudem die Brüche der Trendlinie beim USD/JPY und beim EUR/JPY , aber ich möchte nicht ein Signal-Trade "Thema" hebeln. Was die hochverzinslichen Yen-Paare (AUD/JPY und NZD/JPY) betrifft, so habe ich diese wegen ihrer sehr negativen Roll-Rendite gemieden.

Weiterhin setzte ich eine Short-Position beim EUR/NZD ab 1,5930 (Trailing-Stop bei Breakeven) und benutzte sie anfänglich als eine risikogeneigte Hedge - der Kiwi würde mehr von einer positiven Risikobewegung profitieren als der Euro. Die individuelle Schwäche des Euros ließ ihn sein erstes Ziel zu erreichen (erste Hälfte für +130), zusammen mit anderen angeblich risiko-negativen Bewegungen.

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