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Risiko schwindet...nach Bestätigung

Risiko schwindet...nach Bestätigung

John Kicklighter, Chef-Stratege

Diese vergangene Woche war für mich gemischt. Die Beharrlichkeit hinter dem positiven Risikotrendschub war sowohl konsistent als auch unruhig. Wir wissen jedoch, dass die nächste Woche die letzte ganze Handelswoche des Jahres sein wird, und das wird natürlicherweise dazu führen, dass Trader ihre Profite einnehmen oder überhaupt ihre Bücher in Ordnung bringen. So ist es unglaublich schwierig, einen Trend aufrecht zu erhalten (aber mit einem richtigen Ansporn - wie eine Entscheidung zum Fiscal Cliff - nicht unmöglich), und exzessive Trends werden auch mit Korrekturen begünstigt. Wir sahen einen exzessiven Risikoantrieb, mit besonders starken Zahlen beim Euro, Kiwi und Yen.

Bis zum Ende der letzten Woche spielte ich ein Risiko und Kiwi-Trade für eine Korrektur. Eine Short-Position beim AUD/USD ab 1,0520 (Stop: 1,0575) bewies sich als zu ehrgeizig, denn der kleine technische Bruch hatte keine Grundlage für eine Fortsetzung, und ich wurde bei -55 Pips gestoppt. Eine von mir getradete Kiwi Long-Position (AUD/NZD Short-Position ab 1,2650) verlor an Kraft, und meine Angst vor einer Korrektur führte dazu, dass ich die zweite Hälfte für +160 schloss.

Übers Wochenende führe ich nur noch einen Trade in den Büchern: Eine Long-Position im EUR/NZD ab 1,5530 (Stop: 1,5475). Der Ansatz hier ist, dass beide Währungen überkauft sind, aber untereinander ist die Chance einer Umkehr für den Kiwi stärker. Beide würden sich bei einer Risikoaversion drehen, doch der Euro hat die Griechenlandkrise verwunden, und es gibt keine weiteren Probleme, die ihn unter Druck setzen könnten. Ganz im Gegenteil dazu war ein großer Teil der Leistung des Kiwi ein verbesserter Zinssatz-Ausblick (von 25 Basispunkten auf 0 für eine 12-Monats-Prognose). Doch diese Kulanz wurde verbraucht und setzt ihn jetzt dem Risiko aus.

Mit Blick auf nächste Woche sehe ich ein ziemliches Potential für Risikoaversions-Chancen, aber es ist *wichtig*, dass technische Fundamentals und Marktbedingungen diesen Wechsel stützen. Tops oder Boden auszusuchen wäre dumm, falls dies nicht absichtlich getan wird. Mir sagte eine Short-Position beim AUD/USD unter 1,0500, mit einem 75 Pip Stop zu, solange sich die Risikoaversion in anderen Assets zeigt und die Liquidität abnimmt. Unter denselben Bedingungen sehen ein EUR/USD unter 1,3165, und ein NZD/USD unter 0,8400 gut aus. Es ist jedoch wichtig, nicht in denselben thematischen Trend aufzusteigen.

Für das Ausspielen einer Kiwi-Korrektur setzt der EUR/NZD einen guten fundamentalen Präzedenzfall. Ich mag auch den NZD/JPY wegen seinem zusätzlichen Extremfall mit der außerordentlichen Schwäche des Yen. Das GBP/NZD liegt ebenfalls bei der Trendlinien-Unterstützung, mit einer Doji nach einem Fall von mehr als 500 Pips in 10 Tagen.

Für Yen-Crosses bieten alle große Chancen, obwohl der CAD/JPY vorläufig bei 85 Widerstand als erster Schritt in Richtung Umkehr abblitzte. Ein Pullback für diese Crosses ist sehr wahrscheinlich, aber ich werde diese Korrektur nutzen, um auch einen Long-Entry-Level für den USD/JPY (82,50?/80,50) und den CAD/JPY (81,50) mittelfristig zu planen.

Dann gibt es da noch die risikolosen Paare. Der EUR/GBP macht eine größere bullische Umkehr mit Risiko, da sich die Krisenspannung in der Euro-Region lockert - was einen möglichen Bruchpunkt bei 0,8155 bietet. Der AUD/CAD ist eine gute Option für einen Congestion Break ab 1,0435/1,0335 - obwohl ich eine bärische Bewegung vorziehe. Das sind keine guten Bedingungen für Momentum, und der Carry würde sich während des langsamen Driftens summieren. Schließlich gibt es den EUR/CHF, und ich behalte meine Entry Order bei 1,02007, da er langsam sinkt.

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