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Trade Setups im Vorfeld der RBA und US-Wahlen

Trade Setups im Vorfeld der RBA und US-Wahlen

2012-11-05 20:35:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
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Wir sind immer noch von der letztwöchigen Volatilität benommen. Die NFPs zeigten wieder einmal, dass sie zwar gut für die Volatilität sind, aber kaum alleine einen marktübergreifenden Trend darstellen. Die anfängliche Risiko-Rallye (am ehesten bei US Aktienindizes gesehen) wurde prompt umgekehrt und gab dem Dollar mehr Stärke. Heute folgte der Dollar mit einer US Dollar Index Bewegung über seinen 200 Tage Moving Average. Dies hat den EUR/USD auf unter 1,2800 gezogen (etwas, was ich eine sehr wichtige technische Entwicklung bezeichne), aber ohne Folgeversprechen scheint mir ein sofortiger Short doch ziemlich gefährlich.

Falls die Risikoaversion eintrifft, werde ich sicherlich einen EUR/USD Short Entry suchen, solange der Markt mir noch nicht entkommen ist. Es gibt zahlreiche andere Setups, die mit einem negativen Sentiment-Wechsel gut aussehen würden. Ich habe momentan einen EUR/JPY Short bei (E: 102,70, S: 104,15, T1:101,25) der freiliegt. Die Korrektur von einem längerfristigen abnehmenden Kanal ist ein gutes technisches Setup, aber ich werde wahrscheinlich relativ früh agieren - nicht nur wegen der Fundamentalen, sondern weil er seine steigende Trendlinie vom Tief vom 24. Juli nicht definitiv überwunden hat. Deshalb halte ich die Positionsgröße (generelles Risiko) kleiner.

Andere Risiko-Setups, die gut aussehen, falls der S&P 500 und andere Sentiment Benchmarks eine vorläufige Risikoaversion bestätigen: AUD/USD bricht unter 1,0325, AUD/JPY kehrt von seinem Range Top bei 83,50 um und CAD/JPY pendelt von der Spitze seiner Range um 81,00, um hier nur einige zu nennen.

In der Zwischenzeit sollten Sie immer Setups für Alternativszenarien bereithalten. Dieselben Yen-Crosses, die unterhalb der ernsten Trendlinien-Unterstützung liegen, können auch ansprechende Breakouts erzeugen, falls die Risikoneigung wieder ansteigt. Es gibt auch ein interessantes Setup für das GBP/USD, das eine Korrektur nach einem 200-Pip Selloff gestartet hat.

Entfernen wir uns ein wenig vom 'Risiko'-Thema. Mein EUR/GBP Long scheint seit der Durchbrechung der Trendlinie am 23.07. nicht so gut unterstützt zu sein. Ich habe den Stop des Paares noch nicht erreicht, aber ich könnte den Trade trotzdem beenden, falls er sich nicht bald als rentabel erweist. Sonst habe ich einen weiteren Tiefschlag beim AUD/NZD Short (E: 1,2575, S: 1,2650, T1: 1,2500) erlitten, da er weiter sinkt, nachdem die langfristige Trendlinie der neue Widerstand ist. Ich habe auch den GBP/CAD Short vom letzten Donnerstag (E: 1,6010, S: 1,6100, T1: 1,5920) reduziert, der bereits das erste Ziel erreicht hatte.

Andere risikolose Paare, die ich näher beobachte, sind USD/JPY, EUR/CHF und AUD/CAD. Mehr dazu, wenn sie sich weiter entwickeln.

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