Der deutsche Aktienindex DAX 30 wurde am 01. Juli 1988 von der Frankfurter Börse unter dem Namen 'DAX' eingeführt. Der DAX besteht aus den 30 größten, an der Frankfurter Börse gelisteten Unternehmen basierend auf deren Marktkapitalisierung und Liquidität. Die Frankfurter Börse ist von 09:00 bis 17:30 Uhr MEZ geöffnet. Der DAX 30 ist ein Performance Index, bei dem Dividenden der darin enthaltenen Unternehmen reinvestiert werden. Im Vergleich dazu werden betriebliche Ausschüttungen bei Preisindizes, wie dem EUROSTOXX50), außer Acht gelassen. Um in den DAX aufgenommen zu werden, muss ein Aktientitel im Prime Standard gelistet sein, fortlaufend an der Xetra gehandelt werden und einen Streubesitz von mind. 10% vorweisen. Zusätzlich muss das Unternehmen über einen angemeldeten Firmensitz in Deutschland verfügen oder in der EU, falls das Aktienhandelsvolumen hauptsächlich in Frankfurt abgewickelt wird. Basierend auf der Marktkapitalisierung sind die fünf größten deutschen DAX 30-Unternehmen Bayer (BAYN), Daimler (DAI), Siemens (SIE), Allianz (ALV) und BASF (BAS). Die Wertentwicklung des DAX wird oft als wichtiger Indikator für die Wirtschaftsentwicklung Deutschlands gehandelt. Da Deutschland fast ein drittel der europäischen Gesamtwirtschaft ausmacht, wird der DAX als einer der Stellvertreter für das ökonomische Befinden angesehen. Die europäischen Pendants zum DAX 30 sind der
CAC 40 in Frankreich und der FTSE 100 in Großbritannien.