Analysten Auswahl

Nick Cawley , Analyst

Nick Cawley
Meine Auswahl:  Bullisch im Währungspaar GBP/JPY bei Korrektur
Expertise:  Technische und fundamentale Analyse
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Ein Tag bis einen Monat

Schauen Sie in unsere neuen Trading-Leitfäden: Sie sind kostenlos und wurden für das dritte Quartal 2017 aktualisiert

Das Währungspaar GBP/JPY hat während der letzten Woche um das 151,50 JPY-Niveau ein Vierfach-Top gebildet. Es benötigt nun einen weiteren Impuls um weiter nach oben zu stoßen. Nach einer Rally von 139,35 JPY vor etwas weniger als einem Monat und einem Aufwärtstrend, der sich seit Montag, dem 11. September, beschleunigt, versucht der Markt immer noch ein Gleichgewicht zu finden. Blickt man auf den stochastischen Indikator, befindet das Paar sich im überkauften Bereich – verständlicherweise nach dem jüngsten Lauf nach oben – und das erste Fibonacci-Retracement-Niveau kommt bei 148,70 JPY, direkt vor dem Hoch vom 11. Mai bei 148,10 JPY.

Chart: GBP/JPY – Täglicher Zeitrahmen (7. Mai bis 20. September 2017)

GBP/JPY Analysten-Pick

Chart von IG

Und auf dem Wochenchart kommt auch der Doppelboden bei 151,65 JPY vom 4. April und 6. Juni 2016 ins Spiel, was ein weiteres Widerstandsniveau darstellt. Der stochastische Indikator bestätigt auch, dass das Paar sich im überkauften Bereich befindet.

Chart: GBP/JPY – Wöchentlicher Zeitrahmen (22. Juni 2015 bis 20. September 2017)

GBP/JPY Analysten-Pick

Chart von IG

Obwohl wir beim Währungspaar GBP/JPY langfristig bullisch bleiben, erwarten wir, dass der Mark zurück auf das 148,10/148,70 JPY Niveau korrigieren wird, bevor es den aktuellen Widerstand bei 151,50/151,65 JPY erneut testet bis es dann weiterläuft, um das Hoch vom 6. Juni 2016 bei 157,85 JPY zu testen.

Einstieg: 148,10 JPY (Hoch vom 11. Mai 2017)

Ziel 1: 151,65 JPY (Cluster der Tiefs zwischen 4. April und 6. Juni 2016/Vierfach-Tops im September 2017)

Ziel 2: 157,80 JPY (direkt unter dem Hoch vom 6. Juni 2016)

Stop-Loss: 146,70 JPY (Hoch vom 13. September 2017)

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Michael Boutros , Währungsstratege

Michael Boutros
Meine Auswahl:  Kurzfristige Strategien for EUR/USD, Bitcoin und Ethereum
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  1–3 Tage

EUR/USD-Tageschart

EUR/USD-Kurschart - Täglicher Zeitrahmen

Letzte Woche schrieben wir, dass die „Frontlinien“ für den Euro gezogen seien, da das Paar eine Monatseröffnungsspanne direkt unter dem langfristigen Neigungswiderstand gebildet hatte. Vor der FOMC-Sitzung gilt die Aufmerksamkeit einem Ausbruch aus diesem Bereich zwischen 1,1850 USD und dem Tagesschluss-Jahreshoch bei 1,2035 USD. Aus Trading-Perspektive gebe ich einem Verkauf von Stärke innerhalb dieser Spanne den Vorzug. Erst ein Durchbrechen der Medianlinie würde darauf hindeuten, dass ein signifikanteres kurzfristiges Top im Spiel ist. Letztlich würde ich Long-Einstiege in der Nähe von 1,1680 USD bis 1,17 USD ins Auge fassen.

BTC/USD-Tageschart

BTC/USD-Kurschart - Täglicher Zeitrahmen

Wir warnten letzte Woche vor einer tieferen Korrektur des Bitcoin-Kurses, wobei der darauffolgende Kursrückgang den Bereich direkt unter der Zusammenfluss-Unterstützungszone bei 3.023/3.033 USD antestete, bevor er sich wieder stark erholte. Die nachfolgende Rally nähert sich jetzt der Unterseite der Medianlinie als Widerstand. Achten Sie auf eine Reaktion hier. Ein Schluss über 4.213 USD wäre erforderlich, um die Wiederaufnahme des breiteren Aufwärtstrends mit Ziel der oberen Parallele um 4.600 USD zu validieren. Aus Trading-Perspektive sollten Sie auf einen Rücksetzer hier achten. Der Kurs düfte sich aber über dem Schluss des Umkehrtages bei 3.700 USD stabilisieren, falls es weiter nach oben gehen sollte. Hier werden die Dinge dann interessant.

BTC/USD IG Client Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Bitcoin (BTC/USD) Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +1,8 (64,2 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 1,8 Prozent niedriger als gestern und 11,5 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 23,0 Prozenthöher als gestern und 20,6 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Bitcoin (USD) Kurs weiter fallen könnte. Und doch sind Trader weniger Netto-Long als gestern und gegenüber der letzen Woche. Jüngste Veränderungen des Sentiments warnen, dass der aktuelle Bitcoin (USD) Kurstrend sich trotz der Tatsache, dass Trader Netto-Long bleiben, schon bald weiter nach oben laufen könnte.

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ETH/USD:Ein ähnliches Szenario läuft beim Ethereum-Kurs ab, der letzte Woche sogar noch tiefer in die Unterstützung drang, bevor er sich wieder erholte. Die Level bleiben von dem Update der letzten Woche unverändert, wobei die wichtige kurzfristige Unterstützung auf 259 USD angehoben wird.

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Paul Robinson , Marktanalyst

Paul Robinson
Meine Auswahl:  Bullisch CAD/JPY
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Mehrere Tage bis mehrere Wochen

Das Währungspaar CAD/JPY befindet sich seit Januar 2016 in dem Prozess eine größere Bodenbildungsformation zu entwickeln, die als inverses Schulter-Kopf-Schulter-Muster Form annimmt. Es handelt sich dabei in der Tat um eine beeindruckend dimensionierte Konfiguration mit großem Aufwärtspotenzial. Angesichts ihrer Größe war ein starker Wochenschluss über der Nackenlinie als offizieller Auslöser erforderlich. Sofern es zu keiner größeren Umkehr während der verbleibenden Stunden der Woche kommen sollte, ist jetzt so ein Ereignis eingetreten.

Aus taktischer Sicht bietet diese Situation sowohl langfristig als auch kurzfristig orientierten Tradern Gelegenheiten. Diejenigen, die sich langfristig engagieren möchten, haben mit der Ausbruch-Bar mit einem projizierten, gemessenen Bewegungsziel bei etwa 103,40 JPY diese Woche grünes Licht erhalten. Dieses Ziel lässt sich durch Addieren der Tiefe des Musters zu der Nackenlinie ableiten. Auf den Weg zu diesem Ziel gilt es einige Hürden zu überwinden: 93,26 JPY, die 2007-Trendlinie und 101,18 JPY. Das gemessene Bewegungsziel ist eine Annäherung auf Grundlage der Symmetrie und kein tatsächliches Kursniveau. Endgültiges Ziel könnte aber dennoch eine vollständige Umkehr der Kursverluste 2014-2016 sein, die bei 106,53 JPY kommt.

Die meisten von uns werden kein Interesse daran haben Trades solange zu halten, wie es nötig wäre, um dieses Endziel zu erreichen. Nutzt man aber einen Top-down-Ansatz, können wir dieses Muster dazu heranziehen, um Trades mit kürzeren Zeitrahmen zu entwickeln (d. h. täglich, 4-Stunden). Dies könnte über das Kaufen von Dips, Ausbrüchen oder bullischen Mustern, die sich entwickeln, der Fall sein. Letztendlich können Trader sich an den Weg des geringsten Widerstands halten, der für den langfristigen Zeitrahmen identifiziert wurde, um voll am Wind zu segeln, wenn sie kurzfristigere Manöver vornehmen.

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CAD/JPY: Wochenchart

CAD/JPY: Ausbruch aus Makro-Muster deutet auf großes Aufwärtspotenzial hin
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David Song , Währungsanalyst

David Song
Meine Auswahl:  Neutral ggü. EUR/USD
Expertise:  Fundamental und technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  2–10 Tage

Das Währungspaar EUR/USD könnte sich weiter bullisch verhallten, denn die Europäische Zentralbank (EZB) scheint ihr quantitatives Lockerungsprogramm (QE) weiter zu drosseln. Dem Paar könnte im Vorfeld des Zinsentscheid des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) am 20. September ein Rücksetzer bevorstehen, da es begonnen hat eine Serie tieferer Hochs und Tiefs zu bilden.

Obwohl die EZB ihr QE-Programm weiter verfolgt, sieht es so aus, als würde sich der EZB-Rat schrittweise aus seinen geldpolitischen Lockerungen zurückziehen, denn offizielle Vertreter haben geäußert, dass sie ihre Nullzinspolitik (ZIRP) „bis deutlich über den Horizont unserer Netto-Anlagenankäufe“ erhalten möchten. Jüngste Kommentare des EZB-Präsidenten Mario Draghi und seiner Kollegen deuten darauf hin, dass die Notenbank ihren geldpolitischen Ausblick ändern wird, da „das derzeit positive zyklische Moment die Wahrscheinlichkeit eines stärker als erwarteten Konjunkturaufschwungs erhöht“. Es scheint auch so, als wolle der Rat weiter die Zugewinne des Euro-Wechselkurses tolerieren, denn „die laufende ökonomische Exansion gibt Vertrauen, dass die Inflation schrittweise auf Niveaus steigen wird, die unserem Inflationsziel entsprechen“.

Der FOMC könnte hingegen eine größere Bereitschaft zeigen die derzeitige Geldpolitik noch bis 2018 fortzusetzen, insbesondere auch, weil die Hurricanes Harvey und Irma die wirtschaftliche Erholung gestört haben. Dann wiederum könnten Janet Yellen und ihre Kollegen einen vorsichtigen Ausblick geben und einen flacheren Pfad des Leitzinses der Fed ankündigen, da die Haushalte in den USA immer noch mit einem verhaltenen Lohnwachstum zu tun haben.

EUR/USD-Tageschart

EUR/USD-Tageschart

Die DailyFX-Prognosen für das dritte Quartal sind jetzt verfügbar

Dem Währungspaar EUR/USD könnte ein größerer Rücksetzer bevorstehen, nachdem es mit einem Test der Marke 1,2130 USD (50 Prozent Retracement) gescheitert ist, da es die monatliche Eröffnungsspanne durchbrochen und begonnen hat eine Serie tieferer Hochs und Tiefs auszubilden. Ein Schluss unter 1,1860 USD (161,8 Prozent Expansion) könnte den Bereich um 1,1770 USD (100 Prozent Expansion) eröffnen. Die nächste Region von Interesse kommt dann um 1,1670 USD (50 Prozent Retracement), die sich an dem August-Tief (1,1662 USD) orientiert. Dem Währungspaar EUR/USD könnte eine deutlichere Korrektur bevorstehen, falls sowohl der Kurs als auch der Relative Strength Index (RSI) sich schwer tun sollten, die bullischen Formationen, die bis früher im Jahr zurückreichen, zu erhalten.

EUR/USD Privat-Trader-Sentiment

EUR/USD Privat-Trader-Sentiment

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Privat-Trader-Daten zeigen, dass 36,8 Prozent der Trader im Währungspaar EUR/USD Netto-Long sind. Das Verhältnis der Trader Short zu Long steht bei 1,72 zu 1. Die Trader sind bereits seit dem 18. April Netto-Short, als das Währungspaar EUR/USD in der Nähe von 1,08475 USD gehandelt wurde. Seitdem ist der Kurs um 9,8 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Netto-Long Trader ist 3,5 Prozent niedriger als gestern und 36,1 Prozent höher als letzte Woche, während die Anzahl der Netto-Short Trader 6,6 Prozent niedriger ist als gestern und 21,2 Prozent niedriger als letzte Woche.

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James Stanley , Währungsstratege

James Stanley
Meine Auswahl:  Long AUD/USD, Short NZD/USD
Expertise:  Kursbewegung - Makro
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Einige Tage – einige Wochen

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Das Währungspaar AUD/NZD hatte in letzter Zeit einen recht flotten Lauf. Derzeit bietet sich dem Paar von einer Trendlinie, die vor ungefähr zwei Monaten begann, ein gewisses Unterstützungselement. Und während dies die Tür für Topside-Strategien bei dem Paar öffnet, könnte es auch dafür genutzt werden, um ein abgesichertes Engagement gegenüber dem US-Dollar einzugehen, wobei der Neuseeland-Dollar gegenüber dem US-Dollar verkauft und der Australische Dollar gekauft wird. Ziel solch einer Strategie sind optimierte Risiko-Chance-Verhältnisse, so dass selbst ein 50/50 zu einer Reihe rentabler Trades führen kann.

AUD/NZD Vier-Stunden-Chart: Bullische Trendlinien-Inflektion hält die Tiefs

Weitere Divergenz bei AUD/USD und NZD/USD

Chart erstellt von James Stanley

Long-AUD/USD für Fortsetzung der USD-Schwäche

Das Währungspaar AUD/USD flirtet weiter mit dem psychologisch wichtigen 0,8000-Niveau und früher diese Woche brachte eine Unterstützungsinflektion, die zeigt, wie die Märkte sich immer mehr an 0,8000+ USD AUD/USD Kassakurse gewöhnen. Nichtsdestotrotz möchte ich dieser Position noch etwas Raum geben, damit mich ein erneutes Testen um 0,8000 USD nicht umhaut. Direkt unter der aktuellen Unterstützung liegt eine Zusammenflusszone, die von 0,7929 bis 0,7946 USD verläuft. Dies könnte ein idealer Washout-Level sein, da ein Kurs unter dieser Zone darauf hinweisen würde, dass die bullische AUD/USD-Position noch nicht für einen Höhepunkt bereit ist.

Ein Stop bei 0,7915 USD bringt etwas Distanz unter dieser Zone bei ca. 100 Pips Risiko. Das schafft die Möglichkeit eines Breakeven-Stops innerhalb des vorherigen Hochs bei 0,8100 USD mit einem anfänglichen Gewinnziel bei 0,8160 USD. Weitere Ziele können bei 0,8200 USD und 0,8250 USD festgelegt werden.

AUD/USD-Stundenchart

Weitere Divergenz bei AUD/USD und NZD/USD

Chart erstellt von James Stanley

NZD/USD-Short für USD-Stärke-Szenarios

Während der US-Dollar weiter Schwäche zeigt, ist der Neuseeland-Dollar seit Ende Juli sogar noch schwächer. Der vorherige Höhenflug des Währungspaars NZD/USD wird weiter gebremst. Wir sehen derzeit einen Widerstand in einer interessanten Zone des Paares. Der Kurs von 0,7335 USD ist das 38,2 Prozent Retracement der größeren Bewegung des Paares zwischen 2009 und 2011 und dieses Niveau hat viele Male in der jüngeren Vergangenheit als Unterstützung/Widerstand gedient.

Dies kann die Tür für einen ähnlichen 100-Pip-Stop, wie oben bereits für die AUD/USD-Position erwähnt, bei 0,7366 USD öffnen, mit einem Breakeven-Stop bei 0,7200 USD. Das erste Ziel bei 0,7150 USD könnte eine tiefere Breakeven-Stop-Bewegung zulassen. Zusätzliche Gewinnziele würden dann bei 0,7100 USD festgelegt und dann bei dem wichtigen psychologischen Level 0,7000 USD.

NZD/USD-Tageschart

Weitere Divergenz bei AUD/USD und NZD/USD

Chart erstellt von James Stanley

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von  Michael Boutros

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