Analysten Auswahl

Michael Boutros , Währungsstratege

Michael Boutros
Meine Auswahl:  Kurzfristige Ansätze für USD/JPY und AUD/JPY
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  1–3 Tage

Hier ist ein Update zu einigen der Trading-Ansätze, die wir in dieser Woche verfolgen.

Neu im Devisenhandel? Beginnen Sie mit unserem Trading-Leitfaden für Einsteiger!

USD/JPY-Tageschart

USD/JPY-Tageschart

Früher in dieser Woche diskutierten wir einen Ausbruch des Währungspaars USD/JPY, wobei das „nächste größere Widerstandsziel bei 113,20/113,30 JPY liegt, wo der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt auf das kritische 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement der Verluste gegen Ende 2016 trifft – achten Sie auf eine Reaktion hier“.

Der Kurs verzeichnete heute ein Hoch bei 113,17 JPY, bevor er sich scharf umkehrte. Das Paar dürfte außerhalb des Handels weiterlaufen, falls wir an diesem Niveau schließen. Beachten Sie, dass auch der RSI auf dem Tageschart zum ersten Mal in dieser Woche unter der Marke 70 schließen dürfte. Der kurzfristige Blick ist angesichts des Hochs heute für den Moment abwärtsgerichtet. Die Intraday-Trading-Niveaus bleiben gegenüber dem technischen Ausblick für USD/JPYdieser Woche unverändert.

In unserem kostenlosen eBook erfahren Sie mehr über die Merkmale eines erfolgreichen Traders!

AUD/JPY-Tageschart

AUD/JPY-Tageschart

Der Kurs ist auf dem Weg eine Umkehr von der Neigung / dem Fibonacci-Widerstand bei 83,70 JPY zu verzeichnen. Dabei schaffte der RSI nicht, die Schwelle 60 zu durchbrechen. Aus Trading-Perspektive besteht Abwärtspotenzial, solange der Kurs sich unter der Wocheneröffnung bei 83,24 JPY bewegt. Anfängliche Unterstützungsziele liegen an dem Zusammenfluss der 50-Linie / dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt bei ca. 82,50 JPY und dem 61,8 Prozent Retracement / der Juli-Eröffnung bei 82,00/82,04 JPY. Achten Sie hier auf eine stärkere Reaktion als Orientierung.

AUD/JPY Trader-Positionierung

AUD/JPY Trader Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass die Trader im Währungspaar AUD/JPY Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +1,46 (59,3 Prozent der Trader sind Long) – schwach bärischer Wert.
  • Die Trader sind bereits seit dem 14. Juni Netto-Long. Der Kurs ist seitdem um 0,4 Prozent gesunken.
  • Die Long-Positionen sind 0,9 Prozent niedriger als gestern und 14,4 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 15,3 Prozent niedriger als gestern und 14,8 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen dem mehrheitlichen Sentiment gegenüber typischerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass die Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Kurs des Währungspaars AUD/JPY weiter fallen könnte. Die Trader sind stärker Netto-Long als gestern, aber weniger Netto-Long als letzte Woche. Die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektive einen weiterhin gemischten AUD/JPY-Trading-Bias.

Finden Sie heraus, wie sich Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar AUD/JPY auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren!

– Von Michael Boutros, Währungsstratege bei DailyFX

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Nick Cawley , Analyst

Nick Cawley
Meine Auswahl:  USD/JPY – bei kleinerem Rücksetzer schwebend Long
Expertise:  Technische und fundamentale Analyse
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Zwei Tage bis einen Monat

Schauen Sie in unsere neuen Trading-Leitfäden: Sie sind kostenlos, wurden für das dritte Quartal 2018 aktualisiert und enthalten eine detaillierte Analyse für US-Dollar und Japanischen Yen.

  • Der Aufwärtstrend des Währungspaars USD/JPY bleibt stark. Nur aufgrund der Angst vor einem Handelskrieg ist es wahrscheinlich, dass es zu einem Ausbruch aus dem Trend kommen wird.
  • Die Zinsen in den USA steigen und der US-Dollar gewinnt Stärke.

IG Client Sentiment Datenkönnen Ihnen helfen, fundierte Trading-Entscheidungen zu treffen. Hier finden Sie auch aktualisierte Daten zum Währungspaar USD/JPY.

Wir versuchen eine USD/JPY-Long-Position bei kleinerem Rücksetzer einzugehen, um von dem fortwährenden Aufwärtstrend des Paares zu profitieren. Der US-Dollar kann aufgrund der laufenden geldpolitischen Straffungen weiter Stärke gewinnen. Dabei erweisen sich Widerstandsniveaus beim US-Dollar derzeit nicht als Barrieren für höhere Kurse. Die zinssensiblen zweijährigen US-Schatzanleihen bieten derzeit mit 2,625 Prozent und 2,75 Prozentpunkten mehr als die vergleichbaren japanischen Staatsanleihen die höchste Rendite seit fast einem Jahrzehnt. Aufgrund dieser Differenz – und es wird erwartet, dass sie sich in den kommenden Wochen noch weiten wird – wird weiter Geld aus Japan abgezogen und fließt in die USA, was den Wert des Greenback unterstützt.

Obwohl wir beim Währungspaar USD/JPY bullisch sind, gehen wir den Trade etwas vorsichtig an – und es kann sein, dass wir komplett falsch liegen –, denn die jüngste Rally des Paares könnte kurz sein, falls der Markt aufgrund einer Eskalation des Handelskrieges risikoscheu werden sollte. Der Wirtschaftskalender der nächsten Woche ist für beide Währungen dünn und dürfte sich bis zur Veröffentlichung der japanischen Inflationszahlen spät am Donnerstag, dem 26. Juli, vor dem US-BIP für das zweite Quartal um 12:30 Uhr GMT am Freitag, dem 27. Juli, nicht auf das Paar auswirken.

Der Chart unten zeigt, dass der Aufwärtstrend seit dem 25. März stark ist und Unterstützung bietet, während das Paar über allen drei gleitenden Durchschnitten gehandelt wird. Der RSI-Indikator zeigt, dass das Währungspaar USD/JPY sich im überkauften Bereich bewegt – ein weiterer Grund dafür, dass wir einen Puffer in den Trade eingebaut haben. Bis 114,74 JPY gibt es nur wenig Widerstand – nur das Hoch vom 6. November 2017, bevor es dann zurück zu dem Doppelhoch um 118,50 JPY aus Ende Dezember 2016/Anfang Januar 2017 weitergeht. Bei Erreichen unseres ersten Kursziels würden wir unseren Stop-Loss – der bei 110,80 JPY gesetzt wird – auf unseren Einstiegskurs nachziehen. Dadurch wird ein gebuchter Gewinn garantiert und wir haben einen freien Lauf zu unserem zweiten Kursziel.

USD/JPY-Tageschart (Oktober 2017 bis 19. Juli 2018)

USD/JPY bei kleinerem Rücksetzer schwebend Long

Einstiegspunkt: 112,20 JPY

Ziel 1: 114,74 JPY – Hoch vom 6. November 2017.

Ziel 2: 118,50 JPY – direkt unter dem Hoch vom 12. Dezember 2016.

Stop-Loss: 110,80 JPY – direkt unter dem 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement.

Schauen Sie doch einmal in unsere kostenlosen Tading-Leitfäden. Hier finden Sie Informationen zum Entwickeln von Vertrauen in das Trading, den größten Fehler, den Trader machen und die Top-Trading-Lektionen.

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Martin Essex, MSTA , Analyst und Redakteur

Martin Essex, MSTA
Meine Auswahl:  EUR/GBP bullisch
Expertise:  Wirtschaftliche und technische Analyse
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Nächste Tage

EUR/GBP-Kurs, Charts und Analyse:

  • Das Währungspaar EUR/GBP befindet sich an einem kritischen Punkt, denn es ist aufgestellt, durch den langfristigen Trendlinienwiderstand zu brechen.
  • Falls es damit Erfolg haben sollte, sind hohe Zugewinne möglich.

Wir haben gerade erst unsere Trading-Prognosen für das dritte Quartal veröffentlicht. Sie finden sie hier.

Und schauen Sie in die IG Client Sentiment Daten – sie können Ihnen helfen, profitabel zu traden.

EUR/GBP-Aufwärtspotenzial im Blick

Das Währungspaar EUR/GBP scheint jetzt bereit, nach oben durch einen Widerstand an einer abwärtsgeneigten Trendlinie, die die tieferen Hochs seit Oktober letzten Jahres verbindet, durchzubrechen.

EUR/GBP-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen (17. August 2017 bis 18. Juli 2018)

Aktueller EUR/GBP-Tageschart

Chart von IG

Nachdem der Kurs bereits über die Trendlinie vorgestoßen ist, wäre ein Schluss darüber als Bestätigung eines Ausbruchs ideal. Falls dies geschehen sollte, würde es das Hoch vom 7. März bei 0,8968 GBP in den Blick rücken, mit 0,90 GBP als „runde Zahl“, und dann das Hoch vom 15. November letzten Jahres bei 0,9015 GBP, als nächste Ziele danach.

Beachten Sie, dass der Kurs bereits über den gleitenden 20-Tage-, 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitten liegt und auch der Relative Strength Index (RSI) über 14 Tage steigt – was die Aufwärtsbewegung bestätigt –, er befindet sich aber noch nicht im überkauften Bereich über 70.

Gleichzeitig bieten diese vier gleitenden Durchschnitte jetzt Unterstützung zwischen 0,8776 GBP und 0,8844 GBP und blockieren potenziell jedwede Abwärtsbewegung.

Aus einer fundamentalen Perspektive wurde die jüngste Aufwärtsbewegung von einem schwachen Britischen Pfund als Folge der fortwährenden politischen Unruhe in Großbritannien aufgrund des Brexit und niedrigeren als erwartet britischen Inflationszahlen herbeigeführt. Deren Auswirkungen lassen sich auf dem Fünf-Minuten-Chart genau erkennen.

EUR/GBP-Kurschart – Fünf-Minuten-Zeitrahmen (18. Juli 2018)

Aktueller EUR/GBP-Fünf-Minuten-Kurschart.

Chart von IG

Bullisches Signal aus den Trader-Sentiment-Daten

Was das Trader-Sentiment betrifft, zeigen die Privat-Trader-Daten, dass 27,6 Prozent der Trader im Währungspaar EUR/GBP Netto-Long sind. Das Short zu Long Verhältnis der Trader liegt bei 2,62 zu 1. In der Tat sind die Trader schon seit dem 15. Juni Netto-Short, als das Währungspaar EUR/GBP in der Nähe von 0,88007 GBP gehandelt wurde. Der Kurs ist seitdem um 1,4 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Netto-Long-Trader ist 12,0 Prozent niedriger als gestern und 12,4 Prozent niedriger als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short-Trader 15,8 Prozent höher liegt als gestern und 20,9 Prozent höher als letzte Woche.

Bei DailyFX nehmen wir gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass das Währungspaar EUR/GBP weiter steigen wird. Die Trader sind stärker Netto-Short als gestern und vergangene Woche und die Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen verleiht uns eine stärker EUR/GBP-bullische, nonkonformistische Trading-Tendenz.

Ressourcen, die Ihnen helfen in den Devisenmärkten zu handeln

Egal, ob Sie ein neuer oder ein erfahrener Trader sind, DailyFX verfügt über zahlreiche Ressourcen, die Ihnen helfen können: Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, die mehrere Male pro Tag stattfinden, Trading-Leitfäden, die Ihnen helfen, Ihre Trading-Performance zu verbessern, und einen speziell für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind. Lernen Sie, wie ein Profi zu traden. Lesen Sie unseren Leitfaden Eigenschaften erfolgreicher Trader.

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Paul Robinson , Marktanalyst

Paul Robinson
Meine Auswahl:  EUR/CAD bärisch.
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Mehrere Tage bis mehrere Wochen

Schauen Sie in die DailyFX Euro-Prognose für das dritte Quartal. Dort finden Sie unsere mittelfristige fundamentale und technische Perspektive.

EUR/CAD ist ein Währungspaar, das wir uns aufgrund der technischen Positionierung auf dem Tages-/Wochenchart und der Kursbewegung auf dem Vier-Stunden-Chart in letzter Zeit genauer angeschaut haben. Der Aufstieg und Fall gegen Ende Juni führten den Kurs zurück unter eine Neigung, die seit Februar 2017 ansteigt. Hinzu kommt der Boden eines kurzfristigeren Kanals seit Ende Mai.

Seit den Verlusten unter diese Schwellen, konnten wir eine nur schwache Reaktion erleben. Bei Betrachtung des Vier-Stunden-Charts sahen wir die Kurssequenz über etwas mehr als den letzten Monat anfangs als ein aufwärtsgeneigtes Schulter-Kopf-Schulter-Muster. In letzter Zeit wird dies mit der Kontraktion der Kursbewegung aber immer mehr zu einer Dreiecksform. Dies könnte zu einer komplexen rechten Schulter werden. Die Aufmerksamkeit gilt im Moment aber dem sich entwickelnden Keil. (Wie auch immer – egal ob man dies als einen bärischen Ausbruch aus dem Keil oder einen SKS-Durchbruch nach unten sieht, die Tendenz ist die gleiche...)

Angesichts des Kontext der oben angesprochenen Neigung/des Kanals auf dem Tageschart sowie dem vom März-Hoch aus abwärtsgeneigten Chart, wird einem Ausbruch aus dem Keil nach unten der Vorzug gegeben. Dabei rückt zunächst ein Swing-Tief aus Mitte Juni im Bereich 1,5150/1,5115 CAD in den Blick, gefolgt von einer Linie, die aus dem Januar verläuft, direkt um 1,5000 CAD (ja, diese T-Linie könnte die Nackenlinie eines breiteren Schulter-Kopf-Schulter-Musters sein). Darunter liegt das Tief in der Nähe von 1,4900 CAD aus Ende Mai.

EUR/CAD-Tageschart

EUR/CAD-Tageschart, Neigung im Spiel

Schauen Sie sich diese vier Grundsätze für das Entwickeln von Vertrauen in das Trading an.

EUR/CAD: Vier-Stunden-Chart

EUR/CAD: Vier-Stunden-Chart, Keilbildung ...

Wir machen einen Schritt nach dem anderen. Ein Durchbruch unter den Boden des Musters auf dem Vier-Stunden-Chart bringt den Trade in Bewegung. Ein Stop wird zurück innerhalb des Musters platziert. Ziele: 1,5150/1,5115 CAD, 1,5000/1,4917 CAD. Wir warten ab, bis die Ziele sich nähern. Falls das Momentum stark sein sollte, dann versuchen wir den Trade weiterzuführen. Falls das Momentum ins Stocken kommen sollte, dann werden wir beginnen, die Position zurückzufahren.

Was die Kehrseite der Medaille betrifft, werden Trader sich, im Fall eines Ausbruchs nach oben und ein erneutes Erreichen der oben erwähnten Neigung, mit dem Keilausbruch auf der Long-Seite befassen wollen. Da es dabei aber aufwärts geht, handelt es sich hierbei wahrscheinlich um einen Trade, der vermieden wird.

Ressourcen für Devisen- und CFD-Trader

Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, wir stellen Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Indikatoren zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und einen Leitfaden speziell für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.

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David Iusow , Finanzmarktanalyst

David Iusow
Meine Auswahl:  NZDUSD Break-Out Trade
Expertise:  Charttechnik
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  1-2 Wochen

(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG den neuseeländischen Dollar auf 0,6785 US Dollar. Damit hat der NZDUSD Kurs auf Tageskerzenbasis einen Gewinn von 0,39 % verzeichnet, auf Wochenkerzenbasis steht ebenfalls ein Plus von 0,46 % zu Buche.

Gehört das Währungspaar NZDUSD zu den Top-Handelsmöglichkeiten in diesem Jahr? Finden Sie es heraus, indem Sie sich die Prognosen unserer Analysten kostenfrei herunterladen.

Zusammenfassung

  1. „Sectoral Factor" Modell zeigt neuseeländische Inflation auf Sieben-Jahre-Hoch.
  2. Stabilität könnte sich in den nächsten Tagen bis Wochen fortsetzen, sofern der US Dollar zur Schwäche tendiert.
  3. Ausbruch aus Kreuzwiderstand könnte neues Upside-Potential eröffnen.

Neuseeländische Inflation steigt auf Sieben-Jahres-Hoch

Der Kiwi (NZDUSD Kurs) gehört am Dienstag zu den stärksten Währungen gegen den Greenback. Ein möglicher Grund dafür könnten die in der Nacht veröffentlichten Daten zur Entwicklung der neuseeländischen Inflation gewesen sein. Diese hat sich per zweites Quartal 2018 mit einem Plus von 1,5 % entwickelt. Zwar leicht unter Erwartungen von 1,6 % aber dennoch deutlich besser als die 1,1 % im ersten Quartal 2018. Damit steigt aber die neuseeländische Inflation auf Basis des „Sectoral Factor“ Modells, das von der RBNZ präferierte Modell bei der Betrachtung des Inflationsziels, auf ein Sieben-Jahre-Hoch. Laut vielen Marktexperten trug das zusätzlich zur Stärke des Kiwi am Dienstag bei.

Mit den Top-Trading Lektionen, die Sie kostenfrei herunterladen können, erlangen Sie sehr wichtige Skills für den Handel an den Forex-Märkten. Seien Sie immer einen Schritt voraus.

Inflation (Sectoral Factor Model) Neuseeland

Neuseeland Inflation Sectoral Factor Model

Quelle: DailyFX Research, RBNZ

Charttechnik

Charttechnisch betrachtet, sieht es danach aus, als könnte der Kreuzwiderstand im Bereich bei 0,6850 USD je NZD demnächst überschritten werden. In diesem Bereich verläuft zum einen die obere Trendlinie des sekundären Abwärtstrendkanals, zum anderen befinden sich einige markante Tiefs aus dem vergangenen Jahr in diesem Bereich. Sollte sich tatsächlich eine größere Erholung ab dem letzten Verlaufstief etablieren, so könnte sich das 23,6 % Fibo-Level ebenfalls in diesem Bereich befinden. Der Chart auf Tagesbasis deutet bei einem erfolgreichen Ausbruch ein mögliches Potential bis in den Bereich bei 0,6940 USD je NZD an. Um den Ausbruch valide zu machen, sollte der NZDUSD Kurs allerdings mindestens über 0,6850 USD je NZD auf Tageskerzenbasis schließen.

Welche Faktoren könnten den Kiwi im dritten Quartal beeinflussen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven NZDUSD Prognose, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

NZDUSD Chart auf Tagesbasis

NZDUSD Chartanalyse mit Fibonacci und SKS Formation

Quelle: IG Handelsplattform

Wie sieht die Stimmung der IG Kunden im NZDUSD Kontrkt aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung anschauen und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel, unter anderem, zeitnah Trading-Ideen kommentiert.

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Paul Robinson , Marktanalyst

Paul Robinson
Meine Auswahl:  USD/JPY und CHF/JPY
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Mehrere Tage bis mehrere Wochen

Die folgenden Ansätze sind Gelegenheiten mit einer höheren Überzeugung, die wir uns im Webinar gestern morgen angeschaut haben. Seitdem sind die Paarte durch kritische Niveaus gebrochen.

In der DailyFX-Prognose für den Japanischen Yen für das dritte Quartalfinden Sie unsere mittelfristige fundamentale und technische Perspektive.

USD/JPY (Keil, Durchbruch durch 2015 T-Linie)

Das Währungspaar USD/JPY hat während der ungefähr letzten sechs Wochen an einem aufsteigenden Keil gearbeitet und näherte sich dabei immer mehr einer Trendlinie, die seit 2015 nach unten verläuft. Gestern ist das Paar aus dem Keil ausgebrochen und wird derzeit über der 2015-Trendlinie gehandelt.

Während der Kurs sich auf täglicher Basis über der langfristigen Trendlinie befindet könnte ein Wochenschluss über der Trendlinie angesichts des Zeitraums von drei Jahren viel dazu beitragen zusätzliche Überzeugung zu liefern. Bei einem vollständigen Durchbruch dürfte das Währungspaar USD/JPY in Richtung des mittleren 114,00/115,00 JPY Bereich laufen. Der bevorzugte Ansatz ist, auf Dip-Gelegenheiten zu achten

Eine Rückkehr nach innen und unter die Unterseite des Keils und die Trendlinie von dem März-Tief aus wird den bullischen Ausbruch negieren und angesichts des falschen Ausbruchs potenziell eine kräftige Abwärtsbewegung ins Spiel bringen. Angesichts der aktuellen Stärke eine niedrige Wahrscheinlichkeit, wir werden Sie aber über dieses Szenario auf dem Laufenden halten, falls es sich weiter entwickeln sollte ...

USD/JPY-Tageschart (Ausbruch aus Keil)

USD/JPY-Tageschart, Ausbruch aus Keil

USD/JPY-Wochenchart (2015-Trendlinie)

USD/JPY-Wochenchart, Warten auf Schluss über dem dieser Woche

Erfahren Sie mehr über diese vier Grundsätze zum Entwickeln von Vertrauen in das Trading

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CHF/JPY – Ausbruch aus Keil / inversem SKS

Das Währungspaar CHF/JPY hat ebenfalls an einer ähnlichen Keilformation gearbeitet, allerdings etwas anders. Die Kursbewegung seit März hat ebenfalls die Form eines inversen Schulter-Kopf-Schulter-Musters angenommen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein SKS auch die Form eines Keils hat und umgekehrt. Das Ergebnis eines Ausbruchs nach oben ist das gleiche. Es ist also egal, wie Sie es nennen, es ist nur ein Wortspiel.

Das gemessene Bewegungsziel (MMT) auf Basis der Tiefe des bzw. der Muster deutet auf eine Bewegung in die Nähe von 116,00 JPY hin. Vor dem MMT läuft eine Trendlinie von dem 2015-Hoch nach unten (sie entstand kurz nach dem SNB-Fiasko). Da es sich hierbei um ein echtes Niveau handelt und nicht eines, das auf Mustersymmetrie basiert, ziehen wir es als die erste größere Widerstandslinie heran, die es zu beobachten gilt, und somit als das anfängliche Ziel.

Im Moment ringt das Währungspaar CHF/JPY mit dem Widerstand des letzten Jahres (und den 200-Tagen). Jenseits davon gibt es aber keine klaren Kursniveaus, die das Währungspaar CHF/JPY davon abhalten würden, in Richtung des Ziels gehandelt zu werden. Ein Scheitern und eine Rückkehr zurück in das Muster und letztlich unter die Trendlinie von dem April-Tief aus wäre eine komplette Entkräftigung und würde die Möglichkeit eines Short-Trades eröffnen (ähnlich wie beim Währungspaar USD/JPY im Fall eines Scheiterns).

CHF/JPY-Tageschart (Ausbruch aus SKS/Keil)

CHF/JPY – Ausbruch aus Schulter-Kopf-Schulter/Keil

Ressourcen für Devisen- und CFD-Trader

Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, wir stellen Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Indikatoren zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und einen Leitfaden speziell für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.

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Martin Essex, MSTA , Analyst und Redakteur

Martin Essex, MSTA
Meine Auswahl:  Wahrscheinliche Rally beim Währungspaar NZD/USD
Expertise:  Fundamental-, technische und Sentimentanalyse
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Nächste Tage

NZD/USD – Kurs und Analyse:

  • Das Währungspaar NZD/USD befindet sich nach den Verlusten während der letzten drei Monate in einer guten Ausgangslage für eine Aufwärtsbewegung.
  • Die Privat-Trader-Daten zeigen, dass die Zahl der Netto-Short-Trader gestiegen ist. Bei einer nonkonformistischen Sichtweise auf das mehrheitliche Sentiment bedeutet dies Zugewinne für das Paar.

Wir haben gerade erst unsere Trading-Prognosen für das dritte Quartal veröffentlicht. Sie finden sie hier.

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Sentimentanalyse deutet auf Zugewinne für NZD/USD hin

Von DailyFX erhobene Privat-Trader-Positionierungsdaten zeigen, dass die Zahl der Netto-Short-Trader im Währungspaar NZD/USD gestiegen ist: Um 24 Prozent seit gestern und um bemerkenswerte 44 Prozent seit letzter Woche. Falls Sie einer nonkonformistischen Sichtweise des mehrheitlichen Sentiment folgen, wie wir bei DailyFX es tun, ist das ein Signal, dass der derzeitige Abwärtstrend des Währungspaars NZD/USD sich schon bald nach oben umkehren könnte.

Wie der Chart unten zeigt, befindet sich das Paar die letzten drei Monate in einem abwärtsgeneigtem Kanal. Das bedeutet für die Privat-Trader, die bereits seit dem 22. April Netto-Long sind, als der Kurs bei 0,7360 USD stand, nichts Gutes. Seitdem hat das Paar 7,7 Prozent verloren und fast 62 Prozent dieser Trader sind immer noch Netto-Long. Dabei beträgt das Long-zu-Short-Verhältnis der Trader über 1,6 zu 1.

Dennoch deutet der jüngste Anstieg der Netto-Short-Position darauf hin, dass eine Rally wahrscheinlich ist, auch wenn die Trader insgesamt Netto-Long bleiben.

NZD/USD-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen (3. April bis 11. Juli 2018)

Aktueller NZD/USD-Kurschart

Chart von IG

Nach Verlusten über zwei Tage nähert sich das Währungspaar NZD/USD aus technischer Perspektive dem überverkauftem Bereich. Der 14-Tage-RSI steht bei 41 und fällt in Richtung des 30-Niveaus, an dem es als überverkauft gelten würde. Falls diese Analyse sich als richtig erweisen sollte, ist jetzt ein Anstieg in Richtung der Widerstandslinie, die auf die unteren Hochs seit Mitte April trifft und derzeit bei 0,6896 USD liegt, möglich.

Der gleitenden 50-Tage-Durchschnitt liegt direkt darüber. Ein Durchbruch hätte den gleitenden 100-Tage-Durchschnitt bei 0,7042 USD zum Ziel und dann die Hochs zwischen 0,7054 USD und 0,7066 USD, die zwischen dem 6. und 13. Juni erreicht worden sind.

Es empfiehlt sich jedoch ein enger Stop, da sich vor den Tiefs vom 2. und 3. Juni bei 0,6690 USD und 0,6688 USD nur wenig Unterstützung, die die Trendlinienunterstützung bei 0,6651 USD schützen würde, bietet.

Ressourcen, die Ihnen helfen in den Devisenmärkten zu handeln

Egal, ob Sie ein neuer oder ein erfahrener Trader sind. DailyFX verfügt über viele Ressourcen, die Ihnen helfen können: Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, die mehrere Male pro Tag stattfinden, Trading-Leitfäden, die Ihnen helfen, Ihre Trading-Performance zu verbessern, und einen speziell für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.Lernen Sie, wie ein Profi zu traden. Lesen Sie unseren Leitfaden Eigenschaften erfolgreicher Trader.

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Michael Boutros , Währungsstratege

Michael Boutros
Meine Auswahl:  Kurzfristige Ansätze für USD/CAD und GBP/USD
Expertise:  Technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  1–3 Tage

Hier ist ein Update zu den Strategien für den Kanadischen Dollar und das Britische Pfund, die wir in dieser Woche verfolgt haben.

Neu im Devisenhandel? Beginnen Sie mit unserem Trading-Leitfaden für Einsteiger!

USD/CAD-Tageschart

USD/CAD-Tageschart

Wir verfolgen diese Entwicklung beim Kanadischen Dollar seit dem letzten Monat, als der Kurs sich dem Fibonacci-Widerstand bei 1,3375 CAD annäherte. Die darauffolgende Umkehr des Währungspaars USD/CAD außerhalb des Handels hat den Kurs jetzt in eine kritische Pivotspanne bei 1,3100/1,3132 CAD zurückgeführt.

Die Aufmerksamkeit gilt bei Wochenbeginn weiter dieser kritischen Spanne. Es wäre ein Tagesschluss darunter erforderlich, um den unmittelbaren Blick nach unten richten zu lassen. Ich bevorzuge immer noch ein sukzessives Mitgehen mit Stärke, während der Kurs sich unter der Medianlinie (derzeit um 1,3180 CAD) bewegt. Die bärische Entkräftigung liegt an dem Umkehrschluss auf dem Tageschart bei 1,3248 CAD. Ein Durchbruch nach unten von hier aus hat 1,3047 CAD zum Ziel, unterstützt von einem signifikanteren Unterstützungszusammenfluss bei ca. 1,2980 CAD. Die Intraday-Tradingniveaus bleiben gegenüber dem technischen Ausblick für USD/CAD der letzten Woche unverändert.

In unserem kostenlosen eBook erfahren Sie mehr über die Merkmale eines erfolgreichen Traders!

GBP/USD-Tageschart

GBP/USD-Tageschart

Im technischen Ausblick für GBP/USD sprachen wir die Möglichkeit einer stärkeren Erholung des Britischen Pfunds an, nachdem der Kurs „eine Umkehr von der Neigungsunterstützung außerhalb des Handels verzeichnete“. Die Zugewinne haben sich nun in den Monatsanfang hinein fortgesetzt. Das Währungspaar GBP/USD nähert sich einem kritischen Widerstand, den ich in meinem letzten Sterling-Analysten-Pick„bei 1,3290-1,3311 USD, einer Region, die von der Juni-Eröffnung, dem 61,8 Prozent Retracement der Monatsspanne und der 50-Linie der absteigenden Pitchfork von dem Jahreshoch aus definiert wird“ angesprochen hatte.

Die Aufmerksamkeit gilt in der nächsten Woche einer Reaktion in diese Zone hinein – kurzfristig wird die Long-Positionierung daher hier zurückgefahren. Achten Sie auf einen Rücksetzer von dieser Marke. Dabei bleibt der Ausblick konstruktiv, während der Kurs sich über 1,3164 USD bewegt. Ein Durchbruch von dieser kritischen Schwelle aus nach oben würde darauf hindeuten, dass ein signifikanteres Tief besteht. In solch einem Szenario wäre die Medianlinie der absteigenden Pitchforkformation, die derzeit direkt unter dem 1,35-Handle liegt, das Ziel.

GBP/USD-Trader-Positionierung

GBP/USD Trader Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass die Trader im Währungspaar GBP/USD Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +2,32 (69,8 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Trader sind bereits seit dem 20. April Netto-Long. Der Kurs ist seitdem um 6,1 Prozent gesunken.
  • Die Long-Positionen sind 2,5 Prozent niedriger als gestern und 3,1 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 3,6 Prozent höher als gestern und 17,5 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass die Trader im Währungspaar GBP/USD Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Kurs weiter fallen könnte. Und doch sind die Trader weniger Netto-long als gestern und gegenüber der letzten Woche. Jüngste Veränderungen des Sentiment warnen, dass der aktuelle GBP/USD-Kurstrend sich trotz der Tatsache, dass Trader Netto-Long bleiben, schon bald nach oben umkehren könnte.

Finden Sie heraus, wie sich Verschiebungen bei der Privat-Anleger-Positionierung im Währungspaar GBP/USD auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren.

– Von Michael Boutros, Währungsstratege bei DailyFX

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Martin Essex, MSTA , Analyst und Redakteur

Martin Essex, MSTA
Meine Auswahl:  Long USD/TRY
Expertise:  Fundamental und technisch
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Nächste Tage

USD/TRY – Kurs, Meldungen und Analyse:

- Nach einer Phase relativer Stabilität hat das Währungspaar USD/TRY wieder begonnen, Stärke zu gewinnen.

- Diese Zugewinne könnten durchaus weiterlaufen, da die Besorgnis über die Türkei sich nicht legen will.

Unsere Trading-Prognosen für das dritte Quartal wurden gerade erst veröffentlicht – Sie finden sie hier.

USD/TRY-Zugewinne könnten weitergehen

Nach einem Anstieg von ca. 3,80 TRY im März sprang das Währungspaar USD/TRY Ende Mai kurzzeitig über 4,90 TRY bevor es sich in einer breiteren Spanne zwischen 4,45 TRY und 4,80 TRY stabilisierte. Während der letzten Handelssitzungen hat es jedoch wieder damit begonnen zuzulegen und diese Zugewinne könnten sich durchaus fortsetzen.

Die Türkische Lira leidet unter hoher Inflation, politischer Besorgnis nach der Wiederwahl von Präsident Recep Tayyip Erdoğan und, angesichts der Position der Türkei als Importnation, dem steigenden Ölpreis. Die Inflation des Landes stieg laut am Dienstag veröffentlichter Daten im Juni auf 15,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ein 14-Jahres-Hoch. Dies leistete einen Beitrag dazu, die Lira einen zweiten Tag in Folge nach unten zu prügeln.

Sie litt auch unter den Forderungen des US-Präsidenten Donald Trump, die Verbündeten sollten kein Öl mehr aus dem Iran kaufen – eine Aufforderung, die Erdoğan zurückgewiesen hat.

USD/TRY-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen (4. März bis 3. Juli 2018)

Aktueller USD/TRY-Kurschart.

Chart von IG

Es besteht jetzt das Risiko, dass sich die jüngsten Zugewinne des Währungspaars USD/TRY, mit dem Hoch bei 4,7763 TRY, das am 19. Juni berührt wurde, als anfängliches Ziel, fortsetzen. Sollte diese Marke durchbrochen werden, könnte der Kurs wieder zurück auf das Hoch bei 4,9299 TRY klettern, das am 23. Mai erreicht worden war. Gleichzeitig besteht nach unten hin Unterstützung an dem Tief vom 25. Juni bei 4,5358 TRY und dann an dem Tief vom 30. Mai bei 4,4477 TRY.

Obwohl viel stärker als erwartet, könnten die Juni-Inflationsdaten für eine Zinsanhebung um 100 Basispunkte im Rahmen der Notenbanksitzung später im Monat führen. Es ist aber nicht klar, ob solch eine Zinsanhebung die Währung stabilisieren würde. In der Tat könnte sie die Schwäche der türkischen Wirtschaft noch verschärfen. Dadurch geriete das Währungspaar USD/TRY unter zusätzlichen Aufwärtsdruck, nachdem es bereits so scheint, als wäre es auf dem Weg weiter nach oben.

Ressourcen, die Ihnen helfen in den Devisenmärkten zu handeln

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Nick Cawley , Analyst

Nick Cawley
Meine Auswahl:  EUR/JPY – schwebend Short **Update**
Expertise:  Technische und fundamentale Analyse
Durchschnittlicher Zeitrahmen für Trades:  Ein Tag bis zwei Wochen

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Update vom 2. Juli – Short EUR/JPY -- Trade bei 128,85 JPY eingegangen

Original-Analyse vom 26. Juni – nachfolgend:

Die globale „Risk-off“-Bewegung wird von den Zolltarifen des US-Präsidenten Trump und Handelsbarrieren gegen zwei der größten Volkswirtschaften der Welt – China und die EU – befeuert. Vor diesem Hintergrund planen wir, im Währungspaar EUR/JPY Short zu gehen, da der Euro u.a. aufgrund der Zolltarife unter Druck steht, während der Japanische Yen derzeit, noch vor dem Schweizer Franken und Gold, der favorisierte „Risk-off“-Wert ist. Zu den Negativaspekten für den Euro zählen derzeit potenzielle US-Strafzölle auf den riesigen Automobilsektor der Euro-Zone, das sich abschwächende Wachstum, eine niedrige Inflation und eine defensive Geldpolitik, bei der es unwahrscheinlich ist, dass es vor dem dritten Quartal 2019 zu Zinsanhebungen kommen wird. Hinzu kommt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine Konstante in der EU, im eigenen Land innerhalb der Regierungskoalition aufgrund der Flüchtlingsfrage unter Druck steht, während die neue populistische Regierung in Italien sich weigert, Flüchtlingsboote anlegen zu lassen.

An der technischen Front scheint das Währungspaar EUR/JPY nach unten zu drücken, nachdem es in den letzten beiden Monaten drei tiefere Hochs gebildet hat. Wir werden versuchen, den Trade bei 128,85 JPY zu eröffnen, da sich dort unserer Meinung nach ein viertes tieferes Hoch entwickelt. Die Marke stellt auch das 38,2 Prozent Fibonacci-Retracementniveau dar. Wir haben einen Stoploss an dem dritten tieferen Hoch bei 130,40 JPY gesetzt. Ein Durchbrechen dieser Marke würde den Ansatz ungültig machen. Wir setzen Ziele bei 124,60 JPY und 123,50 JPY und würden unseren Stoploss bei Erreichen unseres ersten Zieles nach unten auf unseren Einstiegskurs verschieben. Das negative Bild erhält dadurch weitere Glaubwürdigkeit, dass das Paar derzeit unter allen drei gleitenden Durchschnitten gehandelt wird, während der RSI sich mitten im Markt bewegt, dabei aber nach unten gerichtet ist.

EUR/JPY-Tageschart (Mai 2017 bis 26. Juni 2018

EUR/JPY: Schwebend Short bei eskalierenden Handelskriegen

Einstiegspunkt: Schwebend Short bei 128,85 JPY

Ziel 1: 124,60 JPY (Tief vom 29. Mai)

Ziel 2: 123,50 JPY (61,8 Fibonacci-Retracement)

Stop-Loss: 130,40 JPY (Hoch vom 14. Juni)

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