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Thread: Steuern und Trading

  1. #16
    Schwobbel's Avatar
    Schwobbel is offline Member
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    Oct 2011
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    Quote Originally Posted by Luchs View Post
    super Beiträge Torsten!

    Einkommenssteuer + Kapitalertragssteuer (Privat) bedeutet doch, dass bei einem privaten Trader ohne Arbeitseinkommen aus der Höhe des Jahresbruttogewinns der persönliche Steuersatz ermittelt wird und die fällige Einkommenssteuer mit der bereits einbehaltenen Kapitalertragssteuer(ist ja ein Teil der Einkommenssteuer) verrechnet wird, richtig? Sonst würde man ja einen Teil desselben Einkommens zweimal versteuern(...So eine Idee liegt bestimmt in der Schublade der SPD...)

    Also:

    Bei den Gewinneinnahmen 1-3 nach §2:
    Betriebseinnahmen (Brutto) §8 EstG
    - Betriebsausgaben siehe auch §9 EstG
    = Einkünfte (Gewinn) §2 Abs. 2 EstG

    Bei den Gewinneinnahmen 4-7 nach §2:
    Einnahmen (Brutto) §8 EstG
    - Werbunskosten §9 EstG
    = Einkünfte (Überschuß) §2 Abs. 2 EstG


    ERGO:
    Es ist fast so wie du beschrieben hast nur das wenn du keine weiteren Einkünfte außer die nach §2 Abs 1 Nr. 5 hast, sprich Kapitalerträge werden die pauschal mit 25% versteuert un der persönliche steuersatz wird nicht benötigt... Der Steuersatz wird nur bei Einnahmen aus anderen Arten benötigt da dann darauf die ganzen anderen Steuer abgezogen werden und diese Steuern auch eine vorrauszahlung sind während die Kapitalertragssteuer ja im nachhinein bezahlt wird. Ich meine du kannst dann ja auch keine Werbungskosten angeben bzw gelten machen... Also angeben kannst du sie schon musst aber dann in dem Jahr in dem du nur Einnahmen aus Nr.5 hast ein Kreuz machen bei "Erklärung zur Feststellung zum Verlustvortrag"... Dann wird dir das vom Finanzamt abgelent und du musst einspruch einlegen mit dem Zusatz das die Absage und das Deutsche Gesetzt gesetzeswidrig ist und das vom EUGH beschlossen wurde mit dem zusatz das das deutsche Gesetzt zu ändern ist... Die Werbungskosten werden dann auf deinem Namen bei FA gespeichert und wenn dann das Gesetz geändert ist und du nochmal Lohnsteuer bezahlst werden die Kosten mit angerechnet auch wenn dies Jahre später erst der Fall sein soll.... ;-)

    Aber ja is jetzt alles in kurzform geschrieben und vll ein wenig kompliziert... Hoffe das ihr mir da folgen könnt wenn nícht versuche ich das auch nochmal komplett zu erklären....

    Gruß
    Torsten
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  2. #17
    Jens Klatt's Avatar
    Jens Klatt is online now Moderator
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    Apr 2011
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    Steuern und Trading

    Hallo Community,

    dank meiner Kollegen und einer angestoßenen Diskussion im Bereich "Trader diskutieren", dachte ich mir, dass es sinnvoll ist einen separaten Bereich zu der Thematik "Steuern und Trading" einzuführen.

    Wir alle wissen, dass das Steuerthema in Deutschland sehr komplex ist und im Bezug aufs Thema Trading schon fast absurdeste Züge annehmen kann.

    Dieser Bereich dient einzig und allein der Diskussion und ersetzt auf gar keinen Fall eine Steuerrechts-Beratung. Alle hier aufgeworfenen Fragen und die resultierenden Antworten sind nur Hinweise und Denkanastöße wenn man so mag. Mit den hier angehäuften Informationen kann man dann zu einem Steuerberater gehen und mit diesem evaluieren, inwiefern bestimmte, hier diskutierte Steuer-Themen für einen selbst anwendbar sind.

    Ich wünsche euch viel Spaß, mit den besten Grüßen

    Jens
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  3. #18
    Alex 1083 is offline Member
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    Mar 2012
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    wir hatten die Diskussion zum Thema Seuern auch ganz kurz in der letzten Woche auf einem Tradingseminar.

    Die Diskussion kam dadurch zu Stande , da ein österreichischer Teilnehmer erwähnte , dass in Österreich die erzielten Gewinne im Future Bereich zu 50 % steuerpflichtig sind .

    In Deutschland haben wir ja die bereits erwähnten 25 % Kap.ertragssteuer plus Soli und ggbf. Kirchensteuer.

    In Spanien sind es wohl nur 8 % Steuer auf Kapitalerträge . (ohne Gewähr)

    Ein Daytrader , der bereits 4 Jahre ausschließlich vom Traden lebt, erwähnte , dass er seine Gewinne in der Anlage Kap nachträglich als ausländische Kapitalerträge versteuert.
    Ohne Gewerbesteuer oder sonstiges .

    Und dabei ist es egal, ob man sich die Gewinne auszahlen lässt oder auf dem Tradingkonto läßt .
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  4. #19
    MarkTrader's Avatar
    MarkTrader is online now Member
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    Apr 2012
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    Question Kurz gefragt....

    kurz gefragt @?

    ergo, wenn ich Gewinne mache muss ich also Zahlen.

    Wie ist es dann mit Verlusten? Angenommen ich habe ein Jahr als Privater mit Verlusten, ergo minus. Geb ich das dann an und bekomme was zurück für das, daß ich der Weltwirtschaft mein Geld zur Verfügung stelle.

    Ein Kfm kann ja auch Abschreiben etc. Wie ist das mit dem Trader, dem Privaten.

    Gruss Mark.
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  5. #20
    Schwobbel's Avatar
    Schwobbel is offline Member
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    Oct 2011
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    Quote Originally Posted by Jens Klatt View Post
    Hallo Community,

    dank meiner Kollegen und einer angestoßenen Diskussion im Bereich "Trader diskutieren", dachte ich mir, dass es sinnvoll ist einen separaten Bereich zu der Thematik "Steuern und Trading" einzuführen.

    Wir alle wissen, dass das Steuerthema in Deutschland sehr komplex ist und im Bezug aufs Thema Trading schon fast absurdeste Züge annehmen kann.

    Dieser Bereich dient einzig und allein der Diskussion und ersetzt auf gar keinen Fall eine Steuerrechts-Beratung. Alle hier aufgeworfenen Fragen und die resultierenden Antworten sind nur Hinweise und Denkanastöße wenn man so mag. Mit den hier angehäuften Informationen kann man dann zu einem Steuerberater gehen und mit diesem evaluieren, inwiefern bestimmte, hier diskutierte Steuer-Themen für einen selbst anwendbar sind.

    Ich wünsche euch viel Spaß, mit den besten Grüßen

    Jens
    Kann ich dir nur zustimmen... ich versuche eure fragen gerne zu beantworten und hilfe zu geben aber einen steuerberater ersetzt das nicht...

    @mark trader zu dem thema verluste versuch ich mal ein beitrag zu schreiben...

    Gruß
    Torsten
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  6. #21
    nietzschesohn is offline Member
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    Jan 2012
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    Klasse Beiträge, Torsten!

    Persönlich sind mir aber eben auch 25%+ zuviel. Zumal es keine Möglichkeit gibt, die Steuerlast durch Investment gegen Null zu drücken. Sprich die Gewinne einfach vor Steuer zu reinvestieren. Man zahlt die Steuer auf alle Gewinne, egal ob entnommen oder nicht, wenn ich dich richtig verstanden habe. So kenne ich das auch und das gefällt mir gar nicht.

    Spanien schaue ich mir an; 8% ohne Verwaltungsstress klingt gerade noch interessant.
    Österreich hat 25% pauschal ohne Verlustübertrag und Anrechnung von Verlusten. Heißt, wenn du 100k Gewinn machst, zahlst du Steuer drauf. Wenn du sie wieder verloren hast, zahlst du trotzdem die Steuer drauf, denn du hattest die Kohle ja! Wovon du zahlst, ist deine Sache. Andernfalls brauchst dort ne GmbH oder sowas.
    Schweiz verlangt auf alle ausländischen Einkünfte 8% Bundessteuer und aus. Und ne Schweizer Firma geht den dt. Fiskus gar nichts an.
    Konstruktionen via Malta und Zypern sind mit Vorsciht zu genießen, finde ich. Die haben zwar interessante Möglichkeiten innerhalb der EU, aber erhöhen gerne und immer wieder ihre "Gebühren".
    Wer den Wohnsitz verlagern kann, hat es besser. Die meisten können das aber nicht oder wollen es auch gar nicht.
    Gibraltar 0% auf Trading; aber öder Felsen.
    Monaco wie immer steuerfrei für Residents, wenn man ne Immo kauft, mietet oder Kapital nachweist und auch wirklich dort lebt. Die überprüfen die Anwesenheitstage pro Jahr.
    Kanalinseln für jene, die es wirklich geschafft haben und nur noch Ruhe suchen vom hektischen Treiben in deutschen Vorstandsetagen. Deutsche Bank mit deutschem Personal auch vor Ort und die Muscheln sind ausgezeichnet. Ab ner Million ist man gerne behilflich... Also meist nix für uns, sondern eher für Schröders und andere SP-/CDU-Profiteure. Aber in deren Schatten ist man bestimmt sicher.
    GB hat traditionell ein paar schöne Möglichkeiten, sonst würde die Londoner City nicht so gedeihen.
    Wer auf S-Amerika steht, sollte vielleicht Uruguay wählen. 0% auf alle Einkünfte außerhalb von Uruguay.
    Singapur ist meines Wissen für Trader auch steuerfrei. Man muß eben dort wohnen wollen.
    Und die Nummer "Ich tue mal so, als ob ich dort wohne, bin aber in D" ist nicht sehr ratsam.
    Wohnsitz verlagern heißt Wohnsitz und Lebensmittelpunkt wirklich verlagern, sonst endet irgendwann alles so böse wie bei Boris!

    Ja selbst die USA bieten dem Geld ne steuergünstige Heimat mit ner Firma in Delaware, Florida und Nevada. Und die USA verteidigen US-Kohle dafür gegen absolut jeden!
    Eine der besten Möglichkeiten dürfte jedoch meines Erachtens der Vatikan sein. Absolut souverän und 1 Milliarde Unterstützer weltweit. Diplomatische Missionen in jedem Dorf und Einfluß auf fast jede Regierung dieser Welt. Unglaubliche finanzielle Ressourcen und die Sicherheit eines eigenen Staates, einer Rechtssprechung und Nationalbank. Der Stellvertreter des Herrn ist gerade ein Deutscher. - Also, wer beitreten und sich einbringen möchte, hat als Trader bestimmt ausgesorgt und keine Probleme mehr. Dafür darf er dann in schönen Palästen flanieren und kleidsames Schwarz targen :-)
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    Vor dem Herrschen kommt das Dienen!

  7. #22
    RoWa's Avatar
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    Einkommensteuer auf Kapitalerträge und Spekulationsgewinne in Österreich

    Hallo Zusammen!

    Ich weis ja nicht wie viel Österreicher sich hier tummeln. Aber für die jenigen welchen, finden hier alle Informationen.

    https://findok.bmf.gv.at/findok/link...ch=eas-info,er

    Mit dem Steuersatz ist das nicht so einfach. In Österreich wird nämlich zwischen verbrieften Derivaten und nicht-verbrieften Derivaten unterschieden.

    Falls jemand nähere Infos braucht kann ich gerne helfen. Hatte schon einige Termine bei meinem Finanzamt deswegen....

    lg, Robert
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  8. #23
    Jens Klatt's Avatar
    Jens Klatt is online now Moderator
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    Quote Originally Posted by RoWa View Post
    Hallo Zusammen!

    Ich weis ja nicht wie viel Österreicher sich hier tummeln. Aber für die jenigen welchen, finden hier alle Informationen.

    https://findok.bmf.gv.at/findok/link...ch=eas-info,er

    Mit dem Steuersatz ist das nicht so einfach. In Österreich wird nämlich zwischen verbrieften Derivaten und nicht-verbrieften Derivaten unterschieden.

    Falls jemand nähere Infos braucht kann ich gerne helfen. Hatte schon einige Termine bei meinem Finanzamt deswegen....

    lg, Robert
    Hi Robert,

    Herzlich Willkommen in unserer deutschen DailyFX-Community!

    Ich habe zwar keine Steuer-Frage, aber eine Österreich-spezifische: ich hatte heute mit meinem Chef aus NY ein Telefonat und wir haben uns gefragt, wo noch Potential liegt, wo noch Trading-Begeisterte zu Hause und auf der Suche nach einer tollen Trading-Community sind. Sind wir dort in Österreich an der richigen Addresse? Das Feedback auf unserer Roadshow in Wien war, dass es einerseits zwar viele Trading-Begeisterte dort gibt, andererseits das Angebot aber sehr beschränkt ist.

    Wie siehst du das als Einheimischer?

    Mit den besten Grüßen und viel Spaß in unserer Community,

    Jens
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  9. #24
    RoWa's Avatar
    RoWa is offline Member
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    Hallo Jens!

    Ich kann nur für Wien sprechen. Hier gibt auf jeden Fall Trading begeisterte. Ich besuche seit 2 Jahren Seminare von verschiedenen Brokern die sich am Österreichischen Markt etablieren wollen und die sind meist gut besucht (wenn auch, wie mir vorkommt, immer von den gleichen Leuten). Österreich dürfte jedoch eher ein kleiner Markt für FX/CFD Broker sein. Die Aktien Kultur in Österreich hielt genau von 2002 bis 2007 wo der Markt viele andere Outperformte. Seit der Lehman-Pleite und den damit sinkenden Kursen merkt man auch jedes jahr sinkende Besucher zahlen an der jährlich stattfindenden GEWINN Messe, die sich ja hauptsächlich mit dem Thema Geldanlage beschäftigt... Ich habe mal gelesen das nur 4% der Österreicher in Aktien investiert sind. Wenn man mal davon ausgeht das es dann noch viel weniger "Daytrader" sind bleibt da nicht mehr viel übrig ;-)

    Eine Österreich-WebCommunity gibt es bisher meines Wissens nach nicht. Ich kenne auch nur 2 Fx/CFD Broker die hier vor Ort vertreten sind, und die Konditionen von beiden sind nicht berauschend. Ausserdem hat keiner von den beiden ein Forum wo man sich austauschen könnte.

    Gott sei dank sprechen wir die gleiche Sprache und ich kann hier mitlesen und dein tolles Morning Meeting besuchen, denn um uns Österreicher kümmert sich keiner :-D

    lg, Robert
    Last edited by RoWa; 08-15-2012 at 04:51 PM.
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  10. #25
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    Nabend,

    @MarkTrader die Antowort zum Beitrag ist noch ned vergessen und ist in arbeit aber meine Zeit is mom leider bissel knapp aber wird denk ich die Tage hier rein kommen...


    Gruß
    Torsten
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  11. #26
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    Sooo vorab muss ich kurz sagen das ich dabei war den Bericht zu verfassen, dann kam der Punkt an dem ich selber was googeln musste... tja und was find ich da... die Perfekte erklärung wenn es um Verluste bei Kapitalerträgen geht... Und wo... Jepp Wiki... und da es doch ziemlich genau beschreibt wie damit umzugehen ist stell ich einfach hier schnell mal den Link ein... Sollte dennoch was unklar sein... bitte fragen dann klär ich das... und sry das es so lang gedauert hab bin aber leider in der Klausurvorbereitung und da ist die Zeit ned so toll...


    Gruß
    Torsten

    Abgeltungsteuer (Deutschland) – Wikipedia
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  12. #27
    S90H is offline Registered User
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    Feb 2013
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    Steuer als Student ohne Nebeneinkommen

    Guten Abend ersteinmal,

    ich wollte fragen, ob hier jemand weiß wie hoch der Freibetrag als Student ohne Nebeneinkommen ist? Da man einen pauschalen Freibetrag von ca. 8000€ p.a. als Minijobber hat, könnte dies doch auch beim Trading ähnlich sein?

    Zitat:
    "Wer einen persönlichen Spitzensteuersatz unter 25% hat, kann die Differenz in der Einkommenssteuererklärung geltend machen."

    Heißt das ,dass ich unter 8000€(wenn der Pauschalbetrag nicht gebraucht wird) keine Abgeltungssteuer zahlen muss, da mein Steuersatz dort 0% betragen würde?

    Würde bei mir als armer Student natürlich einen etwas größeren Unterschied machen...

    gruß
    sven

  13. #28
    Klaus is offline Member
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    Hallo zusammen,

    Leider fand ich beim Thema Steuern nur, ob überhaupt gezahlt werden muss.

    Mich beschäftigt darüber hinaus die Frage, wie ich meine "Einkünfte" / Gewinne oder Verluste nachweisen muss. Wenn ich mit einem Konto bei FXCM handle, erhalte ich dann zum Jahresabschluss einen abschließenden Nachweis/Bescheid zur Vorlage beim Finanzamt?

    Gruß Klaus

  14. #29
    ForexSylvie's Avatar
    ForexSylvie is online now Member
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    Quote Originally Posted by Klaus View Post
    Hallo zusammen,

    Leider fand ich beim Thema Steuern nur, ob überhaupt gezahlt werden muss.

    Mich beschäftigt darüber hinaus die Frage, wie ich meine "Einkünfte" / Gewinne oder Verluste nachweisen muss. Wenn ich mit einem Konto bei FXCM handle, erhalte ich dann zum Jahresabschluss einen abschließenden Nachweis/Bescheid zur Vorlage beim Finanzamt?

    Gruß Klaus
    Hi Klaus,
    du musst dir am Jahresende den Auszug bei FXCM laden und speichern. Ich mach das so, dass ich den detailllierten Auszug speichere und die "Statement Summary" drucke ich aus und reiche den mit der Steuererklärung ein.
    Wenn Du genug Verlustvorträge hast (für irgendwas müssen die ja gut sein) ;-) dann zahlst Du keine Steuern.
    Wenn Du Gewinne hast, musst du die mit 25% versteuern (pauschale Kapitalertragsteuer).
    LG
    Wer keine Entscheidung trifft, wird von der Entscheidung getroffen.

  15. #30
    grihn is offline Member
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    Lightbulb Abgeltungssteuern vermeiden

    Folgenden Artikel finde ich ziemlich hilfreich:
    Quelle: Trading-Insider Newsletter vom 2.12.13

    Abgeltungssteuern vermeiden


    Liebe Leser,

    Sie erhalten heute einen Fachartikel mit Erklärungen, Hinweisen und hilfreichen Tipps zur Abgeltungssteuer von Michael Sturm.

    Sie ist berechtigt und sie ist legitim. Die Abgeltungssteuer. Sie ist aber auch ungeliebt und bei einigen Handelsgeschäften an der Börse sogar Performance-zerstörend.

    Überdies wird die freie Liquidität eines Depots über das gesamte Jahr durch die einbehaltene Steuer strapaziert.

    Das Problem:

    Sie kaufen etwas an der Börse ein und verkaufen später mit Gewinn. Vom Gewinn wird nun üblicherweise sofort die Abgeltungssteuer einbehalten. Damit sinkt die Liquidität und die mögliche weitere Handelsfreiheit.

    Das wäre ja noch zu akzeptieren, aber schauen Sie sich einmal folgendes Beispiel an:

    1. Kauf Option A zum Kurs von 3.200,- Euro/Kontrakt

    + gleichzeitiger

    2. Verkauf Option B zum Kurs von 3.100 Euro/Kontrakt.

    Wobei Option A die Option B zu 100% deckt. Also kein Leerverkauf o.ä.

    Der Anleger des Beispiels hätte nun 100,- Euro investiert.

    Er plant eine spätere Glattstellung beider Optionen mit einem Differenzbetrag von 150,- Euro. (Also beispielsweise Verkauf Option A für 4.500 Euro und Rückkauf Option B für 4.350 Euro).

    Damit hätte der Anleger einen satten Profit von 50% erzielt.

    Jetzt kommt Vater Staat und macht Ihm einen ----en Strich durch die Rechnung:

    Denn der Staat betrachtet den Verkauf der Option B als 100%-ige Einnahme zum Zeitpunkt des Verkaufes und behält sage und schreibe 775,- Euro an Abgeltungssteuern ein.

    Das bedeutet für Sie: Ihr Investment beträgt nun 875,- Euro und nicht 100,- Euro. Das Resultat: Ihr Profit schrumpft auf nur noch 5,7% zusammen. Ganz ärgerlich wird es dann, wenn Sie für den Trade nur beispielsweise 500,- Euro zur Verfügung hatten. Dann wäre er sogar überhaupt nicht durchführbar!

    Gibt es einen Weg, wie man um die Abschlagssteuer zunächst drumherum kommt?

    Ja, den gibt es!

    Dazu müssen Sie sich allerdings von deutschen Geldhäusern/Instituten/Direktbanken lösen. Wählen Sie einen Profi-Broker, der die Konten in U.K. (England) führt.

    Gut, werden Sie sagen, aber ich möchte gerne in Deutschland mit deutschsprachigen Beratern bleiben.

    Auch kein Problem, denn es gibt eine Reihe von Profi-Brokern, die in Deutschland Handelsabteilungen unterhalten, beispielsweise in Berlin.

    Zu teuer? Nein, ein Wechsel kostet Sie Nullkommanichts.

    Zu kompliziert? Nein, auch nicht. Denn Sie müssen lediglich einen Depotantrag ausfüllen.

    Und meine alten Positionen? Die übertragen Sie ganz einfach in das neue Depot.

    Und die Gebühren? Die sind sogar in der Regel günstiger.

    Und die Handelsmöglichkeiten? Die sind sogar umfangreicher! Von Aktien, Optionen, Futures, Optionsscheinen, CFDs bis hin zu Bonds und alles weltweit ist dort handelbar.

    Und die Sicherheit? Auch diese ist größer. Denn Sie werden gleich von 3 Seiten (2 Einlagensicherungsfonds und eine private Versicherung) abgesichert. Zudem werden Ihre Wertpapierpositionen segregiert geführt und wären von einer Pleite nicht betroffen.

    Und die Währung? Sie können die Basiswährung Ihres Depotkontos frei wählen. Wenn Ihnen der Euro zu unsicher erscheint bzw. zu unsicher wird, können Sie sogar mit ein paar Klicks in Sekunden alles in die norwegische Krone etc. tauschen.

    Nachteile:

    Als einzigen Nachteil kann man die Umgewöhnung von Ihrer gewohnten Plattform auf eine andere Handelsplattform erwähnen. Aber das ist eben nur eine Umgewöhnung und sollte der vielen Vorteile halber in Kauf genommen werden.

    Fazit:

    Vor allem aber ist Ihr Depot von der Abgeltungssteuer befreit. Sie haben die volle Liquidität und können auch Trades durchführen, die sonst gar nicht möglich sind. Am Ende eines Jahres geben Sie lediglich Ihren Profit mit der Anlage KAP in der Steuererklärung an, fertig. Erst dann wird ihr Profit versteuert. Mithilfe einer Günstigerprüfung (das ist nur ein Kreuz in der Anlage KAP) müssen Sie je nach Ihrem persönlichen Steuersatz sogar weniger als die 25% zahlen.

    Ich denke, es lohnt sich durchaus, einmal einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

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